Batman vs. Superman: DCs stärkste Helden treffen im “Man of Steel”-Nachfolger aufeinander

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Batman vs. Superman: DCs stärkste Helden treffen im “Man of Steel”-Nachfolger aufeinander

Die große Enthüllung  begann mit einem Zitat. »I want you to remember, Clark, in all the years to come. In all your private moments. I want you to remember my hand at your throat. I want you to remember, the one man who beat you.« Mit diesen Worten ließen der Verlag DC und Regisseur Zack Snyder auf diesjährigen Comic Con 2013 eine veritable Bombe platzen. Comic-Fans sind die zitierten Sätze, die auf der Bühne von „Man of Steel“ Schauspieler Harry Lennix (General Swanwick) intoniert wurden, bestens bekannt. Sie stammen aus Frank Millers großartigen Batman-Run „The Dark Knight Returns“ und werden dort vom dunklen Ritter als übler Tiefschlag in Richtung Superman gesprochen. Womit dann auch klar wäre, wohin DCs Blockbuster-Reise im “Man of Steel”-Nachfolger hingehen soll: Batman vs. Superman!

Das ist eine gute Nachricht. Superman hat mir schon immer am meisten Spaß gemacht, wenn er von der Fledermaus kräftig aufs Maul bekommt. Frank Miller interpretierte den Konflikt zwischen dem amerikanischen Super-Pfadfinder und dem Mensch-gebliebenen Psychowrack Bruce Wayne 1986 genau richtig. Millers “The Dark Knight Returns” erblickte unlängst als ganz famoses Animated Movie das Licht der Filmwelt. Hier die zitierte Szene.

 Hier die staatliche Macht, das Gesetz, der geheuchelte Hochmut, die amerikanische Arroganz – dort der zwielichtige, aufrechte Mann der Tat, der das Gesetz brechen muss, um das Richtige tun zu können. Und am Ende niemals Anerkennung dafür erfährt. Alles was an Superman langweilt, bekommt durch Batman einen entlarvenden Ausdruck. Der Spießer gegen den Schurken. Das schaut man sich immer gern an.

Batman vs. Superman: Der Spießer gegen den Schurken

Natürlich werden Synder und DC einen Großteil von Millers schmuddeliger Gehässigkeit nicht übernehmen und Superman weitestgehend intakt lassen. Doch das Thema ist schon jetzt sehr viel interessanter als die Null-Story aus “Man of Steel“, die vieles berührte und nichts davon befriedigend ausspielte.

Vollkommen unklar ist indes noch, wer Batman in der Fortsetzung spielen wird. Christian Bale ist wohl raus, Alternativen kursieren bisher nur in Form von Gerüchten. Der britische Schauspieler Henry Cavill, der in „Man of Steel“den kryptonischen Saubermann mimt,  hat allerdings wieder zugesagt und auch Christopher Nolan wird wieder als Produzent fungieren. Wir sind gespannt.

Bildmaterial: TheFunnyKep - via deviantart

 

Weitere Themen: Batman v Superman: Dawn of Justice


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