AMD Trinity in MediaCenter-PC gesichtet

Matthias Schleif

Mit der Trinity-Plattform will AMD auf der Ebene der Ultrabooks angreifen, die Intels Partner etwa seit Weihnachten recht erfolgreich vertreiben. Viel mehr Infos sind bisher noch nicht an die Öffentlichkeit geraten, bei einer Produktvorstellung von Arctic wurden nun aber die Bezeichnungen der zum Einsatz kommenden Prozessoren bekannt.

AMD Trinity in MediaCenter-PC gesichtet

Ausgerechnet die Firma Arctic, die sich mit AMD ein wenig über die Namensrechte für das Wort “Fusion” in die Haare bekommen hat, stellte auf einer Pressekonferenz einen MediaCenter-PC auf Basis der neuen AMD-Plattform vor. Das Modell MC101 ist mit den noch nicht erhältlichen Fusion-Kernen ausgestattet, die von Arctic als A8 und A10 bezeichnet wurden.

Man kann wohl davon ausgehen, dass es sich dabei um die offizielle Bezeichnung von AMD handeln wird, wobei je CPU natürlich auch eine GPU auf dem selben Chip untergebracht wird. Für die A8-Variante sei eine Radeon HD 7640G-Einheit vorgesehen, der größeren A10-Plattform werde auch die größere HD7660G beinhalten. Bisherige MediaCenter-PCs von Arctic waren noch mit Intels Atom-CPUs ausgestattet, die von Radeon HD 5430G-Grafikkernen unterstützt wurden.

Der neue Chef von AMD, Rory Read, gab in einem Interview noch zu Protokoll, dass es weiterhin Schwierigkeiten bei der Produktion der einzelnen Chips gebe, so dass eine Markteinführung sich noch ein wenig hin ziehen wird. Wie heise.de schreibt, scheint aber auch Arctic das System noch gar nicht fertig zu haben, denn statt eines Fotos können sie lediglich ein Rendering zeigen.

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