Star Trek: Discovery (2017) Neue Serie - Handlung, Release, Cast

Beschreibung

Star Trek kommt 2017 mit einer neuen Serie zurück – allerdings nicht ins klassische TV, sondern zum Streaming-Anbieter CBS All Access und zu Netflix. Fast 15 lange Jahre mussten Fans auf Nachschub aus dem dienstältesten TV-Science-Fiction-Universum warten, dieses Jahr geht es endlich wieder in die unendlichen Weiten des Weltalls. Hier findet ihr alle Informationen zum Starttermin, der Handlung und dem Cast von Star Trek: Discovery. 

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Star Trek: Discovery – Alle Infos zur Serie

Inhaltsverzeichnis

Inzwischen wurde auch der erste Trailer zu Star Trek: Discovery veröffentlicht. Das Video und die Hintergründe findet ihr im verlinkten Artikel.

Star Trek Discovery Banner

Star Trek: Discovery – Die wichtigsten Infos zu Plot und Timeline

Im Lauf der letzten Monate sind schon viele interessante Details und Informationen ans Licht gekommen. Außerdem verriet Producer Bryan Fuller in einem Radio-Interview weitere Fakten. Hier die wichtigsten Infos auf einen Blick für euch zusammengefasst:

  • Hauptfigur von Star Trek: Discovery ist nicht wie gewohnt ein Captain, sondern ein weiblicher Lieutenant Commander namens Number One – gespielt wird sie von  Sonequa Martin-Green („The Walking Dead“)
  • Diese Bezeichnung wurde in Anlehnung an Majel Barrets Name im ursprünglichen TOS-Pilotfilm The Cage (Der Käfig) gewählt – im Lauf von Season 1 soll dann der richtige Name enthüllt werden.
  • Die Figur bekleidet den Rang Commander erst einmal “unter Vorbehalten”. Warum das so ist, (möglicherweise steht sie wegen Verfehlungen unter Bewährung?) wurde bis jetzt noch nicht verraten.
  • Die Besatzung des Raumschiffs Discovery besteht insgesamt aus sieben Charakteren. Mitglied der Crew ist unter anderem ein Alien namens Saru sowie ein homosexueller Charakter.
  • Die neue Serie wird deutlich mehr Aliens als alle bisherigen Star-Trek-Serien bieten:  darunter neue und teilweise modernisierte Versionen bekannter Alien-Rassen. Auch Roboter sind mit von der Partie.
  • Möglicherweise wird auch der Charakter Amanda Grayson, also Spocks Mutter, in der Serie auftauchen.
  • Fuller ist ein Fan von Winona Ryder, die diese Rolle im Star-Trek-Reboot aus dem Jahr 2009 spielte und würde sie gerne mit in der Serie dabei haben – allerdings nur als Nebenfigur.
  • Die erste Staffel enthält 13 Episoden und erzählt eine durchgängige Geschichte. Trotz des Story-Arcs wird der episodenhafte Charakter mit in sich geschlossenen Elementen beibehalten.
  • Weitere Staffeln sollen dann aber kürzer werden: Season 2 beispielsweise nur noch 10 Folgen. Fuller will damit vermeiden, dass die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wird.
  • Die Pilotfolge wird in Spielfilmlänge gezeigt – die restlichen Folgen werden dann jeweils wöchentlich veröffentlicht.
  • Star Trek: Discovery ist in der Prime-Timeline also der Original-Star-Trek-Zeitlinie angesiedelt: Die Serie spielt etwa zehn Jahre vor den Original-Abenteuern des Raumschiff Enterprise mit Captain Kirk (William Shatner).
  • Es wird Referenzen zu alten Star-Trek-Folgen geben: Star Trek: Discovery beschäftigt sich mit einem Zwischenfall, der in der Serie Raumschiff Enterprise erwähnt wurde und über dessen Aufgreifen sich Fans und Kenner des Originals freuen werden, so Fuller.
  • Bei dem Zwischenfall handelt es sich aber nicht um den ersten Krieg mit den Romulanern auch nicht um den berüchtigten Sternenflotten-Geheimdienst Sektion 31. Es wird außerdem auch keinen Kobayashi-Maru-Test geben – dennoch soll es sich thematisch um eine “ausweglose Situation” handeln.
  • Unter anderem taucht der Nebencharakter Harry Mudd aus der Original-Serie Raumschiff Enterprise auf (siehe weiter unten Abschnitt: Cast).
  • Es wird definitiv keine Zeitreisen in der ersten Staffel von Star Trek: Discovery geben.
  • Gedreht wird die Serie in den Pinewood Studios in Toronto, Kanada. CBS hat auf dem Gelände die größte Studiohalle Nordamerikas angemietet, die sogenannte Mega Stage mit einer Fläche von 4.200 Quadratmeter und fast 20 Meter Höhe.

