Ziemlich beste Freunde – bekommt ein US-Remake mit Colin Firth

Das war ja klar: „Ziemlich beste Freunde“, die aktuelle Konsenskomödie für Sozialromantiker, gerät unter das Zepter des filmischen US-Kolonialismus.

Ziemlich beste Freunde – bekommt ein US-Remake mit Colin Firth

Mit anderen Worten: Da kommt ein Remake. Produziert von den Weinstein-Brüdern. Mit Paul Feig, dem Brain hinter „“, als Regisseur. Und Colin Firth in der Rolle von François Cluzet.

Lohnt es überhaupt noch, sich über so etwas aufzuregen? Mir schwebt bereits das Setting vor Augen: Ein Luxusapartment im Trump-Tower. Colin Firth schaut mit leeren Augen über den Central Park, als plötzlich die Tür aufknallt und Chris Tucker mit rudernden Armen hereinrauscht. Er wird begleitet von seinem kleinen Sohn, der das iPad so laut eingestellt hat, dass die Hip Hop-Beats bis zur Soundtrack-Spur reichen. „WOW, was für eine schicke Bude hier! Hey, Mann, kannst du mal hier unterschreiben? Ich muss gleich wieder zurück nach Harlem, um meinem Sohn das Mittagessen von der Wand zu kratzen.“

Bling bling, lieber Colin Firth. Zuerst kommt ja noch das (definitiv grauenhafte) Remake von „Gambit“, doch gleich danach geht's dann in den Rollstuhl. Oscars? Schmoscars.

Weitere Themen: Anne Le Ny, Francois Cluzet, Audrey Fleurot, Omar Sy

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