GIGA GAMES

Fazit

Fazit
Joe Wright entpuppt sich mit “Wer ist Hanna?” als wild entschlossener Actionfilm-Regisseur, der gänzlich ohne millionenschweres CGI-Gedöns daherkommt, kein Comic als Vorlage braucht und nicht die x-te Fortsetzung eines totgeglaubten Franchises wiederbeleben muss, um einen starken Kinoblockbuster zu inszenieren. “Hanna” ist eingängig gedreht und tipptopp inszeniert – da kann man auch getrost über die eine oder andere Länge hinweg sehen und im Kinosessel stattdessen zum Chemical-Brothers-Soundtrack mitwippen.

Hanna schaut man einfach gerne zu, egal ob sie jetzt Tieren Pfeile ins Herz schießt, jemanden den Kopf wegballert oder erste Knutscherfahrungen mit anderen Mädels macht. Hut ab vor der darstellerischen Leistung der 16-Jährigen Saoirse Ronin und dem Mut einen solchen, freakigen Film zu machen. Für alle, die es gerne etwas anders mögen, wärmstens zu empfehlen, Fans von wildem Endlos-Geballer oder verzwickter Rätselei warten jedoch besser auf “Transformers 3D” oder “The Tree of Life”.

Filmkritik: Markus Breuer

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA GAMES

Anzeige
GIGA Marktplatz