Star Trek: Discovery – Starttermin und Release in Deutschland steht fest

Im Moment sicherlich die Frage, die die Fans am meisten bewegt: Wann erscheint Star Trek: Discovery jetzt eigentlich genau? Nach langer Zeit des Stillschweigens gibt es jetzt endlich einen konkreten Starttermin. In Deutschland läuft Star Trek: Discovery am 25. September 2017 beim Streaming-Dienst Netflix an. In den USA geht die Serie bereits einen Tag früher an den Start, nämlich am 24. September 2017. Wenn ihr es gar nicht abwarten könnt und direkt zum internationalen Release dabei sein wollt, zeigen wir euch hier, wie ihr Star Trek im CBS-Stream anschaut.

  • Die neuen Folgen werden immer montags online gestellt und wöchentlich veröffentlicht.
  •  Dieser Rhythmus wird bis zum 6. November beibehalten, dann folgt eine mehrwöchige Winterpause.
  • Weiter geht es dann im Januar 2018, wenn die zweite Hälfte der ersten Staffel anläuft.
  • Insgesamt besteht die erste Season aus 15 Episoden.
  • Wenn ihr noch keinen Zugang zu Netflix habt, könnt ihr das Angebot im Probemonat kostenlos testen.

In den vergangenen Monaten hatte es – nach vielen Fehlinformationen und Rückziehern der Verantwortlichen – nur vage Spekulationen zum Release gegeben. In einem Interview mit Vulture wollte sich Marc DeBevoise, Chef von CBS Interactive zuletzt überhaupt nicht mehr festlegen. Man sei nicht an einen spezifischen Release-Termin gebunden – Star Trek: Discovery würde erscheinen, wenn es fertig sei. Inzwischen hat das Projekt eine recht bewegte Geschichte hinter sich, was wohl auch damit zu tun hat, dass bei einer so bekannten und geachteten Marke niemand etwas falsch machen will. CBS-Chef  Les Moonves sagte dazu auch: „Star Trek zählt zu unseren Kronjuwelen“.

In einem Statement äußerten sich auch die Produzenten Bryan Fuller und Alex Kurtzman vor einiger Zeit zu der Verzögerung:

Star Trek wieder ins Fernsehen zu holen bringt Verantwortung und eine Mission mit sich: Sowohl Fans als auch Neulinge durch eine Serie, die unsere Vorstellungskraft seit der Kindheit gefüttert hat, zu verbinden. Wir träumen groß und haben vor entsprechend abzuliefern. Das bedeutet aber auch sicherzustellen, dass die Qualität nicht leiden muss, sowohl zwischen den Dreharbeiten und der Post-Produktion einer Serie, die komplett im All spielt, als auch der Einhaltung eines Startdatums. Bevor die Produktion losging, bewerteten wir die Gegebenheiten mit unseren Partnern und CBS stimmte zu: Star Trek verdient das Beste. Die vier zusätzlichen Monate helfen uns dabei, unsere Vision umzusetzen und ein Ergebnis zu bekommen, auf das wir stolz sein können.

Star Trek 2017

Bilder der „neuen“ Klingonen im Netz aufgetaucht

Im Netz gibt es seit einiger Zeit Bilder vom Set, die die Klingonen von Star Trek: Discovery zeigen. Über die Rolle der im neuen Star Trek wurde bereits seit längerem eifrig diskutiert – zumal im Cast der Sci-Fi-Serie (siehe weiter unten) drei Angehörige der kriegerischen Rasse auftauchen. Ob das geleakte Foto die Zustimmung der Fans findet, bleibt abzuwarten – die Klingonen sehen in jedem Fall deutlich anders anders aus als früher und sind z.B. wesentlich schlanker.

