Star Trek: Discovery (2017) - Neuer Trailer zur Serie, Release, Handlung, Cast

Beschreibung

„Star Trek: Discovery“ ist die neue Serie aus dem dienstältesten TV-Science-Fiction-Universum der Welt. Im September 2017 geht es weiter – allerdings nicht im klassischen TV, sondern beim Streaming-Anbieter CBS All Access und bei Netflix. Hier findet ihr schon mal alle Informationen zum Starttermin, der Handlung und dem Cast und könnt euch die ersten Trailer von Star Trek: Discovery anschauen. 

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Star Trek: Discovery – Alle Infos zur Serie

Über 15 Jahre mussten TV-Fans auf Nachschub aus dem Star Trek-Universum warten. Die actionlastigen Neuauflagen im Kino waren zwar recht erfolgreich, in den Augen vieler Trekkies trafen sie allerdings nicht die Vision, die Serien-Schöpfer Gene Roddenberry in den 60er Jahren gehabt hatte. 2017 geht es jetzt endlich wieder im TV weiter. Die inzwischen sechste Star-Trek-Serie spielt etwa 10 Jahre vor Kirk, Spock und Co und soll vieles anders machen, dabei aber die bekannten Werte der Kult-Serie hochhalten. Ein schwieriger Spagat – gerade deswegen aber einer der spannendsten Serien-Starts des Jahres.

Star Trek Discovery Netflix Banner

Star Trek: Discovery – Start und Release in Deutschland stehen fest

Nach langer Zeit des Stillschweigens steht der Release für die neue Star-Trek-Serie seit einiger Zeit fest. In Deutschland läuft Star Trek: Discovery am 25. September 2017 beim Streaming-Dienst Netflix an. In den USA geht die Serie bereits einen Tag früher an den Start, nämlich am 24. September 2017. Wenn ihr es gar nicht abwarten könnt und direkt zum internationalen Release dabei sein wollt, zeigen wir euch hier, wie ihr Star Trek im CBS-Stream anschaut.

  • Die neuen Folgen werden immer montags online gestellt und wöchentlich veröffentlicht.
  • Dieser Rhythmus wird bis zum 6. November beibehalten, dann folgt eine mehrwöchige Winterpause.
  • Weiter geht es dann im Januar 2018, wenn die zweite Hälfte der ersten Staffel anläuft.
  • Insgesamt besteht die erste Season aus 15 Episoden. Die Serie erzählt eine fortlaufende Geschichte, allerdings können die einzelnen Folgen teilweise für sich alleine stehen.
  • Wenn ihr noch keinen Zugang zu Netflix habt, könnt ihr das Angebot im Probemonat kostenlos testen.

Star Trek Discovery Trailer Artikelbild

Trailer und Teaser zur neuen Star-Trek-Serie

Weiter unten bekommt ihr die wichtigsten Facts zum neuen Weltraum-Abenteuer, natürlich wollen wir euch aber nicht die ersten Videos von Star Trek: Discovery vorenthalten. Im offiziellen Trailer bekommt ihr schon einmal einen sehr guten Überblick, was euch im September erwartet:

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Star Trek: Discovery - Offizieller Trailer zur neuen Serie

In dem kurzen Clip entdeckt die Crew des Raumschiffs USS Shenzhou ein unbekanntes Objekt an der Grenze des Föderationsraumes und beginnt daraufhin eine Untersuchung. Daraufhin tauchen Klingonen auf und es kommt zum Konflikt. Es folgen Aufnahmen von einer ins Dunkle getauchten Schiffsbrücke, dem Flug durch einen Asteroidengürtel sowie ein kurzes Gespräch, in dem der Wissenschaftsoffizier Lt. Saru (Doug Jones) vor einer unmittelbar bevorstehenden Gefahr warnt – offenbar kann seine Spezies den Tod voraussehen. Der Trailer endet mit einer beeindruckenden Aufnahme von Hauptdarstellerin Sonequa Martin-Green im Raumanzug vor dem Hintergrund eines leuchtenden Sternennebels.

Bereits 2016 wurde auf der US-Messe Comic Con ein Teaser veröffentlicht – Fans konnten dort in einigen ausgedehnten Außenaufnahmen bestaunen, wie das namensgebenden Raumschiffs Discovery das Raumdock verlässt.

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Ster Trek Serie - Teaser

Um den Fans die Wartezeit ein wenig zu versüßen, veröffentlichte der Sender CBS zudem ein Video mit allen bisherigen Schiffen der Serien-Geschichte. Besonderer Clou: Dank YouTube-360-Grad-Modus könnt ihr die Kamera frei um die Raumschiffe herum bewegen.

