Artwizz PowerBat: Zusatzakku für iPad, iPhone und iPod

Sven Kaulfuss
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Mit einer Laufzeit von bis zu 10 Stunden gehört Appls iPad zu den Langläufern unter den Tablet-Rechnern. Dennoch, der eine oder andere Anwender wünscht sich darüberhinaus noch mehr Leistung für eine gesteigerte Mobilität. Die PowerBat
* (Bat = Battery) von Artwizz verspricht hierbei Abhilfe.

USB-Powerriegel für Apples Touchflunder

Bisherige externe USB-Akkus – entworfen für die Ladung beispielsweise von Smarphones wie dem iPhone – scheiterten stets am iPad. Aufgrund der geringen Stromstärke gelingt es nicht, mit diesen Modellen das iPad zu laden. Nicht so bei der Artwizz PowerBat, der USB-Anschluss bietet mit 2,1 Ampere genügend Leistung um auch Apples Touchflunder mit Strom zu versorgen.

Mit einer Kapazität von 7000 mAh lässt sich der Akku des iPads freilich nicht vollständig aufladen – entspricht dieser Wert doch circa einer 75prozentigen Ladung des originalen iPad-Akkus. Dennoch bietet die Artwizz PowerBat genügend Strom um die Laufzeit durchschnittlich um sieben Stunden zu erhöhen. Lädt man indessen ein iPhone 4 oder aber auch einen iPod touch der vierten Generation, so entpuppt sich die PowerBat als wahrer Stromtank: Eine vollständige Ladung beim iPhone gelingt demnach viermal, beim iPod sogar fünfmal.

In ihrem Aluminium-Chassis hinterlässt die PowerBat einen hochwertigen Eindruck – passt gut zum Design des iPads. Mit Abmessungen von 190 x 71 x 14.6 mm ist der Zusatzakku aber nicht unbedingt ein Winzling. Die Mitnahme einer Tasche ist deshalb notwendig. Besser gelöst scheint dies bei Akkuschalen wie beispielsweise der von Wentronic. Nützlich erscheint hingegen die rutschfeste Unterseite, in Haptik und Funktion dem Pendant beim letzten, weißen MacBook nicht unähnlich. Apropos: Wie auch bei Apples Mobilrechnern, ist es dem Anwender möglich, per Knopfdruck den Ladezustand anhand von vier LEDs abzulesen.

Die PowerBat verfügt über insgesamt zwei USB-Ports: Der Mini-Anschluss wird zum Laden der PowerBat genutzt. Hierfür liegt ein passendes Kabel (30 Zentimeter) bei. Verbunden wird ein iPad (oder iPhone beziehungsweise iPod) über das Dock-Connectorkabel an den zweiten Port. Ein solches, zusätzliches Kabel wird der Käufer jedoch im Lieferumfang vermissen – man greife deshalb zum Original des iPads.

Der Hersteller empfiehlt die Ladung der PowerBat über das iPad-Netzteil oder aber die neuere Generation von Macs. Ältere Maschinen bieten schlichtweg ungenügend Leistung über ihre USB-Anschlüsse. Übrigens: Versorgt die PowerBat ein Gerät mit Strom, kann der Zusatzakku nicht gleichzeitig geladen werden.

Vorteile:
+ robuste Gestalt aus Aluminium
+ Ladezustandsanzeige auf Knopfdruck
+ liefert genügend Stromspannung und –stärke für das iPad

Nachteile:
– nicht gerade klein
– kein Dock-Connectorkabel und Netzteil mitgeliefert

Fazit

Die PowerBat ist zwar weniger mobil als beispielsweise eine Akkuschale für das iPad, dafür lässt sich der Powerriegel flexibler als Stromtank auch für das iPhone oder den iPod nutzen. Leider verzichtet der Hersteller auf die Beigabe eines zusätzlichen Dock-Connectorkabels, richtet sich dafür aber beim Design ganz und gar am iPad aus – dies freut den Ästheten.

Alternativen
ZNEX POWER PACK iP 8800mAh

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MiPow SP6600b PowerTube
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Wentronic Akku-Schale
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Artwizz PowerBat
Hersteller: Artwizz
Preis: circa 60 bis 70 Euro

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Weitere Themen: iTunes für Mac, iPod, iPhone, iPad, Artwizz