Das Foto wurde zunächst von einem angeblichen Mitarbeiter der Discovery-Produktion bei Instagram veröffentlicht und trägt den Untertitel “Hanging out with my new Klingon Crew today on the set of the new Star Trek” (“Gerade am Rumhängen mit meiner neuen Klingon-Crew auf dem Set der neuen Star-Trek-Serie”). Der Beitrag wurde relativ schnell gelöscht, allerdings wurden Screenshots aufgenommen, die jetzt in diversen Foren verbreitet und inhaltlich auseinandergenommen werden. Klickt hier, um euch das Bild anzuschauen.

Neben Star Trek gibt es natürlich noch zahlreiche andere Serien und Filme, die ihr nicht verpassen solltet. Schaut euch hier die beliebesten aktuellen Releases zu den jeweils besten Preisen an:

Dreharbeiten zu Star Trek: Discovery starten Anfang 2017

Der Weltraum, unendliche Weiten. Unendlich lange mussten sich leider auch die Fans gedulden, bis es endlich mit dem Dreh los ging. Ende Januar 2017 war es dann soweit: Nach langer Vorbereitung starteten endlich die Dreharbeiten von Star Trek-Discovery. Pünktlich zum Drehbeginn hat CBS einen kurzen Teaser auf Twitter veröffentlicht und ermöglicht Fans auf diese Weise einen kurzen Einblick hinter die Kulissen der neuen Star-Trek-Serie.

In dem liebevoll aufgemachten Video wirft der Fernsehsender einen Blick zurück auf die Anfänge von Star Trek in den 1960er-Jahren. Damals habe Serienschöpfer Gene Roddenberry drei Worte auf ein Blatt Papier geschrieben: „Star Trek is…“ – genau das würde sich jetzt mit Star Trek: Discovery wiederholen. Es folgen Kollagen mit allen Serien aus dem Star-Trek-Universum, für Fans am Interessantesten dürften aber die Bilder vom Set der Discovery sein. Die Webseite Treknews hat die teilweise nur wenige Sekunden langen Szenen Einstellungen genau analysiert, was natürlich vor allem für Fans interessant sein dürfte.

In einer Aufnahme sieht man z.B. einige Modellaufnahmen der Discovery, die neuen Uniformen sowie als Highlight den neuen Kapitänssessel in der letzten Einstellung. Zudem wurde das Logo der Serie behutsam aktualisiert. Ganz zum Schluss des Videos hört man außerdem das Geräusch einer Tarnvorrichtung. Das kann natürlich nur ein Zufall sein. Möglicherweise aber auch ein subtiler Hinweis darauf, was uns plot-technisch erwartet. Hier sehr ihr das Teaser-Video:

Star Trek Discovery: Cast – Infos zur Besetzung

Inzwischen ist auch die Besetzung von Star Trek: Discovery fast vollzählig. Hier die wichtigsten bislang bekannten Schauspieler mit ihren jeweiligen Rollen:

  • Michelle Yeoh – Captain Georgious
  •  Sonequa Martin-Green  – Lieutenant Commander Rainsford
  • Jason Isaacs – Captain Lorca
  • Doug Jones – Lt. Saru
  • Anthony Rapp – Lt. Stamets
  • James Frain – Sarek
  • Terry Serpico  – Admiral Anderson
  • Maulik Pancholy – Dr. Nambue
  •  Sam Vartholomeos – Ensign Connor

Ein Foto von der gesamten Cast wurde kürzlich von dem Schauspieler Chris Obi auf Instagram veröffentlicht. Obi spielt in der Serie einen Klingonen-Anführer und ist auch bei der neuen Amazon-Serie American Gods vertreten. Klickt hier, um euch das Foto von der Star-Trek-Discovery-Cast anzuschauen. Die aus Malaysia stammende Michelle Yeoh wurde als erstes Mitglied der Cast angekündigt, u.a. kennt man die Schauspielerin aus Tiger & Dragon. In der neuen Star-Trek-Serie wird sie in der Rolle des Captain Georgious zu sehen sein und das Raumschiff Shenzhou befehligen. 

Für Star Trek extrem ungewöhnlich: Die Hauptrolle in der Serie übernimmt nicht der Kapitän, sondern der erste Offizier. In Discovery übernimmt Sonequa Martin-Green die Rolle von Number One – die Schauspielerin dürfte den meisten Zuschauern als Sasha aus der Erfolgs-Serie The Walking Dead Bekannt sein. 

