Top 10 - Die höchsten Filmbudgets

Leserbeitrag
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Die Produktion eines Films ist teuer, sehr teuer. Allein relativ bekannte Schauspieler verlangen schon Gagen in Höhe von einer Million Dollar, wenn nicht sogar mehr. Hinzu kommen noch die Kosten für das restliche Personal, die Kulissen und Sets und natürlich das Marketing, welches je nach Bekanntheitsgrad des Films mehrere Millionen Dollar verschluckt. Doch woher kommt das viele Geld? Von Investoren, die sich dadurch einen Gewinn erhoffen. Diese stellen das sogenannte Budget für den Film und um genau das geht es in diesem Artikel. Auf den folgenden Seiten ist die Top 10 der höchsten Budgets der jüngsten Filmgeschichte aufgelistet. Ältere Filme können nicht wirklich berücksichtigt werden, da es bekanntlich eine Inflation gibt, die sich auf die Budgets auswirken würde.

 

Platz 10: Transformers – Die Rache (2009 – $200 Millionen)

Auf diesem Platz müsste ich eigentlich noch mehr Filme nennen, aber da das Budget der anderen nicht von offizieller Seite bestätigt worden ist, hat der zweite Teil der Transformers-Filme die Ehre erhalten. Obwohl viele sagen, dass der Film praktisch keine Story hat, wird doch wohl jeder zugeben, dass es ein Actionspektakel vom Feinsten ist. Autos, Explosionen und Megan Fox – was will man(n) mehr? ;-)

Sam und Mikaela stehen diesmal im Kreuzfeuer der fiesen Decepticons, weil Sam etwas über die Ursprünge der Transformers und ihre Geschichte auf der Erde herausgefunden hat. Um sich dieses Wissen anzueignen, müssen die Decepticons Sam gefangen nehmen, statt ihn zu töten. In der Zwischenzeit hat sich das US-Militär mit einem internationalen Zusammenschluss und den guten Autobots verbündet, um die Angriffe der Bösewichter abzuwehren.

Platz 9: King Kong (2005 – $207 Millionen)

Zum gefühlten zehnten Mal ist ein neues Remake zum King Kong-Original aus dem Jahre 1933 erschienen. Wieder geht es um eine Gruppe Filmemacher, die sich als Drehort eine mysteriöse Insel ausgesucht haben, auf der ein Riesengorilla lebt. Doch in diesem Remake sieht man dem König der Gorillas das riesige Budget von 207 Millionen US-Dollar an. So perfekt animiert hat man Kong noch nie gesehen …

Die Schauspielerin Ann Darrow kann sich im New York der 30er nur mühsam über Wasser halten. Doch ihr Glück wendet sich als sie den ambitionierten Filmemacher Carl Denham trifft, der sie für sein nächstes Projekt verpflichtet. Denham ist in Besitz einer mysteriösen Karte, auf der die Lage der sagenumwobenen Skull Island verzeichnet ist. Doch auf der Insel angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Ann wird von Ureinwohnern einem riesigen Affen geopfert …

Platz 8: Superman Returns (2006 – $209 Millionen)

Ist es ein Vogel? Ein Flugzeug? Nein, es ist Superman! Diesen Spruch kennt wohl jeder, wenn er nicht gerade hinterm Mond lebt. Obwohl … Doch, auch dann, denn dort fliegt Superman ja ab und zu vorbei. Der Kryptonier kann einfach alles und so kommt er auch mit einem neuen Film auf die Leinwand zurück. Die 209 Millionen Dollar ist er definitiv wert.

Superman ist zurück – nachdem er aufgebrochen war um im All die Wurzeln seiner Herkunft und das Erbe seines Heimatplaneten Krypton zu erkunden, war der Mann aus Stahl mehrere Jahre nicht mehr auf der Erde. Lex Luthor, Supermans alter Erzfeind, hat lange auf diesen Moment gewartet um endlich seinen Plan zu dessen Vernichtung umzusetzen: Er will Superman all seiner Kräfte berauben um ihn dann endgültig umzubringen. Andere haben eher nicht auf seine Rückkehr gewartet, so hat die Menschheit inzwischen gelernt auch ohne einen allmächtigen Beschützer klarzukommen und bereitet ihm nicht unbedingt einen Empfang mit offenen Armen …

Platz 7: X-Men: Der letzte Widerstand (2006 – $210 Millionen)

Der dritte X-Men-Film stellt den letzten und auch gleichzeitig teuersten Film der eigentlichen Superheldentrilogie dar. Wieder gibt es viel Action, bekannte Superhelden und CGI vom Feinsten, was natürlich einiges an Geld abverlangt. Das Endprodukt kann sich aber sehen lassen, denn der Film ist nicht nur für Comicfans zu empfehlen!

