Feuer frei am Mac mit dem USB Raketenwerfer

Tizian Nemeth
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Dem anstrengenden Büroalltag mal eine vor den Latz ballern – mit dem USB Raketenwerfer ist das ein Leichtes. Mit dem Gadget rüstet man den Mac zu einer Raketenkommandozentrale um und kann sich mit den Kollegen Gefechte liefern. macmagazin.de hat das wehrhafte Mac-Accessoire mal ins Visier genommen.

RaketeTeaser
Bevor man sich gegen die Kollegen zur Wehr setzen kann, muss man zunächst drei AA Mignon-Batterien im Boden der Abschussrampe versenken, damit der Motor auch seinen Dienst verrichtet und der Schütze das Ziel aufs Korn nehmen kann. Die Abschussrampe schließt der Hobby-Artillerist via USB an seinen Mac an – böse Zungen behaupten USB stünde in diesem Fall für “Unglaublich Stomverbrauchender Blödsinn” wie man auf der Seite von Arktis lesen kann – aber Spaß muss manchmal sein.

Bestückt ist der Mac-Verteidiger mit drei Schaumstoff-Raketen, die bis zu drei Meter weit fliegen können. Die Schusskraft ist dennoch eher schwach und so muss man zumindest keine Sorge haben, dem Spielpartner – oder wem auch immer – weh zu tun, vorausgesetzt der Spaß geht, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht ins Auge.

Auf dem Mac muss der Anwender die Software USB Missile Launcher 1.7 installieren, mit der man den Raketenwerfer vom Mac aus steuert. Das Programm liegt entweder dem Gerät bei oder man kann es im Internet kostenlos herunterladen. Nach der Installation der Software und einem Neustart des Macs kann es dann los gehen.

Launcher
Die Navigation ist einfach: Über das digitale Steuerkreuz dreht man den Raketenwerfer in die gewünschte Richtung. Dazu klickt man mit der Maus auf den jeweiligen Button, ganz dezent, damit der Kollege von den Vorbereitungen zum Präventivschlag nichts mitbekommt. In der Mitte des Steuerkreuzes befindet sich der Fire-Button, dessen Bedeutung keiner näheren Erklärung bedarf. Pro Klick zündet man eine Rakete und schickt sie auf die Reise. Untermalt wird das Ganze von einer Sirene, die vor dem Abschuss warnt und im Anschluss ertönt aus den Lautsprechern des Mac das Abschussgeräusch.

Wer alles auf eine Karte setzen und alle drei Raketen auf den Tischnachbarn abfeuern möchte, für den hält die Software einen entsprechenden Button bereit. Allerdings fliegen die Schaumstoff-Pfeile nicht zeitgleich aus dem Köcher, sondern in Abständen von rund fünf Sekunden.

iSight
Etwas verwundert hat uns bei der Verwendung der Software die Unterstützung der iSight im Mac. Aktiviert man die Steuerung, startet das Programm automatisch die iSight und man kann sich auf dem Monitor beobachten. Erst auf den zweiten Blick löst sich das Rätsel: Diese Funktion dient weniger der Dokumentation des kriegerischen Antlitzes des Schützen sondern unterstützt ein Raketenwerfer-Modell, das auf der Abschussrampe zusätzlich eine Kamera installiert hat. Zum Leidwesen der Redaktion stand uns dieses allerdings noch nicht zur Verfügung.

Ein kleines Manko des USB Raketenwerfers ist die Wiederbewaffnung – möchte man die Raketen wieder in den Werfer stecken, so benötigt man schon ein wenig sanfte Gewalt.

iPodRakete
Nicht nur über den Mac kann man den Raketenwerfer ansteuern, auch für iPhone und iPod touch gibt es eine passende App. Die Launcher Command-App lässt sich aus dem App Store kostenlos herunterladen. Für die Verwendung müssen sich sowohl der Mac als auch das iPhone im selben WLAN-Netz befinden.
Auf dem Mac startet man das Programm und schon verbinden sich Apple Smartphone und Computer miteinander. Einziger auffallender Unterschied ist in der iPhone-App der fehlende Button, um die drei Raketen mit einem Knopfdruck abzufeuern.

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Fazit:

Für den kleinen Bürospaß in der Mittagspause ist der USB Raketenwerfer ein echter Garant, allerdings macht der Austausch von Raketen erst mit einem zweiten Gerät so richtig Spaß. Bei einem Anschaffungspreis von rund 5 Euro beispielsweise über Arktis ist ein zweiter aber sicherlich drin. Bei dem Modell mit Webcam muss man da schon etwas tiefer in die Tasche greifen, das Modell kostet knapp 54 Euro.

Autor: Maximilian Bauer

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