Die „Millenium“-Trilogie von Stieg Larsson ist wohl eine der erfolgreichsten Buchreihen der letzten Jahre. Im Jahr 2009 produzierte das schwedische Fernsehen in Zusammenarbeit mit dem ZDF eine aufwendige Adaption des Stoffes. Da es in Hollywood aber natürlich nicht möglich ist, dass europäische Gesichter oder gar Untertitel zu Box Office-Erfolg führen, gibt es ab dem 12.1.2012 auch ein amerikanisches Remake von „Verblendung“, dem ersten Teil der Trilogie.

Die Handlung des Remakes folgt dem Original und dreht sich deswegen erneut um Mikael Blomquist, einen abgebrannten Journalisten, der die seit Jahren verschwundene Lieblingsnichte eines Großindustriellen finden soll. Bei der Recherche hilft ihm eine mysteriöse Frau namens Lisbeth Salander, mit der er in die dunkelsten Flecken der Familiengeschichte seines Auftraggebers vordringt.

Regie bei „Verblendung“ führt David Fincher, der sich zuvor mit „The Social Network“ mal wieder als einer der besten Vertreter seiner Zunft bewiesen hat. Der Film soll sehr düster werden, was auch die schier geniale Tagline des Trailers, „the feel bad movie of Christmas“, unterstreicht. Das Drehbuch dazu stammt von Steven Zaillian, der 1994 für „Schindler’s Liste“ den Oscar gewann.

In der Hauptrolle des Mikael Blomquist spielt Daniel Craig, allseits bekannt als James Bond oder auch Ober-Cowboy in „Cowboys and Aliens“. Falls der erste Teil der „Millenium“-Trilogie Erfolg hat, wird er auch in den geplanten zwei weiteren Filmen mitmachen. Als weibliche Hauptdarstellerin steht Rooney Mara bereit, die Lisbeth Salander zumindest so kontrovers anlegt, dass auf dem Poster ihre Brustwarzen zu sehen sind.

In weiteren Rollen bei „Verblendung“ spielen Stellan Skarsgård, Christopher Plummer und Robin Wright. Der Soundtrack des Films stammt erneut von Trent Reznor, der zusammen mit Atticus Ross bereits bei „The Social Network“ für die musikalische Untermalung zuständig war.

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