eneloop mobile booster KBC-L2B im Test: Zusatzakku für iPhone und Co

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eneloop wird vielen Technik-Profis und -Semiprofis ein Begriff für zuverlässige Akkus sein. Unter dem Label gibt es auch Energiespeicher für Smartphones. Wir haben uns den eneloop mobile booster KBC-L2B  angeschaut, der ein überraschend gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet.

eneloop mobile booster KBC-L2B im Test: Zusatzakku für iPhone und Co

Ich muss gestehen, ganz unvoreingenommen kann ich nicht über eneloop schreiben, da ich mittlerweile zum Fan des Labels “eneloop” geworden bin (eneloop ist eine Marke von Sanyo, Sanyo gehört zu Panasonic). Die vor einigen Jahren nicht ganz billigen fanden zuerst in meinem großen Nikon-Blitz Einzug. Über die Akkus von Billig-Marken wollte ich mich nicht mehr ärgern, sie musste ich oft nachladen beziehungsweise wegen Altersschwäche aussortieren.

Mittlerweile sind bei mir die eneloop in unterschiedlichen Batteriegrößen überall, sogar im Milchschäumer, angekommen.

Ein Blick auf den USB-Zusatzakku ist demnach obligatorisch. Den monatelangen Langzeittest konnte ich noch nicht machen, nach den ersten Anwendungen verspreche ich mir aber eine ähnlich gute Qualität wie von den AA-Akkus gewohnt.

eneloop mobile booster KBC-L2B – die Fakten

Der Akku ist in einem hochwertigen Plastikgehäuse integriert. Zwei USB-Anschlüsse sind für das gleichzeitige Laden von zwei Geräten integriert. Der Akku kann mittels Mini-USB oder beiliegenden Netzstecker nachgeladen werden.

  • Kapazität: 5000 mAh (3,7V)
  • Leistungsabgabe: 1x 1A oder 2x 500mA (DC5V)
  • Dauer booster aufladen: 7h über Netzstecker, 14h über USB

(Herstellerangaben)

Im Lieferumfang sind neben dem Akku und dem Netzteil (100-240V) ein USB-Kabel und ein Micro-USB-Adapter enthalten.

Der Akku ist leistungsfähig genug, das iPad 2 zu laden. Das iPad der 3. Generation wird auf der Verpackung nicht als kompatibles Gerät gelistet, funktioniert aber ebenfalls. Da das neue Tablet allerdings sehr energiehungrig ist, ist hierfür ein deutlich größerer Akku zu empfehlen. Schon das iPad 1 und 2 wird nicht mal halbvoll geladen. Laut Hersteller können die iPhones rund zweimal, das RIM BlackBerry Bold und das HTC Desire eineinhalbmal aufgetankt werden.

Fazit eneloop mobile booster im Test

eneloop mobile booster ist ein empfehlenswerter Retter in der Stromnot.

Es gibt es fast nichts zu meckern – nicht mal am Preis: rund 42 Euro kostet der . Für ein Markenprodukt mit 5000 mAh Kapazität ist das wirklich günstig. Zum Vergleich: MiPow SP4000 mit 4000 mAh kostet , der schicke innergie-Akku mit 3000mAh und Adapterstecker .

Wer mit weniger Leistung auskommt, kann auf den eneloop mobile booster KBC-L3S-E mit 2500 mAh (3,7V; 9,25 Watt) für  zurückgreifen.

iPad-Besitzer würden sich über eine Version des boosters mit höherer Kapazität freuen. Dazu wäre natürlich die Möglichkeit wünschenswert, zwei leistungshungrige Geräte gleichzeitig laden zu können – hier vorgestellter booster schafft nur eines.

Vorteile:
+ zwei USB-Anschlüsse
+ Aufladen über Netzstecker und USB möglich
+ gute Verarbeitung
+ Markenprodukt mit fairem Preis

Nachteile:
- kein iPhone-Anschluss oder Dock-Kabel im Lieferumfang
- keine Ladestandsanzeige

Herstellerseite: Sanyo eneloop mobile booster
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Weitere Themen: iPhone 4s, iPhone 3GS, iPad 1, iPad 2, iPhone 3G, iPhone 4, Panasonic


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