Prometheus

Beschreibung

Viele begegneten der Ankündigung eines neuen Science Fiction-Films von Ridley Scott mit augenrollender Skepsis. “” ist einfach zu gut, um dem damaligen Regisseur noch einmal die Tür zu dem geschaffenen Universum zu öffnen. Jede Kritik zu “Prometheus” wird sofort einen Vergleich zu dem allmächtigen “Vorgänger” ziehen und dabei wahrscheinlich verlieren.

Und dass obwohl Ridley Scott nicht müde wird, den neuen Film als unabhängige Produktion anzupreisen, die erst ganz am Ende, während der letzten acht Minuten, eine Verbindung zu “Alien” herstellt. “Prometheus” spielt vor den bekannten Geschehnissen und im gleichen Universum. O-Ton Scott: “Es sind Teile der “Alien”-DNA anwesend, doch zuallererst ist das ein eigenständiger Film”.

Sprich: Neue Facehugger oder Chestburster wird man vergeblich suchen. Wer dagegen erneut auftaucht, ist der “Space Jockey”, der das prominente Bindeglied ganz am Ende des Films darstellt. Er wird von den Crewmitgliedern eines Raumschiffs gefunden, das im Auftrag einer mächtigen Firma neue Planeten bewohnbar machen soll. Das Team an Bord besteht aus Forschern und Wissenschaftlern. Bei ihren Erkundungen treffen sie auf nichts geringeres als den Ursprung allen Lebens.

Der Titel des Films, “Prometheus”, bezieht sich auf einen Titan der griechischen Mythologie, der Feuer von den Göttern gestohlen und es den Sterblichen gegeben hat. Als Strafe dafür wurde seine Leber täglich von einem riesigen Adler gegessen – was übertragen auf das Schicksal des Raumschiffs wohl heißt, dass der Ursprung des Lebens nicht unbedingt auf die Bekanntschaft der Crew gewartet hat.

Ursprünglich sollte “Prometheus” ein zweigeteilter Film werden, was nun aber Geschichte ist. Das erste Drehbuch stammte von Jon Spaiths (“Darkest Hour” – ein SEHR schlechtes Vorzeichen), dann übernahm Damon Lindelof (““, ““). In den Hauptrollen spielen Michael Fassbender, Charlize Theron, Noomi Rapace, Idris Elba, Logan Marshall-Green, Guy Pearce, Rafe Spall und Patrick Wilson. Ein Cameo von Sigourney Weaver wird es nicht geben.


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Genres: Sci-Fi
Alle Artikel zu Prometheus

Prometheus – Kinokritik – Gott ist ein Alien

Ridley Scott macht wieder „“: ein Ereignis. Genährt von prägenden Erinnerungen. Und einem immer noch großartigen Monster. Und einem phänomenalen Trailer, der Hoffnung machte auf intelligente, erwachsene Science Fiction. Heute startet Prometheus endlich in den hiesigen Kinos.

Kaum ein Film dieses Jahr wird so sehr erwartet wie „Prometheus“. Kaum eine Bestenliste, die ohne „Alien“ auskommt, kaum ein aktueller Sommerblockbuster, der wirklich zünden kann. Die bei „Prometheus“ betriebene Suche nach dem Ursprung des menschlichen Lebens ist gleichzeitig die Suche nach großem Kino, das nicht in die immer enger werdenden Studioschubladen passt. Ein Film, der das „System“ besiegt. Ridley Scott als Symbol einer staunenden Zeit, in der es noch keine Trailer für Trailer gab.

Dass so eine Erwartungshaltung richtig nach hinten losgehen kann, versteht sich von selbst. Den meisten dürfte es schwer fallen, hier satte Begeisterung zu entfachen, weil der Film einfach nicht größer sein kann als der bisherige Hype. „Prometheus“ ist im Kontext 2012 ganz sicher weit vorne, doch im Kontext „Alien“ liegt einiges im Argen. Was vorzugsweise damit zu tun hat, dass auf der einen Seite große Ambitionen gewälzt werden…und auf der anderen Seite ein wahres Füllhorn unlogischer bis regelrecht dummer B-Fehler ausgeschüttet wird.

„Prometheus“ sucht nach unser aller Gott und findet ihn tatsächlich – auf einem Planeten namens LV-223, in einem weitverzweigten Höhlensystem, wo schwarzer Urschleim grausige Aliens gebiert und der legendäre Space Jockey wie die Axt im Walde haust. Was sowohl die müde Frage nach der „Alien“-Connection des Films beantwortet als auch für einiges Stirnrunzeln sorgt. Denn dieser Jockey, oder besser: der Engineer, sieht aus wie The Rock in weiß, spricht kein einziges Wort und liefert sich einen saftigen Smackdown mit ebenso weißen Tentakeln.

