iWatch: Apples Probleme mit dem Markenschutz

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In Großbritannien und der USA könnte es für Apple Schwierigkeiten mit dem Schutz der Marke „iWatch“ geben. Berichten zufolge haben dort nämlich bereits andere Unternehmen die Rechte an dem Namen.

iWatch: Apples Probleme mit dem Markenschutz

Wie Macworld UK herausfand, gibt es im „Inselreich“ ein Unternehmen namens Probendi, das sich den Namen iWatch bereits hat schützen lassen. Der Schutz gilt für die gesamte EU.

Probendi ist in Italien, im US-Bundesstaat Delaware und der Kolumbianischen Hauptstadt Bogota gemeldet — möglicherweise abhängig davon, ob es um Markenschutz oder Steuern geht. In jedem Fall stellt man hier keine Smartwatches her. Statt dessen ist iWatch in diesem Fall eine App, die „Audio-, Video- und Positionsdaten in Echtzeit“ an Nothelfer, wie Polizei oder Notärzte leitet.

Auch ein US-amerikanisches Unternehmen hat sich bereits den Namen iWatch schützen lassen. OMG Electronics aus Kalifornien hat bereits vor neun Monaten versucht, über die Crowdsourcing-Plattform Indiegogo eine eigene iWatch zu finanzieren — ohne Erfolg.

Statt dessen machen die Aufmachung der Webseite und des Indiegogo-Projektes den Eindruck, als hoffen OMG Electronics auf einen dicken Scheck aus Cupertino im Tausch gegen die Rechte am Produktnamen.

Ob diese Rechnung aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Apple dürfte jedenfalls wenige Sorgen haben, ein paar Dollar auszugeben für den Namen eines Produkts, das möglicherweise neue Milliarden in die Kassen spülen wird.

In anderen Ländern, wie Japan oder Russland, soll Apple bereits Erfolge beim Markenschutz verzeichnet haben.


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