Und hier noch der allererste Trailer, der zu Star Trek: Discovery veröffentlicht wurde. Viel mehr als das Logo gibt es dort allerdings nicht zu sehen:

Dramatische Entscheidungen im Weltraum: Das erwartet uns inhaltlich

Zur eigentlichen Handlung von Star Trek: Discovery haben die Macher bislang nur wenig verraten, da man die Spannung bis zum Release noch weiter aufrechterhalten will. Dennoch sind im Lauf der vergangenen Monate schon zahlreiche Fakten durchgesickert, sodass wir uns zumindest einen groben Überblick machen können.

Ist Star Trek: Discovery ein Reboot?

Star Trek: Discovery ist kein Reboot, sondern eine eigenständige neue Serie, die im altbekannten Star-Trek-Universum spielt. Einige Elemente wurden teilweise modernisiert – die Klingonen sehen beispielsweise etwas anders aus als gewohnt. Dennoch soll die Serie sich thematisch und stilistisch an den klassischen Star-Trek-TV-Serien orientieren. Die Serie spielt 10 Jahre vor der allerersten Serie Raumschiff Enterprise mit Captain Kirk. Mit den neueren Kinofilmen von J.J. Abrams hat Star Trek: Discovery nichts zu tun.

Worum geht es?

Im Mittelpunkt der Serie steht diesmal eine starke weibliche Hauptfigur, First Officer Michael Burnham, gespielt von The-Walking-Dead-Star Sonequa Martin-Green. Trotz des männlichen Namens handelt es sich dabei um eine Frau – eine Tatsache, die im Netz schon für Rätselraten gesorgt hat. Burnham hat lange Zeit auf Vulkan verbracht und ist auch der erste Mensch, der dort eine wissenschaftliche Ausbildung bekommen hat. Im Lauf ihres Aufenthaltes hat sie sich mit dem Vulkanier Sarek (James Frain) angefreundet – Trekkies ist dieser Name natürlich bekannt: Es handelt sich dabei um den Vater von Spock. In der neuen-Star-Trek-Serie wird er eine wichtige Rolle spielen.

Zu Beginn der ersten Staffel von Star Trek: Disvovery treffen wir die Hauptdarstellerin an Bord des Raumschiffs Shengzou, wo sie als erste Offizierin unter Captain Georgious dient und bereits sieben Jahre verbracht hat. Im Verlauf des Pilotfilms muss Officer Burnham eine schwere Entscheidung treffen, die nicht nur ihr Leben, sondern das ganze Universum verändert, so die Show-Runner Aaron Harberts und Gretchen Berg im Gespräch. Eine Konsequenz ist, dass Burnham auf die Discovery versetzt wird, wo dann den Produzenten zufolge der „zweite Pilotfilm“ startet – vermutlich eine Anspielung darauf, dass sich das Leben der Hauptdarstellerin dratisch ändert.

Was ist anders?

Ebenfalls spannend: Im Unterschied zu früher sollen die Hauptcharaktere längst nicht mehr so sicher sein und auch können eventuell auch den vorzeitigen Serientod sterben. In einem Interview erklärten die Produzenten, dass Serien wie Game of Thrones oder The Walking Dead die Regeln des Story-Tellings im TV und damit auch die Erwartungen der Zuschauern verändert hätten. Star Trek: Discovery würde sich daran orientieren und früher oder später (wahrscheinlich) auch einige wichtige Charaktere opfern, so die Produzentin Gretchen J. Berg.

Hier könnt ihr nochmal euer Wissen auffrischen und in alten Erinnerungen schwelgen:

Anspielungen auf alte Star-Trek-Episoden

Fans der alten Star-Trek-Folgen dürfen sich auf jeden Fall auf die neue Star-Trek-Serie freuen. Im Unterschied zu den letzten drei Kinofilmen, verrichtet die Discovery im altbekannten Star-Trek-Universum ihren Dienst – also in der sogenannten „Prime-Timeline“, in der auch alle bisherigen Serien sowie die Kinofilme bis zum elften Teil angesiedelt waren.

In einem Gespräch mit CNET verriet der Produzent Alex Kurtzman dazu unlängst, dass es zahlreiche Anspielungen auf klassische Star-Trek-Folgen geben und auch Dinge auftauchen werden, die vielen Trekkies bekannt vorkommen dürften. Um die Kontinuität zu den alten Folgen zu wahrem, gäbe es eigene Leute im Writer’s Room. die darauf achten würden, ob etwas zum Kanon passe.