Über den Namen der Hauptrolle gab es zuletzt einige Verwirrung. Dieser lautet einem offiziellen Tweet nämlich Michael Burnham - ein eher ungewöhnlicher Name für einen weiblichen Charakter. Was das genau bedeutet, ist im Moment noch nicht klar – zuerst hieß es, dass der Name von Nummer 1 Lieutenant Commander Rainsford lautete – das war aber offenbar nur ein Platzhalter.

Einen Kapitän hat das Raumschiff Discovery natürlich trotzdem – verpflichtet wurde dafür der britische Schauspieler Jason Isaacs. Den meisten Zuschauern dürfte er noch als Fiesling Lucius Malfoy in den Haryy-Potter-Verfilmungen bekannt sein. Daneben war er zuletzt in der Netflix-Serie The OA zu sehen. In Star Trek Discover spielt er einen gewissen Captain Lorca – wie erwähnt, wird der Kapitän im neuesten Kapitel von Star Trek aber weniger wichtig als gewohnt. 

Ein besonderes Highlight für alte Raumschiff-Enterprise-Fans ist die Besetzung des Schauspielers Rainn Wilson. Er wird in Star Trek: Discovery die Rolle des Harcourt Fenton Mudd verkörpern, besser bekannt als Harry Mudd. In der Original-Serie tauchte Mudd als Nebendarsteller in einigen Episoden auf, unter anderem in Die Frauen des Harry Mudd, wo er die Crew der Enterprise mit seinen übernatürlich anziehenden Begleiterinnen um den Verstand bringt. In der neuen Star-Trek-Serie werden wir eine jüngere Variante des liebenswerten Schurken zu Gesicht bekommen.

Die kanadische Schauspielerin Wendy Crewson wird  zudem eine Rolle als Sternenflotten-Admiral übernehmen. Als weiterer Neuzugang wurde die Schauspielerin Mary Wiseman bestätigt – sie wird in der Serie einen Kadatten spielen.

Gesellschaft bekommt die Crew vom Verwandlungskünstler Doug Jones (bekannt aus „Hellboy“ und „Pans Labyrinth“) und Anthony Rapp aus der Serie Rent. Jones wird in Star Trek Discovery den Wissenschafts-Offizier Lt. Saru spielen, der angeblich einer neuen Alienrasse angehört.  Rapp wird als Lt. Stamets zu sehen sein – der Sternenflotten-Offizier spielt in der Serie einen sogenannten Astromycologist, also einen Experten für Pilze – sein Charakter ist auf der Discovery stationiert.

Weiteren prominenten Zuwachs bekommt die Serie durch einen berühmten Vulkanier: Sarek, der Vater von Spock, soll in der Serie eine wichtige Rolle einnehmen – gespielt wird der bekannte Charakter von James Frain (bekannt z.B. aus Gotham und Orphan Black).  

 

Ebenfalls bereits angekündigt wurde ein Klingonen-Trio bestehend aus dem Anführer T’Kuvma (Chris Obi aus American Gods), seinem Protege Kol  Shazad Latif aus Penny Dreadful) sowie dem Waffen-Offizier Commander Rell (Mary Chieffo).

Als jüngsten Zuwachs wurden unlängst drei weitere Offziere angekündigt, die die Crew der Shengzou unterstützen. Die Schauspieler Terry Serpico (The Purge: Election Year), Maulik Pancholy (30 Rock) und Sam Vartholomeos (The Following) werden als Sternenflotten-Offiziere dabei sein: Serpico spielt Admiral Anderson, Pancholy ist der medizinische Offizier Dr. Nambue auf dem Raumschiff Shenzhou und Vartholomeos übernimmt die Rolle des jungen Ensign Connor, der ebenfalls an Bord der Shenzhou stationiert ist.

Captain Picard Energie

Wer produziert das neue Star Trek?

Produziert wird Star Trek von Alex Kurtzman, der bereits als Drehbuchautor und Produzent an den beiden Star Trek-Filmen von J.J. Abrahams – Star Trek und Star Trek: Into Darkness mitarbeitete. Unterstützt wurde Kurtzman bis jetzt von dem Autor und Produzenten Bryan Fuller: Fuller kann auf etliche Jahre Star Trek-Erfahrung zurückblicken: Er war bereits im Autorenteam von , danach schrieb er mehrere Jahre Drehbücher für . J.J. Abrams – der 2016 mit Star Trek: Beyond einen weiteren Star-Trek-Film ins Kino brachte – ist an der neuen Star-Trek-Serie nicht beteiligt.

