The Dark Knight vs. Action - Der Videobeweis: ist konfus & unlogisch

Martin Beck
5

Böse Worte gegen "amazon.de/gp/product/B001G73S50/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=funloadde-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B001G73S50">The Dark Knight" werden normalerweise mit Holzpflöcken auf Herzhöhe beantwortet, doch eine Sache dürfte selbst den größten Bewunderern aufgefallen sein: Dass die Actionszenen verdammt komisch geschnitten sind.

The Dark Knight vs. Action - Der Videobeweis: ist konfus & unlogisch



Dank der hohen Geschwindigkeit der Actionszenen ist eine konkrete Formulierung des “komischen” Eindrucks kaum möglich, doch dafür gibt es ja Leute wie Jim Emerson – einen Kritiker, der eine dreiteilige Dokureihe namens “In the cut” gestartet hat und in der ersten Folge die Verlegung von Harvey Dent plus den dabei erfolgenden Joker-Angriff in die Mangel nimmt.

Auf gut 19 Minuten entlarvt Jim Emerson eine schier endlose Abfolge holpriger Schnitte und unlogischer Szenenfolgen, die unterm Strich eigentlich nur den Schluss zulässt, dass Christopher Nolan von Action null Ahnung hat. Sicher ist die Sequenz im Film spektakulär anzusehen und der Einsatz von IMAX-Kameras führt natürlich zu logistischen Kompromissen, doch das beinahe ständige Ignorieren visueller Logik bleibt trotzdem noch ein Drama.

Bei mir selbst sind zumindest unbewusst die unmotivierten Bilder namenloser Polizisten/Fahrer hängen geblieben, die nur ein paar Sekunden später “entsorgt” werden. Der Rest dagegen passiert einfach zu schnell für wirkliches Unbehagen, aber irgendwie bleibt trotzdem ein sanftes Gefühl verunsicherter Distanz. Es wäre hier verdammt spannend, eine alternative Schnittfassung zu sehen und dann die Wirkung der beiden Fassungen miteinander zu vergleichen.

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