NVIDIA: GTX 680M und Geforce-Ultrabooks zur Computex

Matthias Schleif
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Grafikkartenriese NVIDIA hat in einem Conference Call seine Pläne im Bereich der * vorgestellt, die auf der kommenden Computex Messe in Taipeh gezeigt werden sollen. Denen zufolge will der Konzern es offensichtlich nochmal mit einem Gamer-Modell versuchen. Aber auch für die kommende Generation Ultrabooks mit ULV-Prozessoren hat die Firma neue Chips im Programm, die ebenso auf der neuen Kepler-Architektur basieren.

NVIDIA: GTX 680M und Geforce-Ultrabooks zur Computex

Balanced Performance

Ein möglichst ausgewogenes Gesamt-Konzept sei Ziel der Bemühungen gewesen, einen auch für Ultrabooks geeigneten Geforce-Chip zu entwickeln. Herausgekommen sind Varianten von GT620M bis GT 650M, mit denen eben jene Ultrabooks zu deutlich besseren Grafikleistungen fähig würden, bei gesenktem Stromverbrauch versteht sich. Allerdings warte man bisher noch auf die sogenannten

ULV-Varianten (ultra low voltage) der neuen Ivy Bridge Prozessoren, mit denen die eigenen Chips gebundelt werden sollen, um die Zielvorgabe wahr werden zu lassen.

Da Intel die Einführung dieser ULV-Chips für Anfang Juni angekündigt hat, sollte auf der Messe also mit entsprechenden Note… ääh, zu rechnen sein; angekündigt wurden diese bereits von ASUS und Samsung, aber auch anderen, so dass Messebesucher sich auch dort danach umsehen sollten.

GTX 680M für Gamer

Interessanter dürfte allerdings NVIDIAs neues Topmodell GTX680M sein, bei dem es sich um den kleinen Mobilbruder des aktuellen Flaggschiffs Geforce GTX 680 handelt. Basierend auf der Kepler-Architektur will man damit einiges an “Mehr” im grafischen Bereich ermöglichen, worauf auch schon die mehr als 1000 Cuda-Cores einen Hinweis geben. Einen deutlichen Schritt habe man dem bisher stärksten Mobilchip GTX580M nun voraus, berichtete der zuständige Abteilungsleiter im Conference Call, denn je nach Spiel und Setting konnten bis zu 40% Mehrleistung gemessen werden.

Doch der Volksmund sagt: “wer misst misst Mist” und eigentlich sagt der Volksmund auch, dass

“Voltage” nichts mit “Leistung” zu tun haben muss. Dass die Intel-CPUs dennoch ULV statt ULW genannt werden, ist wohl nur eine begriffliche Unschärfe, Messergebnisse werden aber natürlich ernster genommen. Man sollte es wohl dennoch nicht so genau nehmen, denn besser als die Vorgänger werden die Kepler Geforcechips und die neuen Ultrabooks voraussichtlich schon sein. Ob Nvidia, *, MSi, ASUS und die ganzen anderen Beteiligten unsere kritischen Leser davon überzeugen können, dass ein Notebook mit Geforce GTX 680M sich überhaupt als Gamer-Notebook bezeichnen lässt, darf durchaus bezweifelt werden. Die Fähigkeiten beispielsweise World of Warcraft in FullHD mit 50fps und hohen Details spielen zu können, steht da immer gegen eine geringe Spieldauer “auf Akku”. Und das wird sich wohl auch mit den neuen Chips nur wenig ändern.

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