Ursprünglich war Bryan Fuller als Show-Runner an Bord der „Discovery“. Im Oktober 2016 teilte der Fernsehsender CBS aber mit, dass Fuller aufgrund zu vieler anderer Projekte nicht mehr direkt in die tagesaktuelle Entwicklung der Show involviert sei – er bleibt aber als ausführender Produzent erhalten und wird zudem die gesamte Story der ersten Staffel weiterentwickeln. Das bisherige Autoren- und Produzententeam bleibe aber bestehen.

Den Job von Fuller, also die Beaufsichtigung des Tagesgeschäfts, werden jetzt Gretchen Berg und Aaron Harberts übernehmen, die schon zum Team gehören. Fuller kommentierte die Übergabe auf Twitter, indem er auf den ersten Offizier der Next-Gen-Enterprise, Commander Will Riker, verwies, der 7 Jahre auf den Kapitänssessel gewartet habe, ohne ihn zu bekommen. So etwas solle bei Star Trek: Discovery nicht geschehen.

Offiziell verlief die Trennung zwischen Fuller und CBS in aller Freundschaft, zumal er ja auch weiterhin in einer beaufsichtigenden Rolle tätig sein wird. Glaubt man Insidergerüchten, gab es intern aber wohl doch einige Differenzen: Demnach sei Fuller unzufrieden gewesen, dass CBS die Serie bereits zu einem Zeitpunkt vermarktet hatte, als noch nicht einmal ein Cast festgestanden hätte. Andererseits war vielleicht auch CBS nicht ganz glücklich darüber, dass Fuller noch andere Projekte betreute und daher nicht so oft am Set von Discovery anwesend war, wie nötig.

Die erste Folge von Star Trek: Discovery ist von Kurtzman und Fuller persönlich geschrieben – außerdem ist bei Folge 2 mit Nicholas Meyer ein weiteres Star-Trek-Urgestein mit an Bord. Meyer arbeitete an den Drehbüchern zu „Star Trek II: Der Zorn des Khan“, “Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart”  sowie “Star Trek VI: Das unentdeckte Land” mit. Das dürfte vor allem – aber nicht nur – Fans der alten Schule freuen, zählen diese Teile doch zu den am meisten verehrten der Film-Reihe.

Star Trek: Discovery In welcher Timeline spielt die neue Serie?

Auch über die Story wissen wir seit einiger Zeit ein wenig mehr: Immerhin ist inzwischen klar, dass die Serie in der gleichen Zeitlinie spiele, wie die alten Star-Trek-Serien und eine zusammenhängende Geschichte erzählen wird. Laut Fuller ging es bei der Entscheidung für die „Prime-Timeline“ aber hauptsächlich darum, die beiden Universen sauber voneinander zu trennen. Die Geschichte hätte „in jeder der beiden Zeitlinien spielen können“, so der Autor. Zeitreisen oder temporale Anomalien soll es zudem erst mal nicht geben – allerdings gibt Fuller zu, dass der Plot noch nicht bis ins kleinste Detail feststünde und man nie wissen könne, wann die Handlung eine entsprechende Anpassung erforderlich mache.

Star Trek IV KIrk Spock

Über den „Zwischenfall“, der eine zentrale Rolle spielen soll, kann man im Moment nur spekulieren (mehr dazu im nächsten Absatz) – wir sind in jedem Fall gespannt, wie sich die neue Serie in den gewaltigen Jahrzehnte umspannenden Star-Trek-Kanon einfügen wird. Hierzu passt ein Event auf der Comic-Com 2016: Bei einer Panel-Diskussion stellte Bryan Fuller William Shattner, dem Darsteller von Captain Kirk, eine provokante Frage: „Wäre es nicht wunderbar, weiterhin Geschichten über Captain Kirk mit dir in dieser Rolle zu erzählen?“ Shattner bejahte das – allerdings bleibt offen, ob er damit wirklich sein (wie auch immer geartetes) Mitwirken in der neuen Star Trek-Serie bestätigt hat. Vermutlich wohl eher nicht.