Unter anderem wird ein Ereignis behandelt, das in einer der alten Folgen erwähnt wurde – welches genau ist bislang natürlich noch streng geheim. Ein weiteres Highlight ist die Rückkehr von Harcourt Fenton Mudd, besser bekannt als Harry Mudd. In der Original-Serie tauchte Mudd als Nebendarsteller in einigen Episoden auf, unter anderem in Die Frauen des Harry Mudd, wo er die Crew der Enterprise mit seinen übernatürlich anziehenden Begleiterinnen um den Verstand bringt. In der neuen Star-Trek-Serie werden wir eine jüngere Variante des liebenswerten Schurken zu Gesicht bekommen.

Wie sehr sich Star Trek: Discovery optisch von den alten Serien unterscheidet, zeigt dieses Bild, das kürzlich von CBS veröffentlicht wurde.

Der Transporterraum der Shengzou kommt in einem völlig neuen Design daher und ähnelt nichts, was man bisher aus Star Trek kennt. Auffällig auch die Körperpanzerung von Captain Georgiou und dem ersten Offizier – Fans der Original-Serie werden zudem die Old-School-Phaser bemerken, die auch schon bei Kirk und Spock zum Einsatz kamen (bzw. noch kommen werden – Discovery spielt ja vor Raumschiff Enterprise).

Mehr Konflikte in der Crew

Auch sonst ist die Herangehensweise aber etwas anders als früher. Während Serien-Erfinder Roddenberry den Drehbuchautoren vorschrieb, dass man auf Konflikte innerhalb der Besatzung verzichten solle, haben sich die Macher von Star Trek: Discovery größere Freiheiten herausgenommen. „Wir versuchen komplexe Geschichten zu erzählen – von Charakteren mit starken Meinungen und starken Leidenschaften”, so Discovery-Produzent Harberts. Dazu gehöre auch, dass man Fehler mache und in Konflikte gerate.

Star Trek Discovery Netflix Banner

Dennoch sei man weiterhin von den Idealen Rodenberrys inspiriert. Nicht der Konflikt an sich stünde im Mittelpunkt, sondern die Art, wie die Charaktere versuchen würden, ihn zu lösen. Dabei würde man sich trotz der großen Cast vor allem auf den ersten Offizier konzentrieren. Harberts: „Star Trek: Discovery beschäftigt sich mit einem ganz besonderen Charakter, Michael Burnham. Auf ihrer Reise wird sie herausfinden, was es wirklich heißt, ein Mensch zu sein und seine Individualität zu finden.“

Dreharbeiten starten Anfang 2017 

Los ging es mit den Dreharbeiten zu Star Trek: Discovery Ende Januar 2017. Pünktlich zum Drehbeginn veröffentlichte CBS einen kurzen Teaser auf Twitter und ermöglichte Fans auf diese Weise einen Einblick hinter die Kulissen der neuen Star-Trek-Serie.

In dem Video wirft der Fernsehsender einen Blick zurück auf die Anfänge von Star Trek in den 1960er-Jahren und zeigt auch einige Bilder vom Set. In einer Aufnahme sieht man z.B. einige Modellaufnahmen der Discovery, die neuen Uniformen sowie als Highlight den neuen Kapitänssessel in der letzten Einstellung.  Hier sehr ihr das Teaser-Video:

Star Trek Discovery: Cast – Infos zur Besetzung

Inzwischen ist auch die Besetzung von Star Trek: Discovery vollzählig. Hier die wichtigsten bislang bekannten Schauspieler mit ihren jeweiligen Rollen:

Schauspieler Rolle
Michelle Yeoh Captain Philippa Georgiou
Sonequa Martin-Green Lieutenant Commander Michael Burnham
Jason Isaacs Captain Lorca
Doug Jones Lt. Saru
Anthony Rapp Lt. Stamets
James Frain Sarek
Terry Serpico Admiral Anderson
Maulik Pancholy Dr. Nambue
Sam Vartholomeos Ensign Connor

Die aus Malaysia stammende Michelle Yeoh wurde als erstes Mitglied der Cast angekündigt, u.a. kennt man die Schauspielerin aus „Tiger & Dragon“. In der neuen Star-Trek-Serie wird sie in der Rolle des Captain Georgious zu sehen sein und das Raumschiff Shenzhou befehligen. 

Dass die Hauptrolle in der Serie diesmal nicht ein Kapitän, sondern der erste Offizier übernimmt, ist für Star Trek recht ungewöhnlich. Gespielt wird Nummer 1 von Sonequa Martin-Green – den meisten Zuschauern als Sasha aus der Erfolgs-Serie The Walking Dead bekannt. 

