Too Human auf der 360 angespielt - Was lange währt, wird endlich gut?

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(Maxi) Seit nun fast 10 Jahren befindet sich Too Human von den Silicon Knights in der Entwicklung. Viele haben sich gefragt was aus diesem Titel nur werden soll. Die Antwort auf diese Frage, erhaltet ihr am 29. August wenn Too Human erscheint. Oder direkt hier!

Too Human auf der 360 angespielt - Was lange währt, wird endlich gut?

“Too Human” geht einen Weg, den bis jetzt nur wenige Konsolen-Spiele gegangen sind. Wir reden über den schwierigen Pfad des Hack&Slay-Genres. Vor allem die Steuerung ist in diesem Punkt ein kritischer Faktor. Gerade hier nutzt “Too Human” interessante Möglichkeiten.

Die Story ist schon ein einziger Symbiont aus verschiedenen mythologischen Einflüssen und kybernetischen Komponenten. Ihr spielt Baldur, einen Asen der nordischen Mythologie. Die Asen sind quasi die Götter der Nordmänner, allerdings spielt die Geschichte nicht zu Zeiten von Äxten und Holzschiffen, sondern in weiter Zukunft in einer Welt, die mal so gar nicht aussieht wie unsere schöne Erde. Die komplette Oberfläche ist vereist und das Leben hat sich auf wenige Ballungszentren fokussiert.

Die Asen haben es sich nun zur Aufgabe gemacht, die alte Welt wieder zurückzubringen. Wie sie das anstellen wollen erklärt “Too Human” nicht. Aber das ganze wird wohl eine Trilogie werden, der zweite Teil soll angeblich schon in der Entwicklung sein. Publisher Microsoft vergleicht sein neues Spiel sogar jetzt schon mit epischen Geschichten wie “Herr der Ringe” oder “Star Wars”.

Zu Beginn sucht ihr euch erstmal eine der fünf Klassen aus. Ohne lange Umwege steigt ihr dann auch schon in die erste Mission ein. Ihr steuert Baldur ganz klassisch mit dem linken Analogstick. Der neue Wind kommt aber erst mit dem rechten Bruderstick ins Spiel. Denn mit dem steuert ihr nicht die Kamera, sondern den Kampf! Das normale Buttonmashing während den Kämpfen fällt also aus und wird durch ein leichteres System ersetzt. Am Anfang ist diese neuartige Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig aber spätestens wenn man die ersten Monster mit seinem Stick erschlagen hat, geht die neue Steuerung in Fleisch und Blut über.

Die Charakterentwicklung spielt sich wie gewohnt in einem Charakterbaum ab. Ab Stufe 10 bekommt ihr noch einen “Gesinnungsbaum” dazu, bei dem ihr euch aussuchen müsst, ob ihr eher kybernetischer oder “lebendiger” Natur seid. Zum Beispiel könnt ihr euren Gleitangriff verstärken oder Kriegsschreie erlernen.

“Too Human” macht besonders eine Sache richtig gut: Der Loot, die Gegenstände die ihr von euren Gegnern bekommt. Jedes mal wenn ihr in einem Dungeon unterwegs seid, findet ihr zigtrilliardentausend Gegenständte. Stiefel, Schwerter, Kampfstäbe, Hämmer, Rüstungen und Runen gehören zum alltäglichen Fluss an Items in “Too Human”. Falls aber euer Inventar mal voll ist, und das wird es verdammt oft sein, hat das Spiel ein grenzgeniales Feature am Start.

Das System wirft automatisch eure schlechteste Ausrüstung im Inventar ab. Großartige Idee!
Die Levels sind etwas linear gestaltet, aber das Artwork ist herausragend.

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