AMD Radeon: Support für ältere Serien wird eingestellt

Matthias Schleif
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Ab dem kommenden Juni wird AMD voraussichtlich das Updaten der älteren Treiberdateien auf das Nötigste beschränken. Betroffen von dieser Maßnahme, die hauptsächlich weitere Verbesserungen bei der Darstellung von Games vermöglichen würde, sind eigentlich alle Grafikkarten unterhalb der Radeon HD5000-Serie.

AMD Radeon: Support für ältere Serien wird eingestellt

Obwohl neuere DirectX-Versionen häufig vor allem auf neu implementierte Hardware ausgerichtet sind, werden ältere Techniken natürlich weiter unterstützt und laufend verbessert. Irgendwann ändert sich aber nichts mehr an den alten Abläufen, wie beispielsweise dem Anti-Aliasing, so dass es eben nur noch nötigster Sicherheits-Updates bedarf.

Genau an dem Punkt ist AMD mit seinen pre-HD5000-Serien wohl nun angekommen, denn sie werden noch in diesem Sommer den Support beziehungsweise das Updaten der Treiber einstellen, so denn Phoronix mit seinem Bericht richtig liegt. AMD wollte sich nämlich nicht dazu äußern, aber was soll man auch sagen, wenn man etwas nicht mehr machen will?

Wer sich etwas auskennt, wird beim Namen Phoronix wohl schon Lunte gerochen haben: ja, das betrifft auch die Linux-Treiber, mit denen sich Phoronix-Testsuite früher sicher viel beschäftigt hat. Genau wie bei den Windowstreibern wird es dann auch unter Linux nur noch sogenannte “Legacy Treiber” geben, wie Golem.de schreibt.

Diese Legacy-Treiber haben aber eben den Vorteil, dass sie auch keiner Pflege mehr bedürfen und kostenlos und frei verfügbar sind. Vermutlich werden diese in kommenden Windows-Treiberdatenbanken mitgeführt, so dass überhaupt keine zusätzlichen Grafiktreiber installiert werden müssen. Da sich AMD, wie gesagt, in Schweigen hüllt, sind die Informationen bezüglich der Windows-Treiber allerdings unter Vorbehalt, denn die Leute von Phoronix “schließen” lediglich darauf, da sie derselben Basis entstammten, wie die Linuxtreiber.

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