Google patentiert sich “Bezahlung pro Blick”-Technik

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Google ist nicht nur durch seine Suchmaschine groß geworden. Vor allem im Werbe-Bereich konnte das Unternehmen massig Geld umsetzen und sich dadurch Zeit für innovative und unmögliche Projekte nehmen. Die nächste Stufe sieht Google in der Auswertung analoger Werbung.

Google patentiert sich “Bezahlung pro Blick”-Technik

“Pay per gaze” nennt sich das von Google patentierte Verfahren. Dabei wird über die Google eigene Bildererkennung getrackt, wie oft und lange man sich eine Werbung in der Zeitung, ein Plakat oder einen Werbespot ansieht. Die Zahlweise (pay per gaze = Bezahlung pro Blick) für Werbung könnte damit genauer werden. Google vergleicht dann die Werbung mit den Teilnehmern ihrer Datenbank und hinterlegt ein Profil.

Wie aktiv hat der Verbraucher die Plakatwerbung begutachtet, wie fühlte er sich dabei und wie lange hat er drauf gesehen? Eine Revolution für die Werbebranche, die Hölle für Verbraucherschützer. Google gibt an, dann man natürlich selbst festlegen kann, welche Daten man weitergibt. Außerdem würden alle Daten mit einem anonymen Profil erstellt, eine Zuordnung zu einer Person sei also nicht geplant.

google pay per gaze patent

Das Problem für Google: Diese Technik ist natürlich nur mit einem Gadget wie der Google Glass möglich. Für diese Umsetzung müsste also die Datenbrille stark verbreitet sein und der Akku muss weitaus stärker werden, damit die Brille kontinuierlich scannen und verschicken kann.

t3n.de

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Google Glass

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