Vom produzierenden Fernsehsender CBS gibt es derzeit die folgende Beschreibung von Star Trek: Discovery: “Die brandneue Star-Trek-Serie wird neue Charaktere einführen, die unbekannte Welten und Zivilisationen erforschen, während sie sich mit dramatischen und zeitgenössischen Problemen auseinandersetzen, wie man das seit der Erfindung der Serie im Jahre 1966 kennt.”

Star Trek 2017 Logo

Das ist natürlich recht vage – weswegen es auch seit Monaten schon Gerüchte und Spekulationen gibt. Zunächst hieß es Gerüchten zufolge, dass Star Trek: Discovery vor den Ereignissen der Next Generation angesiedelt ist. Demnach solle die Serie angeblich nach dem sechsten Kinofilm „Star Trek: Das unentdeckte Land“ spielen – also zwischen der Original-Serie und den Abenteuern von Picard und Co.  Wie wir inzwischen wissen, ist das falsch, da die Serie 10 Jahre vor den Abenteuern der USS Enterprise NCC-1701 angesetzt ist. Interessanter ist das Gerücht wonach die Klingonen eine wichtige Rolle als Bösewichte hätten. Das würde auch zu den Informationen passen, dass mehr Aliens auftauchen werden. Außerdem haben die Klingonen auch in den alten Shows eine wichtige Rolle, so dass sich leicht Bezüge herstellen ließen.

Star Trek JJ Abrams

Worüber viele Fans in jedem Fall aufatmen dürfen: Star Trek 2017 wird definitiv nicht im rebooteten Abrams-Universum der neuen Kino-Filme angesiedelt sein – langjährige Trekkies dürfte das natürlich besonders freuen. Die alten TV-Serien genießen auch heute noch absoluten Kult-Status – keiner der neuen Filme von J.J. Abrams konnte an diesen Erfolg anschließen und Trekkies wirklich überzeugen, auch wenn die Reboots für sich selbst betrachtet durchaus gut gemachte Action-Filme sind. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt, ob die neue Star-Trek-Serie eine Chance in der heutigen TV-Landschaft hat.

Was wissen wir über die Handlung und Plot der neuen Star-Trek-Serie?

Für viele Fans natürlich die wichtigste Frage: Was erwartet uns story-mäßig mit der neuen Star-Trek Serie. Bis auf die Schnippsel, die wir oben zusammengestellt haben, gibt es im Moment leider noch nicht allzuviele gesicherte Informationen. Vor einiger Zeit sprach Show-Runner Bryan Fuller mit dem Magazin Collider und verriet dort einige Details zur neuen Serie. Dabei ging es aber nicht um Handlung oder Charaktere sondern um den groben Rahmen, in dem sich das neue Star Trek vermutlich abspielen wird:

  • Demach soll die Serie fürs Erste 13 Folgen haben – das entspricht einer mittleren Staffellänge, wie man es auch von Eigenproduktionen wie House of Cards auf Netflix oder Goliath bei Amazon Prime Video kennt.
  • Bryan Fuller bestätigte im Gespräch zudem, dass die Story zusammenhängend, also episodenübergreifend, erzählt wird.
  • Das klassische Star-Trek-Format von in sich geschlossenen Einzelepisoden wird bei der modernen Variante also nur noch bedingt zum Einsatz kommen.
  • Die Tatsache, dass Star Trek 2017 zunächst bei einem Streaming-Anbieter läuft, sorgt dem Produzenten zufolge für mehr Freiheiten bei der Themen-Auswahl: Das neue Star Trek könnte demnach “erwachsener” ausfallen als bisher gewohnt.

Produzent Bryan Fuller veröffentlichte vor einiger Zeit ein vielsagendes Bild auf Twitter. Dabei handelt es sich um einem Alien-Make-up-Test, auf dem ein Kopf mit zwei Antennen angedeutet wird. Könnte es sich dabei um die bekannten Andorianer handeln?