Einen Kapitän hat das Raumschiff Discovery natürlich trotzdem – verpflichtet wurde dafür der britische Schauspieler Jason Isaacs. Isaacs spielte den Fiesling Lucius Malfoy in den Harry-Potter-Verfilmungen, daneben war er zuletzt in der Netflix-Serie The OA zu sehen. In Star Trek: Discovery spielt er den Captain namens Lorca – wie erwähnt, wird der Kommandant im neuesten Kapitel von Star Trek aber weniger wichtig als gewohnt.  Gesellschaft bekommt die Crew vom Verwandlungskünstler Doug Jones (bekannt aus „Hellboy“ und „Pans Labyrinth“) und Anthony Rapp aus der Serie Rent. Jones wird in Star Trek Discovery den Wissenschafts-Offizier Lt. Saru spielen, der angeblich einer neuen Alienrasse angehört.  Rapp wird als Lt. Stamets zu sehen sein – der Sternenflotten-Offizier spielt in der Serie einen sogenannten Astromycologist, also einen Experten für Pilze – sein Charakter ist auf der Discovery stationiert. 

Die kanadische Schauspielerin Wendy Crewson wird  zudem eine Rolle als Sternenflotten-Admiral übernehmen. Als weiterer Neuzugang wurde die Schauspielerin Mary Wiseman bestätigt – sie wird in der Serie einen Kadetten spielen.

Weiteren prominenten Zuwachs bekommt die Serie durch einen berühmten Vulkanier: Sarek, der Vater von Spock, soll in der Serie eine wichtige Rolle einnehmen – gespielt wird der bekannte Charakter von James Frain (bekannt z.B. aus „Gotham“ und „Orphan Black“).   Ebenfalls bereits angekündigt wurde ein Klingonen-Trio bestehend aus dem Anführer T’Kuvma (Chris Obi aus American Gods), seinem Protege Kol  Shazad Latif aus Penny Dreadful) sowie dem Waffen-Offizier Commander Rell (Mary Chieffo).

Drei weitere Offziere unterstützen die Crew der Shengzou. Die Schauspieler Terry Serpico (The Purge: Election Year) Maulik Pancholy (30 Rock) und Sam Vartholomeos (The Following) werden als Sternenflotten-Offiziere dabei sein: Serpico spielt Admiral Anderson, Pancholy ist der medizinische Offizier Dr. Nambue auf dem Raumschiff Shenzhou und Vartholomeos übernimmt die Rolle des jungen Ensign Connor, der ebenfalls an Bord der Shenzhou stationiert ist.

Wer ist das Produktionsteam hinter Star Trek: Discovery?

Show-Runner von Star Trek: Discovery war zunächst der Autor und Produzent Bryan Fuller, der auf etliche Jahre Star-Trek-Erfahrung zurückblicken kann.

Fuller war bereits im Autorenteam von , danach schrieb er mehrere Jahre Drehbücher für . Im Herbst 2016 gab Fuller den Job aber an Gretchen Berg und Aaron Harberts, die zu diesem Zeitpunkt bereits Teil des Teams waren.

Der Fernsehsender CBS teilte mit, dass Fuller aufgrund zu vieler anderer Projekte (z.B. American Gods) nicht mehr direkt in die tagesaktuelle Entwicklung der Show involviert sei – er bleibt aber als ausführender Produzent erhalten und wird zudem die gesamte Story der ersten Staffel weiterentwickeln. Fuller kommentierte die Übergabe auf Twitter, indem er auf den ersten Offizier der Next-Gen-Enterprise, Commander Will Riker, verwies, der 7 Jahre auf den Kapitänssessel gewartet habe, ohne ihn zu bekommen.

Wo wir gerade von der ehemaligen Nummer Eins aus der Next Generation sprechen: William Riker wird zurückkehren, allerdings nur hinter die Kamera. Schauspieler Jonathan Frakes wird eine Folge von Star Trek: Discovery drehen – für Frakes nicht das erste Mal. Der Schauspieler führte bereits in etlichen Folgen von Star Trek: The Next Generation, Deep Space Nine oder Voyager Regie.

Produziert wird Star Trek von Alex Kurtzman, der bereits als Drehbuchautor und Produzent an den beiden Star-Trek-Filmen von J.J. Abrahams  „Star Trek“ und „Star Trek: Into Darkness“ mitarbeitete. Ansonsten gibt es aber keine Überschneidungen zu den neueren Kinofilmen – der Rest des Teams besteht weitgehend aus Star-Trek-Urgesteinen So ist unter anderem der Drehbuchautor und Produzent Nicholas Meyer beteiligt, der Regisseur der Star-Trek-Kinofilme „Der Zorn des Khan“ und „Das unentdeckte Land“.  Mit Rod Roddenberry wirkt zudem der Sohn des Star-Trek-Erfinders Gene Roddenberry bei der neuen Serie als ausführender Produzent und Autor mit. Ebenfalls beteiligt am Drehbuch sind außerdem die erfolgreiche „Star Trek“-Roman-Autorin Kirsten Beyer sowie Joe Menosky, der einige Skripte für „The Next Generation“, „Voyager“ und „Deep Space Nine“ schrieb.

