Sucker Punch - Filmkritik: Pornokino für die Generation Xbox

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Fazit
Ganze 18 Minuten soll Zack Snyder aus “Sucker Punch” geschnitten haben, die natürlich per DVD-Directors Cut nachgereicht werden. Uns sei an dieser Stelle trotzdem die Frage erlaubt: Was, um Himmels Willen, soll da denn noch rein? Fakt ist nämlich, dass “Sucker Punch” schon in seiner jetzigen Version nach kürzester Zeit die Schmerzgrenze so weit überschritten hat, dass eigentlich niemand mehr nach weiteren Minuten schreien dürfte. Nein, hier wären sogar 18 Sekunden zu viel.


“Sucker Punch” ist eine ultra-hohle, unerträglich laute High-Concept-Katastrophe, die maximal als ätzende Altherrenphantasie funktioniert. Wer die Frau als willenloses Püppchen mit knallrotem Kussmund und super-knappem Röckchen versteht – viel Spaß, das ist genau euer Film. Alle anderen hauen sich einfach ein paar Mal gegen den Kopf, drehen das vorletzte “Metallica”-Album auf Stadionlautstärke und halten sich ein wild blitzendes Stroboskop vors Gesicht – das hat denselben Effekt wie “Sucker Punch”, spart aber wenigstens Geld…

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