Jetzt gibt's auf Maul: Die ersten Fantastic Four-Kritiken sind... vernichtend!

Tobias Heidemann
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Wow. Dass 20th Century Fox’ Reboot der beliebten Comic-Helden nicht den von Marvel gesetzten Qualitätsstandard halten würde, das haben wir alle irgendwie kommen sehen. Doch erstens kam es schlimmer und zweitens als wir dachten. „Fantastic Four“ wird derzeit förmlich in der Luft zerrissen. Die wohlwollendsten  Kritiken attestieren Josh Tranks („Chronicle“) Film ganz große Langeweile. Der Rest der Filmwelt ist sich erstaunlich einig: Seelenlos, unbefriedigend und frei von jedweder Spannung soll „Fantastic Four“ sein. Ein ernüchternder Überblick über die ersten “FF”-Kritiken.  

Jetzt gibt's auf Maul: Die ersten Fantastic Four-Kritiken sind... vernichtend!

 

“Fantastic Four” ist kein guter Film. So lautet das derzeitige Credo der vorab veröffentlichten Kritiken. Doch es geht noch schlimmer. Unter den zahlreichen Enttäuschungsbekundungen lassen sich auch etliche Reviews finden, die sich regelrecht erzürnt über die mäßige Qualität des Streifens zeigen. Der Film sei kaputt, geradezu ungenießbar. Ein dramaturgischer Totalschaden. Der zweite Akt fehle komplett, der Spannungsbogen sei so gut wie nicht vorhanden, so die vielerorts zu lesende Kritik an „Fantastic Four“.

Viele Kommentatoren konnten es demnach kaum fassen, dass der Film zu einem Zeitpunkt vorbei sei, an welchem er eigentlich erst an Fahrt gewinnen sollte. Vielerorts war von Kritikern zu lesen, die ungläubig in ihren Kinosesseln sitzen blieben, um das Ausmaß des Schreckens begreifen zu können. Entsprechend sieht auch das aktuelle Meinungsbild auf Metacritic und Rotten Tomatoes aus.

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Erste Fantastic Four-Kritiken: “Funktioniert einfach nicht”

Wer sich die bereits veröffentlichten Reviews genauer ansieht, bekommt einen ersten Eindruck der größten Probleme des Films. So schreiben die Kollegen vom Hollywood Reporter, dass in der zweite Hälfte des Films eine große Enttäuschung einsetzt, da hier klar wird, dass die ohnehin schon sehr ungelenke und dröge Einführung „keinerlei dramatische oder sinnliche Folgen hat“. Weiter heißt es, der Film „fühlt sich wie ein 100 Minuten langer Trailer für einen Film an, den es nicht gibt.“

Der Guardian bedauert neben den schlechten Effekten des Films ähnliches. In dem Moment, in welchem die Charaktere in ihre Superhelden-Rollen (insbesondere The Thing und Human Torch) schlüpfen, werden sie zu schlichten „Grunzern“, die jeglichen Kontakt mit dem emotionalen Vorspiel des Films verlieren. Besonders hart soll es dabei eine der wichtigsten Marvel-Figuren überhaupt erwischt haben: Dr. Doom. Dieser sei nicht beängstigend, sondern schlichtweg albern.

Und so geht es weiter. “Fantastic Four” ist eine “synthetisch wirkende Enttäuschung vom Fließband” schreibt Rene Rodriguez vom Miami Herald, während sich Timeout wiederum mit der ersten Hälfte anfreunden kann, in der zweiten, “ermüdenden und lauten” Hälfte aber aufgrund von “miesen Effekten” und Superhelden-Klischees die Geduld verliert. CinemaBlend sieht in “Fantastic Four” gute Ansätze, vermutet aber, dass der Film aufgrund von Post-Produktionsproblemen und einer fehlenden Vision für das Gesamtkonzept aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Im Folgenden findet ihr zudem drei Video-Reviews von YouTubern, die sich ähnlich enttäuscht zeigen.

 

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