iPhone-App im Test: Wissenstraining Allgemeinbildung

Thomas Konrad
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Auch in Zeiten von Wikipedia ist es von Vorteil, selbst über ein breitgefächertes Allgemeinwissen zu verfügen. Trainieren kann man auch unterwegs, dank iPhone und iPod touch und der neuen  App namens Wissenstraining Allgemeinbildung. Mit ihr kann der Anwender sein Wissen nicht nur  prüfen sondern es langfristig auch erweitern. macmagazin.de hat sich die Software einmal genauer angesehen.

iPhone-App im Test: Wissenstraining Allgemeinbildung

Teaser

Beim ersten Aufrufen des Programms legt der Anwender unter seinem Namen ein Profil an, in welches das Programm Fortschritte abspeichert. Erfreulich ist, dass man bis zu drei Profile anlegen kann.

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Mehrere Personen können so ihr Wissen an einem Gerät unter Beweis stellen und ihren persönlichen Fortschritt unabhängig von anderen Spielern einsehen.

Aus zehn Bereichen generiert die Software Fragen. Darunter befinden sich auch durchaus knifflige, schließlich soll man etwas dabei lernen. Oder wissen Sie, in welchem Takt Ravels Bolero geschrieben  ist? Die Bereiche sind: Film, Wissenschaft, Sport, Technik, Geschichte, Musik, Literatur, Politik, Geographie und Vermischtes.

Quiz

Mit einem Klick auf Spielstart geht es los: Der Anwender bekommt in jeder Fragerunde -hier Lektion genannt- zehn Fragen mit je vier Antwort-Möglichkeiten gestellt. Beantwortet man eine Frage richtig, folgt eine schwierigere. Auf eine falsche Antwort folgt eine leichtere. Insgesamt 3.000 Fragen stehen in fünf Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Aus zehn beantworteten Fragen ermittelt die Applikation einen Wissens-Quotienten. Dieser Quotient aktualisiert sich stets von selbst und repräsentiert alle beantworteten Fragen. Wem der Vergleich innerhalb der Familie oder im Freundeskreis nicht genügt, kann sich im Hauptmenü unter Statistik und WQ an anderen Spielern aus ganz Deutschland, Österreich oder der Schweiz messen. Die Position des Anwenders ermittelt das Gerät von selbst, sofern man es erlaubt.

Ländervergleich - Statistiken

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Schon die alten Römer wussten, dass die Mutter des Lernens Wiederholung ist. Falsch beantwortete Fragen verschwinden daher nicht in den Tiefen des Programms, sondern sind jederzeit unter Wissen verbessern im Hauptmenü einzusehen. Nacheinander kann man so seine Wissenslücken nach Themengebieten sortiert abarbeiten.

Auch für Apple Liebhaber haben die Entwickler etwas zu bieten: Das Apple-Quiz beinhaltet 100 Fragen rund um die Firmengeschichte des Herstellers. Wussten Sie, wie lange Steve Jobs studiert hat und wo? Wie sah das erste Apple-Logo aus und wo wurde der erste Apple-Rechner entworfen? In den Optionen lassen sich die Profile wechseln, der Ort aktualisieren, Lautstärke der Hintergrund-Musik und der Klick-Sounds anpassen. Anwender können beim Spielen auch auf ihre iPod-Musik zugreifen.

Fazit

Das Programm ist verständlich aufgebaut und hat zudem einen Nutzen: Man erfährt in kurzer Zeit viel Neues. Angenehm ist, dass Wissenstraining Allgemeinbildung Fragen jeweils in Zehnerblöcken abfragt und sich deshalb auch für den Einsatz zwischendurch eignet. Hinter den 3.000 Fragen steckt ein großes Informationspotenzial, sie sind vielfältig und keineswegs zu einfach. Auch dem Apple-Quiz kann man die ein oder andere Erkenntnis abgewinnen. 3,99 Euro sollte einem das Vergnügen wert sein, so viel kostet die App im App Store*.

Externe Links

Teaserbild: Don Moyer, “Question Marks”. Some rights reserved. Flickr

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