MSi Afterburner: Neue Version erhältlich

Matthias Schleif

Um die eigene Grafikkarte überwachen, übertakten oder einfach nur anpassen zu können bedarf es in der Regel eines zusätzlichen Tools, mit dem die entsprechenden Kenngrößen angezeigt und angepasst werden können. Genau diese Fähigkeiten hat MSi in dem Programm “Afterburner” integriert, das nun in Version 2.2.0 Beta 11 vorliegt und mit allen gängigen Grafikchips umgehen kann. Wir haben uns das natürlich sofort mal angesehen und zeigen, was das Progrämmchen sonst noch so kann.

MSi Afterburner: Neue Version erhältlich

Prinzipiell können alle gängigen NVidia und AMD/ATi-Grafikchips angesprochen werden, wie die PCGH berichtet, nicht bei jedem ist allerdings eine vollumfängliche Anpassung möglich. Bei einigen Modellen lassen sich Taktraten nicht anpassen, sondern lediglich beobachten, andere widerum verweigern die getrennte Einstellung von Core- und Shader-Clock, oder dergleichen, aber das sind wohl wirklich Ausnahmen. Sehr angenehm ist auch, dass in dieser Beziehung nicht wieder jeder sein eigenes Süppchen kocht, sondern das Programm auch auf nicht-MSi-Modellen läuft.

Am mir vorliegenden Testrechner wurde die Geforce GT555M jedenfalls problemlos erkannt, wenngleich auch mit dieser nicht jeder Schieberegler funktioniert. Auf eine händische Anpassung der Kernspannung und der Lüfterdrehzahl muss verzichtet werden, aber vielleicht ist das auch gesünder so. Core-, Shader- und Memoryclock können dagegen im laufenden Betrieb angepasst und dann auch übernommen werden, so dass nicht nach jeder Änderung neu gestartet werden muss. Inwieweit das System mit den neuen Settings noch stabil ist kann außerdem mit dem “Kombustor” getestet werden, der in die Oberfläche integriert ist. Anwender, die ein solches Tool häufiger einsetzen, werden sich sicher auch an der Möglichkeit der Profilspeicherung erfreuen. In immerhin 5 Slots lassen sich persönliche Settings als Profile hinterlegen, womit auch genügend Platz für eine Stromsparende Variante vorhanden sein sollte.

Was der Afterburner sonst noch so alles kann und wie man sogar Videocapturing damit durchführt, das kann man sich natürlich auch auf deren offzieller Website anschauen. Wie immer gilt beim Overclocking: alles auf eigene Gefahr.

Weitere Themen: Nvidia Geforce GTX 480

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