Offiziell verlief die Trennung zwischen Fuller und CBS in aller Freundschaft, zumal er ja auch weiterhin in einer beaufsichtigenden Rolle tätig sein wird. Glaubt man Insidergerüchten, gab es intern aber wohl doch einige Differenzen: Demnach sei Fuller unzufrieden gewesen, dass CBS die Serie bereits zu einem Zeitpunkt vermarktet hatte, als noch nicht einmal ein Cast festgestanden hätte. Andererseits war vielleicht auch CBS nicht ganz glücklich darüber, dass Fuller noch andere Projekte betreute und daher nicht so oft am Set von Discovery anwesend war, wie nötig.

Hier bekommt ihr die Original-Star-Trek-Serie mit Kirk und Co. in der luxuriösen Sammler-Edition:

Star Trek: Discovery in Deutschland im Stream bei Netflix

Für deutsche Fans spannend: Wie kann man eigentlich die neue Star-Trek-Serie hierzulande anschauen? Praktischerweise wissen wir bereits seit einiger Zeit die Antwort darauf und diese dürfte vielen Serien-Fans entgegenkommen: Star Trek wird auch bei Netflix zu sehen sein - und nicht nur wie bislang angenommen bei CBS. Der bekannte Streaming-Anbieter hat die Serie lizensiert und wird Star Trek in 188 Ländern zeigen – darunter auch in Deutschland.

Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs – anlässlich der neuen Serie hat Netflix alle 727 Folgen der bisherigen Star-Trek-Serien ins Programm genommen. Seit Ende 2016 stehen Star Trek: The Original Series, Star Trek: The Next Generation, Star Trek: Deep Space Nine, Star Trek: Voyager und selbst die bei vielen Fans eher ungeliebte Star Trek: Enterprise zur Verfügung. Wollt ihr euch die Original-Kinofilme von Star Trek (Teil 1-10, einschließlich der immer noch sehr sehenswerten Filme Der Zorn des Khan und Der erste Kontakt) anschauen, solltet ihr – alle Filme sind Teil der 

Warum kommt Star Trek nicht ins „richtige“ Fernsehen?

Eigentlich kaum zu glauben: Über 10 Jahre ist schon her, dass mit „Enterprise“ die letzte Star-Trek-TV-Serie über die Fernsehbildschirme flimmerte. Damals leider nur mäßigem Erfolg, was sicher auch daran lag, dass es in den 90ern eine wahre Star-Trek-Übersättigung gab und zweitweise mehrere Serien aus dem bekannten Sci-Fi-Universum parallel ausgestrahlt wurden. Wenn man ehrlich ist, war Enterprise aber auch ganz einfach nicht so toll. Nach dem vorzeitigen Ende aufgrund von anhaltenden Quotentiefs war es lange Zeit still um Star Trek: Die sorgten zwar dafür, dass das Sci-Fi-Franchise auch bei einer neuen Zuschauer-Generation ankam, viele alte Fans fühlten sich von der action-lastigen Marschrichtung aber nicht angesprochen.

Es gab zwar immer wieder Gerüchte um eine mögliche Fortsetzung als TV-Serie. Die Ankündigung von CBS Ende 2015, eine neue Star-Trek-Serie zu starten, war dennoch eine Riesenüberraschung. Vor allem dass Star Trek nur per Stream übertragen wird und nicht ins klassische TV kommt, sorgte zunächst für Aufregung. Andererseits kann man diese Entscheidung aus Sicht des Senders nachvollziehen. Star Trek hat zwar immer noch einen großen Namen, ein Erfolg ist aber keineswegs garantiert – gerade in der heutigen Serienlandschaft mit ihrem Überangebot an interessanten Inhalten. Da Science-Fiction-Stoffe zudem traditionell nicht gut im TV laufen, lässt sich zumindest verstehen, warum die Verantwortlichen zu diesem Schluss kamen. Ein bisschen merkwürdig ist es natürlich schon, wenn ein Fernseh-Urgestein wie Star Trek den Weg Richtung in Richtung online only geht.

Genres: Sci-Fi

Beschreibung von

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    Selim Baykara
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