Den Superhelden um Professor X, Wolverine und Storm drohen neue Gefahren: Während die totgeglaubte Jean Grey als Phoenix neugeboren wird und sich zu einer unkontrollierbaren Macht entwickelt, hat die US-Regierung ein Serum gefunden, mit denen Mutanten zu ?normalen? Menschen werden. Magneto, Professor X? ehemaliger Freund und jetziger Gegenspieler, wittert staatliche Unterdrückung, macht sich zum Anführer einer Gegenbewegung ? und steuert auf einen Bürgerkrieg zwischen Menschen und Mutanten zu, zwischen dessen Fronten die X-Men aufgerieben zu werden drohen.

Platz 5: Fluch der Karibik 2 (2006 – $225 Millionen)

Platz 5? Hä? Wo ist Platz 6? Keine Sorge, denn es gibt zwei Filme, die sich den fünften Platz teilen. Der erste ist wohl die erfolgreichste Realfilmreihe von Disney. Die Rede ist von der Fluch der Karibik-Trilogie (Vierter Teil ist in Produktion!). Wäre dieses Franchise nie erfunden worden, hätten Piraten in den letzten Jahren nie so einen großen Boom erlebt. Doch nicht nur das Budget des Films ist groß, auch der Cast lässt sich sehen ? allen voran Johnny Depp in seiner wohl größten Rolle als Captain (!) Jack Sparrow.

Piratenkapitän Barbossa muss Captain Sparrow, seinen alten Kontrahenten um die Black Pearl, aus dem jenseitigen Reich von Davy Jones, dem Kapitän des Fliegenden Holländers, zurückholen. Denn der gesamte Piratenrat muss zusammentreten, um sich der West Indian Trading Company zu stellen, die alle Seeräuber vernichten will. Deshalb soll gemeinsam die Meeresgöttin Calypso entfesselt werden. Doch jeder, Barbossa und Sparrow, die Dauerverlobten Will Turner und Elisabeth Swann, Davy Jones und die Voodoohexe Tia Dalma, hat eigene Pläne. Jeder verrät irgendwann den anderen …

Platz 5: Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia (2008 – $225 Millionen)

Herr der Ringe machte es vor: Man krame eine alte Bücherserie aus dem Fantasy-Genre hervor, verfilme sie ordentlich und staube großen Erfolg ab. So ist es auch bei der Narnia-Serie von C. S. Lewis, dessen zweiter Film mit satten 255 Millionen Dollar einiges an grandiosen Spezialeffekten zu bieten hat. Wer auf Fantasy steht, wird die Filme mögen!

Die vier Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy Pevensie gehen seit einem Jahr wieder ihrem Schulalltag nach. Doch dann werden die Regenten von Narnia erneut in das Land der Zwerge und sprechenden Tiere geholt, in dem inzwischen 1300 Jahre vergangen sind. Das Land wird beherrscht von den Telmarern mit dem bösen Herrscher Miraz. Der trachtet seinem Neffen Prinz Kaspian, dem Thronerben von Narnia, nach dem Leben. Die Pevensies sehen den Löwen Aslan wieder und müssen sich auf dem Schlachtfeld bewähren.

Platz 4: Avatar – Aufbruch nach Pandora (2009 – $237 Millionen)

Auf Platz 4 befindet sich der erfolgreichste Film überhaupt. James Cameron stieß sich selbst mit Avatar ? Aufbruch nach Pandora vom Thron der erfolgreichsten Filme aller Zeiten und setzte sich dann gleich wieder rauf. Ob verdient oder nicht, der Film hat vor allem aufgrund seines spektakulären 3D-Effekts und der umfangreichen Welt einen gewissen Charme.

Dem querschnittsgelähmten Kriegsveteranen Jake Sully wird die Chance offeriert wieder an einem Einsatz teilzunehmen: Auf dem Planeten Pandora gibt es große Vorkommen des wichtigen Rohstoffs Unobtanium. Die Umwelt des Planeten ist jedoch ebenso schön wie tödlich für den Menschen, deshalb wurde an dem Projekt AVTR gearbeitet dessen Ziel es ist menschliche DNA mit dem der Ureinwohner, den Na\’vi, zu mischen. So wurden AVaTaRe erschaffen, die es den Menschen ermöglichen sich gefahrlos in der Umwelt des Paneten zu bewegen. Jake, der in seiner Verkörperung als Avatar auch wieder gehen kann, macht schließlich die Bekanntschaft der Na\’vi-Prinzessin Neytiri, welche ihm deren Kultur, Vorlieben und das Leben in Einklang mit der Natur zeigt.