Die Dreharbeiten sollten eigentlich bereits im vergangenen September starten, mit einiger Verzögerung haben sie im Januar 2017 begonnen. Die erste Folge soll dann im Verlauf des Jahres veröffenlicht werden. Bis es soweit ist, dürfen wir noch ein wenig weiter spekulieren, was uns erwartet. Hier einige Ideen:

  • Da J.J. Abrams in keiner Weise an dem Projekt beteiligt ist und sowohl Bryan Fuller  als auch die anderen  Kreativen echte Star-Trek-Urgesteine sind , darf man davon ausgehen, dass die neue Serie sich stilistisch nicht an den Kinofilmen in dem „rebooteten“ Abrams-Parallel-Universum orientiert.
  • Folglich wird es wohl auch weniger um vordergründige Blockbuster-Action gehen, sondern eher um klassische Star-Trek-Fragen (Was heißt es ein Mensch zu sein? Wie begegnet man anderen Kulturen? Was sind die Auswirkungen neuer Technologien?).
  • Eine Rückkehr zum Star-Trek der 90er wird es wahrscheinlich nicht geben – die Macher der Serie haben bereits betont, dass sie die Freiheiten, die ein Streaming-Dienst bietet, nutzen und Star Trek in einem zeitgemäßen, erwachsenen Gewand präsentieren wollen.
  • Denkbar ist, dass sich die Produzenten am Erfolg von House of Cards, Game of Thrones und Co. orientieren und generell eine etwas härtere Richtung einschlagen.
  • Zu hoffen bleibt, dass sie hierbei die richtige Balance finden und die generell optimistische Zukunftsvision von Star Trek nicht aufs Spiel setzen.

Star Trek Discovery Plot

Wie oben erwähnt, ist die Serie eine Art Prequel und spielt 10 Jahre vor der Zeit von Kirk, Spock und Co (ähnlich, aber hoffentlich viel besser als die etwas unmotivierte Serie ) Das eröffnet einige spannende Möglichkeiten in Hinblick auf den Zwischenfalls, der die Handlung vorantreiben soll. Kirk’s Mission startet bekanntlich im Jahr 2265 – die neue Serie müsste also irgendwann um 2255 spielen. In der Star-Trek-Datenbank Memory Alpha lassen sich dazu einige Ereignisse finden, was von Fans auch schon fleißig diskutiert wird.

  • 2246 - Massaker von Tarsus IV: Bei einer Katastrophe zerstören Erreger einen Großteil der Nahrungsvorräte. Der Gouverneur Kodos entscheidet sich daraufhin 4000 Kolonisten zu töten, um das Leben der übrigen 4000 Kolonisten überleben können.
  • 2252 — Vierjähriger Kalter Krieg zwischen der Föderation und dem klingonischen Reich: Diese Theorie basiert auf den Vermutungen von Fans zu den Folgen der Schlacht von Axanar und einem (Nicht-Kanon)-Quellenbuch für das Star-Trek-Rollenspiel und würde sich gut zu den bislang bekannten Informationen zu den Klingonen einfügen.
  • 2255 — Der Vertrag von Armens: Dieser Zwischenfall wurde in der Next-Generation-Folge “Die Macht der Paragrafen” erwähnt. Dabei schloss die Föderation einen gewaltigen 500.000 Wörtern umfassenden Vertrag mit den Sheliak – einer zurückgezogenen außerirdischen Rasse, die sich selbst für überlegen hält und die Menschen als Plage ansieht.

Habt ihr eine andere Idee? Wir sind natürlich sehr auf eure Theorien gespannt – nutzt einfach den Kommentarbereich für eure Überlegungen und spontanen Einfälle!

Star Trek Enterprise

Viele Fans, die mit Star Trek in den 80ern und 90ern groß wurden, würden sich natürlich eine Auflösung der Fragen wünschen, die nach den Ereignissen von Deep Space Nine und Star Trek: Voyager offenblieben. Stoff dafür ist prinzipiell vorhanden: 2006 wurde mit Star Trek:Federation ein Konzept für eine Serie vorgestellt, in der die Föderation sich auf dem absteigenden Ast befindet und ausgerechnet die Ferengi zur dominanten Macht geworden sind. Inwieweit diese Ideen in bei der Entwicklung der neuen Star-Trek-Serie mitgespielt haben, lässt sich derzeit nicht sagen – eine direkte Verknüpfung von alten mit neuen Erzählsträngen mittels Zeitreisen oder ein neuer “temporalen Krieg” erscheint nach den Äußerungen von Fuller aber unwahrscheinlich.

