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JooJoo - Und der nächste im Kampf gegen das iPad

Bernd Korz

Es wird hart für Apple, das ist sicher. Mit dem iPad hat das Unternehmen aus Kalifornien den Ring eröffnet und immer mehr scheinen sich in die Liste der Kämpfer einzureihen. Jetzt kommt mit JooJoo ein weiterer dazu, wobei man deren Tablet sogar schon,

anders als bei der zusätzlichen Konkurrenz, vorbestellen kann.

Das Tablet von JooJoo dürfte allergins zunächst einmal das Maß aller Dinge werden, an dem sich sogar Apple heranarbeiten muss, zumindest wenn man den Angaben und Bildern des Herstellers glauben schenken darf. Angefangen bei der Größe, kommt das iPad mit 9.7″ als gerade noch akzeptable Diagonale daher, stellt das JooJoo beachtliche 12.1″ mit einer Auflösung von 1366 x 768 zur Verfügung, ein erheblicher Unterschied also, der das Arbeiten,vor allem in Sachen Multitasking,wesentlich erleichtert.

Quelle: JooJoo

Was die Verbindung zur Aussenwelt angeht, hat JooJoo nicht nur eine Nasenspitze Vorsprung vor dem iPad, es ist ihm eine ganze Armlänge gleich voraus. So bietet es neben Bluetooth 2.1+EDR Wireless Tech. auch Wi-Fi (802.11 b/g), auch einen allzu wichtigen USB Anschluss und eine 4GB SSD Karte im Slot, welcher von aussen zugänglich ist. Die Batterie ist aus einem Lithium-Polymer und wird mittels des mitgelieferten Poweradapters aufgeladen.

Quelle: JooJoo

Ein weiteres abslutes No-Go ist das Fehlen einer Kamera beim iPad. Auch hier punktet das JooJoo Tablet und platziert die Kamera dezent an der Vorderseite oben rechts.

FullHD ist eigentlich nur sinnvoll, wenn man Filme auch in deren Format, also in 16:9 (16:10) abspielt. Während das iPad nur 4:3 bietet, bleibt der Filmgenuss auf dem JooJoo gänzlich ungetrübt oder “kastriert”.

Applikationen wie LightSaber sind für das iPhone der Renner, man öffnet das Laserschwert ala Star Wars und bewegt sein Telefon schnell hin und her und bekommt so den Sound, erzeugt wird dieser durch einen Accelerometer. Zum Leidwesen des iPad hat man diese Funktion auch nicht für sich beanspruchen können, denn auch das JooJoo kann damit umgehen.

Quelle: JooJoo

Wird es im Raum dunkler sollte das Display nicht mehr so extrem leuchten, denn das schadet den Augen. Ein dezentes “gedimmtes” Licht wäre hier eine sehr gute Lösung… so in etwa dürften auch die Macher des JooJoo gedacht haben und bauten dafür kurzerhand gleich noch einen Ambient Light Sensor in das Gerät mit ein.

Gestern gerade erst durch Google ins Android eingebaut und freigegeben wird Multi-Touch immer wichtiger. Das iPad wie auch das iPhone sind Meister dieser Disziplin. JooJoo weiss um die Wichtigkeit dieses Features und lässt sich auf dieselbe Art und Weise bedienen. Das Display ist dabei so aufgebaut, dass es wenige Fingerabdrücke aufnimmt (Fingerprint-resistant coating).

Quelle: JooJoo

Wer nun denkt: Naja, das iPad kommt mit dem iPhone-OS SDK 3.2 und hier kann ihm keiner das Wasser reichen wird beim JooJoo erst einmal schauen müssen:

  • Browser basierendes Betriebssystem
  • Video mit 1080p Support (Full-HD)
  • <li Flash 10.1 Support

  • Java support

Das iPhone startet in etwa 60 Sekunden und ist damit relativ zügig betriebsbereit, bedenkt man, dass hier ein komplettes System geladen und Hardware initialisiert werden muss. Mit dem iPad dürfte es etwas schneller gehen. Wer allerdings beim JooJoo den Powerbutton drückt darf sich nicht zu lange zurücklehnen, in unglaublichen 9 Sekunden ist das Gerät betriebsbereit.

Auch was das Zubehör angeht möchte JooJoo nichts dem Zufall überlassen und liefert gleich einige interessante Produkte wie z.B. einen Ständer mit.

Quelle: JooJoo

Quelle: JooJoo

Wer bis dahin noch immer dachte, dass das JooJoo evtl. eine Konkurrenz sein dürfte, wird spätestens bei einem Preis von US$ 499 in den USA wissen, dass das iPad mächtig ins Schwitzen geraten wird.

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