iOS 7 erkennt inoffizielle Lightningkabel, erlaubt sie aber

Flavio Trillo
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Mit iOS 7 hat Apple offenbar auch eine Erkennung nicht-lizenzierter Lightning-Kabel verbunden. Berichten zufolge gibt das System eine Warnmeldung aus, sobald inoffizielle Lightning-Adapter verbunden sind. Weitere Konsequenzen folgen (noch) nicht.

iOS 7 erkennt inoffizielle Lightningkabel, erlaubt sie aber

„Dieses Kabel oder Zubehörteil ist nicht zertifiziert und könnte mit diesem iPhone nicht zuverlässig funktionieren“, heißt es in der Warnung. Über einen Bestandteil des Lightning-Steckers, den nur lizenzierte Hersteller erhalten, kann die Software offenbar erkennen, ob es sich um ein Original-Stecker handelt oder nicht.

Apple könnte mit dieser Erkennung ohne weiteres die Funktion nicht lizenzierter Lightning-Kabel unterbinden. Schließlich unterlaufen offizielle Zubehör-Hersteller ein rigoroses und langwieriges Lizenzierungsverfahren, bevor sie die notwendigen Teile überhaupt vom Zulieferer erhalten.

Es handelt sich bei der aktuell verfügbaren Version von iOS 7 um eine Beta-Variante, also nicht um da finale Produkt. Bis Apple das neue Betriebssystem für iPhone, iPad und iPod touch also an die Endkunden ausliefert, kann sich durchaus noch einiges ändern.

Solche Hersteller, die das vorgesehene Prozedere für Lightning-Lizenzen durchlaufen, könnten sich anderenfalls durchaus ungerecht behandelt fühlen. Andererseits würden sich die Anwender auf den Schlips getreten fühlen, wenn ihr Zubehör plötzlich und ohne für sie nachvollziehbaren Grund nicht mehr erkannt wird. Doch auch Sicherheitsgründe sprechen für die Verwendung lizenzierten Zubehörs. So kann ein mangelhaft Verarbeiter Anschluss durchaus für gefährliche Kurzschlüsse sorgen.

In jedem Fall raten wir euch, nur offiziell genehmigtes Zubehör zu verwenden, wie etwa das Lightning-Kabel von Amazon Basics für  oder andere lizenzierte Produkte.

(via 9to5mac.com)

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