Spider-Mans neuer Gegner - Kann Lizard "The Amazing Spider-Man" noch retten?

Tobias Heidemann
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Wow! The Amazing Spider-Man erzählt die Origin Story einfach noch einmal. Das verspricht überaus – ehhh – langweilig zu werden. Anstatt uns “Spiderman 4″ zu geben, werden wir also mit einem lahmen Reboot abgespeist. Zu allem Überfluss ist auch noch Sonys erster Teaser-Trailer nach Strich und Faden durchgefallen. Was kann uns jetzt noch vor einer ausgemachten Spinnenphobie retten? Die Antwort lautet: ein guter Gegner für Spider-Man. Ob Dr. Curt Connors alias der Lizard wohl das Zeug dazu hat? Update 31.1.2013: Auch für die Fortsetzung stehen inzwischen die Spiderman-Gegner fest. Update Ende.

Spider-Mans neuer Gegner  - Kann Lizard "The Amazing Spider-Man" noch retten?

“The Amazing Spider-Man” geht in die Hose – nicht wenige Fans der Reihe sind davon mittlerweile felsenfest überzeugt. Nachdem sich die Fans gerade erst damit abgefunden hatten, dass Sony aufgrund von vertraglichen Zwängen nur ein Reboot auf den Markt werfen würde, machte der erste Trailer auch noch alle Hoffnungen auf eine inspirierte Neuauflage zunichte. Der neue Spider-Man gleicht der Sam Raimi-Version wie ein Ei dem anderen.

Glaubt man Regisseur Mark Webb (“500 Days of Summer”), dann möchte dieser Spider-Man mit seiner eigenen Handschrift zeichnen. Bisher versteht er sich allerdings ganz prächtig darauf, davon nichts zu zeigen. Die ersten Einblicke von der diesjährigen Comic-Con legten bisher nur nahe, dass uns Webb einen etwas lebensechteren Peter Parker präsentieren wird und sich dafür in die gefährlichen Gewässer einer Highschool-Romanze begeben wird. Hype geht anders. Dass der Trailer seine Zuschauer dann auch noch mit einer etwas ungelenken Videospiel-Ästhetik à la “Mirror´s Edge” in die verhaltene Vorfreunde entließ, sorgte unter den Fans nur für weiteren Unmut.

Man sollte “The Amazing Spider-Man” allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz abschreiben, denn ein ungeschriebenes Gesetz der Comic-Verfilmung besagt: Ein guter Bösewicht kann auch den miesesten Streifen noch vor dem Untergang retten. Wir haben uns gefragt, ob das auch für Dr. Curt Connors – auch bekannt als Lizard – den neuen Gegenspieler von Spider-Man gilt, und uns dafür intensiv mit seiner bewegten Comic-Vergangenheit beschäftigt.


Für die Ernennung von Connors als neuen Spider-Man Gegner spricht seine tiefe Verwurzelung in der Mythologie der Comic-Serie. Bereits in der sechsten Ausgabe von “The Amazing Spider-Man” feiert der begabte Biologe seinen Einstand. Das war im November 1963. Er stammt also aus den heiliggesprochenen Federn von Stan Lee und Steve Ditko persönlich. Connors gehört zum festen Inventar des Marvel Universums und hat seit seinem ersten Auftritt eine steile Karriere hingelegt.

Sie beginnt mit einer Militärvergangenheit, die dem als Feldarzt eingesetzten Connors nicht nur traumatische Kriegserlebnisse bescheren, sondern auch den Verlust eines Armes. Die schwere Verletzung setzt dem jungen Mann derartig zu, dass er – heimgekehrt in die Florida Everglades – damit beginnt, nach einem Heilmittel zu suchen.


Ein Heilmittel für einen amputierten Arm? Unmöglich, sagt die Welt der Wissenschaft (und der gesunde Menschenverstand). Doch der verbissene Connors gibt nicht auf. Er hat es auf die speziellen Regenerationsfähigkeiten der Reptilien abgesehen. Ein spezielles Serum soll die genetischen Merkmale der Echsen auf den menschlichen Körper übertagen. Connors leitet einige Testreihen an Versuchstieren ein und ist nach ersten Erfolgen fest davon überzeugt, dass sein Traum wahrwerden kann. Gegen den Willen seiner Frau Martha wagt er den riskanten Selbstversuch.

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