Apple Watch: Warum Apps nächstes Jahr blitzschnell werden

Florian Matthey

Mit jedem neuen Modell ist die Apple Watch leistungsfähiger geworden. Nächstes Jahr dürften viele Apps deutlich schneller werden – ohne dass ihr dafür eine neue Watch kaufen müsst.

Apple Watch: Warum Apps nächstes Jahr blitzschnell werden

Apple Watch: Entwickler müssen umdenken

Apple hat Entwickler aufgefordert, für ihre Apps das Entwicklerkit für watchOS 4 zu verwenden und ihre Apps für die Apple Watch Series 3 zu optimieren. Dadurch dürften Apps vor allem bei Verwendung des dritten Modells der Apple Watch deutlich schneller werden.

Einen Eindruck von der Apple Watch Series 3, die als wichtigste Neuerung die Integration eines LTE-Chips bringt, könnt ihr euch in unserem Video verschaffen:

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Apple Watch Series 3

Typisch: Apple erzwingt Updates

Apple geht, wie es für das Unternehmen typisch ist, bei der erforderlichen „Modernisierung“ recht rigoros vor: Ab dem 1. April 2018 wird der Hersteller keine Updates mehr für Apps erlauben, die mit dem Entwicklerkit für watchOS 1 erstellt wurden. Updates müssen dann native Watch-Apps sein, die Entwickler müssen mindestens das watchOS 2 SDK verwendet haben. Wer eine komplett neue App einreicht, muss sogar das Entwicklerkit fürs watchOS 4 verwenden.

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Das Erzwingen von nativen Apps dürfte ein weiterer Schritt zur Beschleunigung der Apps werden: Bekanntlich war es nach der Veröffentlichung der ersten Apple Watch zunächst nur möglich, eine Watch-Benutzeroberfläche für iPhone-Apps zu entwickeln, also keine Apps, die komplett auf der Apple Watch laufen. Ab dem nächsten Jahr wird es eben nur noch „echte“ Watch-Apps geben. Diese dürfen dann auch aufwendiger sein: Apple hat die Limitierung der App-Größe von 50 auf 75 MB erhöht.

Quelle: Apple via 9to5Mac

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