 

Input könnte es von gänzlich unerwarteter Seite geben, nämlich vom Serienschöpfer Gene Roddenberry höchstpersönlich. Der Star-Trek-Erfinder verschied zwar schon 1991, Anfang dieses Jahr wurden aber über 200 alte Floppy-Disketten gefunden, die Dokumente mit Ideen für Star Trek enthielten. Durchaus möglich, dass sich die Macher der neuen Serie hier zumindest einige Ideen und Inspirationen geholt haben.

Star Trek: Discovery in Deutschland im Stream bei Netflix

Für deutsche Fans spannend: Wie kann man eigentlich die neue Star-Trek-Serie hierzulande anschauen? Praktischerweise wissen wir bereits seit einiger Zeit die Antwort darauf und diese dürfte vielen Serien-Fans entgegenkommen: Star Trek wird auch bei Netflix zu sehen sein- und nicht nur wie bislang angenommen bei CBS. Der bekannte Streaming-Anbieter hat die Serie lizensiert und wird Star Trek in 188 Ländern zeigen – darunter auch in Deutschland.

Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs – anlässlich der neuen Serie hat Netflix alle 727 Folgen der bisherigen Star-Trek-Serien ins Programm genommen. Seit Ende 2016 stehen Star Trek: The Original Series, Star Trek: The Next Generation, Star Trek: Deep Space Nine, Star Trek: Voyager und selbst die bei vielen Fans eher ungeliebte Star Trek: Enterprise zur Verfügung. Wollt ihr euch die Original-Kinofilme von Star Trek (Teil 1-10, einschließlich der immer noch sehr sehenswerten Filme Der Zorn des Khan und Der erste Kontakt) anschauen, solltet ihr – alle Filme sind Teil der .

Star Trek Next Generation

Star Trek kommt 2017 – warum nicht im Fernsehen?

Eigentlich kaum zu glauben: Über 10 Jahre ist schon her, dass mit „Enterprise“ die letzte Star-Trek-TV-Serie über die Fernsehbildschirme flimmerte. Damals leider nur mäßigem Erfolg, was sicher auch daran lag, dass es in den 90ern eine wahre Star-Trek-Übersättigung gab und zweitweise mehrere Serien aus dem bekannten Sci-Fi-Universum parallel ausgestrahlt wurden. Wenn man ehrlich ist, war Enterprise aber auch ganz einfach nicht so toll. Nach dem vorzeitigen Ende aufgrund von anhaltenden Quotentief war es lange Zeit still um Star Trek: Die sorgten zwar dafür, dass das Sci-Fi-Franchise auch bei einer neuen Zuschauer-Generation ankam, viele alte Fans fühlten sich von der action-lastigen Marschrichtung aber nicht angesprochen.

Es gab zwar immer wieder Gerüchte um eine mögliche Fortsetzung als TV-Serie. Die Ankündigung von CBS Ende 2015, eine neue Star-Trek-Serie zu starten, war dennoch eine Riesenüberraschung. Vor allem dass Star Trek nur per Stream übertragen wird und nicht ins klassische TV kommt, sorgte zunächst für Aufregung. Andererseits kann man diese Entscheidung aus Sicht des Senders nachvollziehen. Star Trek hat zwar immer noch einen großen Namen, ein Erfolg ist aber keineswegs garantiert – gerade in der heutigen Serienlandschaft mit ihrem Überangebot an interessanten Inhalten. Da Science-Fiction-Stoffe zudem traditionell nicht gut im TV laufen, lässt sich zumindest verstehen, warum die Verantwortlichen zu diesem Schluss kamen. Ein bisschen merkwürdig ist es natürlich schon, wenn ein Fernseh-Urgestein wie Star Trek den Weg Richtung in Richtung online only geht.

 

Sobald wir Neuigkeiten zur kommenden Star-Trek-Serie haben, werden wir den Artikel entsprechend aktualisieren. Schaut euch bis dahin auch die besten Star-Trek-Spiele für PC und Konsolen an.

Zuletzt aktualisiert am 24.04.2017

Bildquellen: Paramount, CBS

Genres: Sci-Fi

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    Selim Baykara
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    Star Trek ist eine der bekanntesten und langlebigsten Science-Fiction-Serien der TV- und Kino-Geschichte – und dafür sind sicherlich auch die Sounds mit verantwortlich, die das Geschehen klanglich untermalen. Wenn ihr auf der Suche nach Star-Trek-Sounds seid,...