Liest sich doof? Ist auch doof, zumindest im Kontext der Ambitionen des Films – die weniger Horror als vielmehr „“ plus ein „best of“ von Erich von Däniken ins thematische Visier nehmen. Michael Fassbender läuft durch geklonte Kubrick-Sets und covert HAL, Gott höchstpersönlich wird gesucht und irgendwann kommt sogar die Frage auf, wer eigentlich der Schöpfer des Schöpfers ist. Das prognostizierte „Alien“-Prequel will deutlich mehr als dreidimensionale Facehugger. Und zumindest was die Bilder (=schlichtweg phänomenal), die Sets (=dito) und die inhaltlichen Ideen an sich (=mit kaum etwas anderem anno 2012 zu vergleichen) angeht, kommt der Film auch ans Ziel.

In Sachen alles andere aber wird es schon etwas schwieriger. Die Schauspielerriege pendelt zwischen sehr gut (=Michael Fassbender) über na ja (=Charlize Theron) bis hin zu blass/ hä?! (=Noomi Rapace/ Guy Pearce), echte Spannung mag leider nicht aufkommen und im finalen Drittel wird es dann sogar trashig. Die großen Fragen des Drehbuchs bekommen letztendlich kuriose B-Antworten, inklusive einem gänzlich unnötigen Cliffhanger. Und vielen possierlichen Fragezeichen, wie z.B.: Was hatte der Hologramm-Auftritt von Guy Pearce für einen Sinn? Was war der grüne Schleim am Anfang? Was genau ist die Geschichte des schwarzen Schleims? Wieso verlaufen sich die beiden Astronauten in den Höhlen? Was passiert mit den ganzen Schleim-Kanistern? Wieso redet der Engineer nicht? Wieso nehmen die Astronauten unter der Erde sofort ihre Helme ab? Wieso wurde Logan Marshall-Green absichtlich infiziert? Und…so weiter.

Für seine selbst gesetzte Messlatte wirkt „Prometheus“ verdammt unausgegoren und entlässt das Publikum ohne echte Antworten. Dass der Film trotzdem sehenswert bleibt, liegt vor allem an der beinahe singulären Stellung im Blockbuster-Angebot 2012, das ansonsten einfach keine Luft für ambitioniertes und großes Science-Fiction-Kino bietet. Ridley Scott traut sich was und erreicht immerhin angeregten Gesprächsstoff: über die gelungene Inszenierung, einige großartige Dialoge (wie z.B. den Poolbillard-Austausch zwischen Marshall-Green und Fassbender) und einzelne spektakuläre Sequenzen (wie z.B. die eines Paul Verhoeven würdige Spontanschwangerschaft von Noomi Rapace). Und dann natürlich auch über den ganzen restlichen Quatsch. Der „Prometheus“ am Ende leider unter Wert verkauft.

Fazit
Okay okay, ein offizieller „Alien“-Film sieht anders aus. Doch trotzdem: Spätestens mit dem Cliffhanger am Ende muss sich „Prometheus“ prominenter Konkurrenz stellen, die den luftigen Science Fiction-Ideen von Drehbuchautor Damon Lindelof („“) keinen großen Gefallen tut. Weil die Geschichte einfach zu viele Fragen offen lässt, zu unausgeglichen zwischen großem Entwurf und kleinem B-Gegurke wackelt, und letztendlich nicht wirklich mitreißen kann.

„Prometheus“ ist ein wahnsinnig geschäftiger Film und vergisst darüber ein bisschen den Zuschauer. Es mag einfach keine rechte Spannung aufkommen, selbst wenn immer noch genügend Elemente anwesend sind, die einen Kinobesuch rechtfertigen. Man möchte ja schließlich mitreden, wenn die Nerd-Foren überquellen. „Ey, wo sind die Facehugger?“ Antwort: in einem perfekten Film. Also z.B. in „Alien“. Aber leider nicht in „Prometheus“.

Wertung: 7/10

Regie: Ridley Scott
Darsteller: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron
USA/2012
Start: 9.8.2012

//Kritik erstmalig veröffentlicht am 15.6.

Weiterlesen: Alle Kinostarts im August 2012 im Überblick und Kurzcheck.

