Guybrush Threepwood

Irgendwie schon cool, aber trotzdem abgefuckt torkeln sie sturzbesoffen oder einfach nur psychisch labil durch die virtuellen Welten und versuchen irgendwie ihr miserables Leben aufzuwerten – auch wenn dies nicht unbedingt notwendig wäre, denn hey, was will man mehr als in einem Computerspiel verewigt zu werden? Nunja diesen Umstand kennen unsere Anti-Helden leider nicht und müssen also ihr Möglichstes tun, obwohl sie oftmals nichts dafür können. Der Usprung der Umstände liegt meist in einem (oder allen) von drei Fällen: Einer Intrige der Bösewichte, dem Entwicklungsdrang der Hersteller, welche ihren Helden weiterentwickeln wollen und keinen besseren Weg sehen, als den fast perfekten Charakter zu einem Schatten seiner selbst zu machen oder im dritten Fall sind die Anti-Helden einfach von sich aus heruntergekommen, abgefuckt oder moralisch äußerst bedenklich.

In der heutigen Zeit ist es ziemlich cool ein Pirat zu sein. Damit meine ich nicht nur Mitglieder der Partei, sondern vor allem Gestalten wie Captain Jack Sparrow oder Ruffy aus One-Piece. In der Realität war das aber eine eher mindercoole Angelegenheit. Denn immerhin haben Piraten wirklich Schiffe gekapert, geplündert und niedergebrannt, die ihnen gar nicht gehörten. Doch das hält Guybrush nicht davon ab sich diversen Prüfungen zu unterziehen, um ein Vollblut Pirat zu werden. Auch wenn der Charakter an sich ganz nett ist, fällt seine – freiwillige – Berufswahl wohl eher unter die Kategorie: Geht gar nicht!