Lightning-Kabel: Billige Nachbauten mit Qualitäts-Einbußen

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Seit einigen Wochen mehren sich die Meldungen, dass der Markt der Lightning-Nachbauten wächst. Einige der aus China stammenden Kabel mit eigens entwickeltem Authentifikations-Chip sind zum Preis von 3,50 US-Dollar verfügbar. Der kleine Preis kommt allerdings nicht ohne Qualitäts-Einbußen.

Lightning-Kabel: Billige Nachbauten mit Qualitäts-Einbußen

AppleInsider wurde vom englischen Kabel-Anbieter Toxic Cables auf eine Variante der aktuell verfügbaren Lightning-zu-USB-Kabel aufmerksam gemacht.

Das Kabel soll prinzipiell tadellos funktionieren, so dass Synchronisation und Laden ohne Probleme auch mit dem deutlich günstigen Modell möglich sind. Benutzt man den Nachbau jedoch für die Audiowiedergabe an externen Geräten, kann man ein starkes Rauschen hören, dass beim Original nicht auftritt.

Ein Blick in den Stecker zeigt, warum dies so ist: Die Abschirmung fehlt komplett. Es ist durchaus möglich, dass andere Varianten der Nachbauten dieses Problem nicht aufweisen. Die Qualität des vorliegenden Kabels sei aber sehr schlecht.

Der Lightning-Connector kommt seit der Vorstellung des iPhone 5 auch im neuen iPod touch, iPod nano, iPad 4 und iPad mini zum Einsatz. Zum Anschluss alter Peripherie mit 30-Pin-Connector bietet Apple zwei Lighting-Adapter. Auch davon gibt es mittlerweile billige Nachbauten aus dem Fernen Osten.

Erst im November will sich Apple mit weiteren Herstellern in China treffen, um diesen die Produktion von offiziellem MFi-Zubehör (“Made For i”) zu erlauben.

(Bilder: AppleInsider/Toxic Cables)

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