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Prometheus-Gewinnspiel: Freikarten und Fanpakete

Am kommenden Donnerstag startet endlich Prometheus in den hiesigen Kinos. Das Alien-Prequel gehört definitiv zu den wichtigsten Science-Fiction-Filmen des Jahres, wir verlosen zum Kinostart drei Fan-Pakete, jedes enthält zwei Freikarten, ein T-Shirt, ein Poster und einen Prometheus-USB-Stick.

Wer teilnehmen will: Einfach unten ins Formular Name und E-Mail eintragen, dann die Daumen drücken. Teilnahmeschluss ist am 6.8. um zwölf Uhr mittags. Und gerne weitersagen!

Über die Qualitäten von Prometheus hatte sich Martin schon in seiner Kritik ausgelassen, sicher ist, dass Ridley Scott hier einen gerade für dieses Jahr bemerkenswerten Film gemacht hat, der Fragen stellt, die über die übliche Action hinausgehen.

“Prometheus – Dunkle Zeichen” startet am 9. August 2012 bundesweit im Kino, natürlich auch in 3D, mehr zum Film auf der deutschen Homepage und auf Facebook.

//Update 6.8.: Das Gewinnspiel ist jetzt abgelaufen. Die Gewinner werden in Kürze benachrichtigt, wir wünschen viel Vergnügen mit Prometheus!

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Prometheus – der erste volle Trailer ist ein Killer!

Wer bereits beim Q&A mit Ridley Scott dabei war, darf schon schäumen, alle anderen brauchen noch zwei Minuten bis zum besten Science Fiction-Film des Jahres.

Dass „Prometheus“ groß wird, dürfte nach dem Teaser allen klar gewesen sein, doch was der erste volle Trailer abliefert, ist trotzdem noch mehr als man bei klarem Verstand erwarten durfte.

Was hier gezeigt wird ist einfach nur EPISCH. Genau so soll Science Fiction sein. Und wenn dann am Ende mit „Big things have small beginnings“ auch noch eine eisige Androiden-Hand Richtung „“ ausgestreckt wird, ist man endgültig auf dem Planeten VORFREUDE DEMEGALUXE.

„Prometheus“ thront inzwischen ganz oben auf der “ichkannsnichtmehrerwarten”-Liste und startet bei uns am 9. August 2012. Regie führt Ridley Scott, in den Hauptrollen spielen Michael Fassbender, Charlize Theron, Noomi Rapace, Idris Elba, Logan Marshall-Green, Guy Pearce, Rafe Spall und Patrick Wilson.

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Prometheus Live-Stream Event – Ridley Scott präsentiert den ersten Trailer

Jeder möchte „Prometheus“ sehen. Das (inoffizielle) „Alien“-Prequel verspricht genuine Science Fiction-Thrills, die mit einem ersten Teaser auch schon mächtig angeheizt wurden.

Alles Wissenswerte zu „Prometheus“ steht bereits HIER, so dass der Weg frei ist für das nächste große Event: Den ersten richtigen Trailer, per Live-Stream vorgestellt von niemand geringerem als Ridley Scott!

Genauer: Ridley Scott wird am Sonntag um 0:15h unserer Zeit live auf der Bühne des AMC Kinos in Anaheim/ Kalifornien stehen, um zunächst den Trailer zu präsentieren und danach noch 30 Minuten lang Fragen zu beantworten. Fragen, die auch DU per twitter an den Meister stellen kannst.

Falls diese Info noch nicht für ein inbrünstiges „JAAAAA!“ reicht, sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass der Host der Veranstaltung Damon Lindelof sein wird, seines Zeichens Produzent und Co-Drehbuchautor des Films.

Aber jetzt, endgültig: „JAAAAA!“

Wo? AMC Kino in Anaheim/ Kalifornien
Wann? 0:15h (unsere Zeit)/ 18.3.2012
Fragen an Ridley Scott: die Prometheus-twitter-Seite
Die URL für das Event: der Prometheus Live-Stream

In den Hauptrollen von “Prometheus spielen Michael Fassbender, Charlize Theron, Noomi Rapace, Idris Elba, Logan Marshall-Green, Guy Pearce, Rafe Spall und Patrick Wilson. Der deutsche Kinostart ist der 9. August 2012.

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Prometheus – Alle Infos & der Trailer zum Alien-Prequel

Wenn ein Trailer geschlagene DREI Preview-Trailer vorausschickt, muss etwas ganz Dickes im Busch sein. Wie z.B. “Prometheus”, das lange gehegte “Alien”-Prequel von Ridley Scott.