Platz 3: Harry Potter und der Halbblutprinz (2009 – $250 Millionen)

Es gibt keine Liste, in der der bekannteste Zauberlehrling der Welt nicht vorkommen kann. Mittlerweile sind die Filme genauso erfolgreich wie die Bücher, die zum Standard der heutigen Lektüre gehören. Mit 250 Millionen Dollar ist der sechste Teil der bisher teuerste der noch nicht vollständig veröffentlichten Reihe. Wenn man sich die ganzen namhaften Schauspieler aber mal anguckt, ist das auch kein Wunder. Alle bekannten Schauspieler Englands haben in mindestens einem der Filme mitgespielt, und das soll was heißen …

Voldemort ist zurück! Nach den letzten Unterhausskandalen hätte der britische Premierminister Gordon Brown sicher gerne eine Phiole mit Felix Felicis gehabt. Das geheimnisvolle Elixier spielt eine wichtige Rolle im sechsten Film. Harry bekommt ein Fläschchen davon vom neuen Lehrer für Zaubertränke. Dabei hat Harry geschummelt: mit einem alten Schulbuch, in das der mysteriöse Halbblutprinz Tipps geschrieben hat. Aus Angst vor den aus Askaban ausgebrochenen Todessern wird Hogwarts zum Hochsicherheitstrakt, während Schulleiter Dumbledore Harry in die Voldemorts Vergangenheit einweiht und mit ihm nach dessen in sogenannten Horkruxen versteckter Seele sucht.

Platz 2: Spider-Man 3 (2007 – $258 Millionen)

Auf Platz 2 hat sich Spidey sein Netz gesponnen. Der Spinnenmann ist nicht nur einer der bekanntesten und beliebtesten Superhelden, er ist auch der teuerste von ihnen. Für sein drittes Abenteuer wurde ihm ein sattes Budget von 258 Millionen Dollar bereitgestellt. Dafür konnten sich die Filmemacher hinter dem Projekt richtig austoben und haben dies auch getan, denn Spider-Man 3 ist ein sauberes Actionspektakel, das man sich angucken sollte, was die meisten aber bestimmt sowieso schon getan haben.

Nachdem Peter Parker im vorherigen Teil als Spider-Man geoutet wurde, wird er nun von allen geachtet, und er hat endlich, endlich seine Mary Jane für sich gewonnen. Doch das Glück ist trügerisch: Sein ehemaliger Freund Harry Osborn hat sich zum New Goblin gewandelt, der Sandman, der mit seinen von Sand erworbenen Eigenschaften unüberwindlich scheint, geht um ? und eine parasitäre schwarze Masse hat von Peters Spider-Man-Anzug Besitz ergriffen, die ihm zwar ungeahnte Kräfte verleiht, die aber auch die negativen Eigenschaften seiner Persönlichkeit hervorkehrt. Weshalb sich Mary Jane wieder von ihm abwendet.

Platz 1: Fluch der Karibik 3: Am Ende der Welt (2007 – $300 Millionen)

Ja, richtig. Da ist er wieder. Mit 300 Millionen Dollar wird Captain Jack Sparrow nicht nur von den Toten zurückgeholt, er besetzt auch den Thron der höchsten Filmbudgets. Nach den beiden erfolgreichen vorigen Teilen, konnte es sich der dritte aber auch leisten, denn ein finanzieller Erfolg war er allemal, spielte er doch weltweit knapp 961 Dollar ein (hinzu kommen noch die DVD- und BD-Verkäufe).

Piratenkapitän Barbossa muss Captain Sparrow, seinen alten Kontrahenten um die Black Pearl, aus dem jenseitigen Reich von Davy Jones, dem Kapitän des Fliegenden Holländers, zurückholen. Denn der gesamte Piratenrat muss zusammentreten, um sich der West Indian Trading Company zu stellen, die alle Seeräuber vernichten will. Deshalb soll gemeinsam die Meeresgöttin Calypso entfesselt werden. Doch jeder, Barbossa und Sparrow, die Dauerverlobten Will Turner und Elisabeth Swann, Davy Jones und die Voodoohexe Tia Dalma, hat eigene Pläne, jeder verrät irgendwann den anderen …

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