Und morgen Mittag bin ich tot

Beschreibung

“Und morgen Mittag bin ich tot” befasst sich mit dem umstrittenen Thema der Sterbehilfe. Der Film erzählt die Geschichte der an Mukoviszidose erkrankten, 22-jährigen Lea (Liev Lisa Fries). Die tödliche Krankheit macht ihr tägliches Leben zu einer Tortur, weshalb sie den Beschluss fasst, sich in Zürich das Leben zu nehmen. Vorher möchte sie jedoch mit ihrer Familie noch ein letztes Mal ihren Geburtstag feiern. Als diese von ihren Plänen erfährt, versuchen sie alles, um Lea davon abzubringen.

Nein, ein lockerer Film für zwischendurch ist “Und morgen Mittag bin ich tot” mit Sicherheit nicht. Sterbehilfe ist ein viel diskutierter Streitpunkt, bei dem es so viele Meinungen wie Menschen gibt. Es wird interessant zu sehen, wie sich ein deutscher Film mit dem Thema auseinandersetzt.

Oftmals neigen deutsche Dramas zu einer besonderen Schwere, doch der Trailer zu “Und morgen Mittag bin ich tot” scheint zu verdeutlichen, dass Lea nicht auf den Mund gefallen ist. Ihre Entscheidung ist kein spontaner, irrationaler Gefühlsausbruch: Sie ist wohl durchdacht und hat keine Probleme damit, auch den ein oder anderen Witz über ihre Situation zu reißen.

Nach “Staudamm” stellt “Und morgen Mittag bin ich tot” bereits den zweiten Kinofilm da, in dem Liv Lisa Fries eine prominente Rolle spielt. Und es wird wohl nicht der letzte sein: Beim 35. bayrischen Filmpreis gewann Fries den Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin.

Für Regisseur Frederik Steiner ist es dagegen der erste, größere Kinofilm. Trotzdem ist er bereits ein erfahrener Mann seines Faches. Seit fast 20 Jahren zeichnet er sich als Regisseur und Drehbuchautor für Kurz- und Fernsehfilme verantwortlich. Ob sein Kino-Debüt die vom Trailer geweckten Erwartungen erfüllt, davon können wir uns ab dem 13. Februar selbst überzeugen. Dann läuft “Und morgen bin ich tot” offiziell in den deutschen Kinos an.

 

 

Besetzung: Johannes Zirner
Genres: Drama

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