Viele begegneten der Ankündigung eines neuen Science Fiction-Films von Ridley Scott mit augenrollender Skepsis. “” ist einfach zu gut, um dem damaligen Regisseur noch einmal die Tür zu dem geschaffenen Universum zu öffnen. Jede Kritik zu “Prometheus” wird sofort einen Vergleich zu dem allmächtigen “Vorgänger” ziehen und dabei wahrscheinlich verlieren.

Und dass obwohl Ridley Scott nicht müde wird, den neuen Film als unabhängige Produktion anzupreisen, die erst ganz am Ende, während der letzten acht Minuten, eine Verbindung zu “Alien” herstellt. “Prometheus” spielt vor den bekannten Geschehnissen und im gleichen Universum. O-Ton Scott: “Es sind Teile der “Alien”-DNA anwesend, doch zuallererst ist das ein eigenständiger Film”.

Sprich: Neue Facehugger oder Chestburster wird man vergeblich suchen. Wer dagegen erneut auftaucht, ist der “Space Jockey”, der das prominente Bindeglied ganz am Ende des Films darstellt. Er wird von den Crewmitgliedern eines Raumschiffs gefunden, das im Auftrag einer mächtigen Firma neue Planeten bewohnbar machen soll. Das Team an Bord besteht aus Forschern und Wissenschaftlern. Bei ihren Erkundungen treffen sie auf nichts geringeres als den Ursprung allen Lebens.

Der Titel des Films, “Prometheus”, bezieht sich auf einen Titan der griechischen Mythologie, der Feuer von den Göttern gestohlen und es den Sterblichen gegeben hat. Als Strafe dafür wurde seine Leber täglich von einem riesigen Adler gegessen – was übertragen auf das Schicksal des Raumschiffs wohl heißt, dass der Ursprung des Lebens nicht unbedingt auf die Bekanntschaft der Crew gewartet hat.

Ursprünglich sollte “Prometheus” ein zweigeteilter Film werden, was nun aber Geschichte ist. Das erste Drehbuch stammte von Jon Spaiths (“Darkest Hour” – ein SEHR schlechtes Vorzeichen), dann übernahm Damon Lindelof (““, ““). In den Hauptrollen spielen Michael Fassbender, Charlize Theron, Noomi Rapace, Idris Elba, Logan Marshall-Green, Guy Pearce, Rafe Spall und Patrick Wilson. Ein Cameo von Sigourney Weaver wird es nicht geben.

Die Rolle von Michael Fassbender ist die eines androgynen Roboters, Charlize Theron spielt Meredith Vickers, eine Mitarbeiter der beauftragenden Firma – allerdings ohne Sleazebag-Anfälle à la Paul Reiser in “Aliens”. Und was Ridley Scott angeht, nun, so ist seine Rolle hoffentlich die eines meisterlichen Dompteurs, der einen Blitz erneut zum Einschlagen bringen wird – trotz seines fortgeschrittenen Alters, einigen eher unglücklichen neueren Filmen, 3D und der weiteren Ankündigung einer ““-Fortsetzung.

Gulp. Das, äh, heißt jetzt aber gar nichts. *Tiefer Durchatmer* Okay, am besten schnell zum Trailer – der tatsächlich fantastisch aussieht und nicht nur einen deutlichen “Alien”-Vibe ausströmt, sondern auch eine angenehm epische und düstere Stimmung verbreitet. Große, klassische Science Fiction für Erwachsene. Zumindest Stand jetzt: W-O-W!

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Prometheus – Spielt im "Alien" Universum

Als Ridley Scott das Alien prequel in Prometheus umbenannte waren viele Fans weltweit erst verwundert, doch als 20th Century Fox auch noch bekanntgab das man Scott bei seinem Science Fiction Film freie Hand lässt um was es sich dreht, haben viele die neue Alien verfilmung abgeschrieben.

Doch jetzt meldete sich eine anonyme Quelle zu Wort:

”In den Pinewood Studios wurde das aus dem ersten ”Alien”-Film bekannte Space-Jockey-Cockpit nachgebaut, der Film wird also definitiv auch im selben Universum spielen. Trotz der gegenteiligen Presse, die bekannten Aliens im H.R.-Giger-Stil spielen auf jeden Fall eine Rolle. Teile des Films werden in Marokko gedreht. Ich habe gehört, dass es dort eine Art archäologische Ausgrabung geben wird, bei der die Forscher auf Alien-DNA stoßen, die sie zur Alien-Welt führt. Das Raumschiff in dem Film wird von einem riesigen Kopf gesteuert, ich nehme an mit CGI.”

Demnach dürfen Fans, wenn es sich als Wahrheit herausstellt, sich doch noch freuen.

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