Apple plant Großes für die kleine iWatch

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Ein aktueller Bericht deckt viele Geheimnisse bezüglich der iWatch auf. Erik Gurman, für dessen zuverlässige Angaben bekannt, berichtet über Apples Vorhaben und dem Team hinter der Armbanduhr. So wie es aussieht, plant das Unternehmen aus Cupertino Großes. 

Apple plant Großes für die kleine iWatch

Ein vor kurzem erschienener Bericht der Website 9to5mac gibt tiefe Einblicke in Apples Vorhaben bezüglich der iWatch. Demzufolge soll die kleine Armbanduhr über eine Vielzahl verschiedener Sensoren verfügen, vor allem für die Bereiche Fitness und Medizin. Um dies zu ermöglichen, habe Apple über die Jahre hunderte Experten eingestellt, welche sich mit der Entwicklung befassen. Sicher ist: Apple plant mit der iWatch etwas Großes, etwas, das der Veröffentlichung des ersten iPhones gleichkommen soll.

Das Team: Experten über Experten

Den Angaben zufolge sind hunderte Experten an der Entwicklung der kleinen Armbanduhr beteiligt. Anscheinend gibt es zwei Hauptbereiche, das Hardware- und Softwareteam. Diese seien noch einmal in kleinere Bereiche unterteilt, beispielsweise der Sensor- oder Batterieabteilung. Über all diese Teams wacht Bob Mansfield, der Leiter des iWatch-Projekts.

Am engsten arbeitetet der Verantwortliche mit der Hardware- und Softwaregruppe zusammen. Kevin Lynch, ein ehemaliger Mitarbeiter Adobes, ist für die Software zuständig und scheint sehr angetan zu sein von seinem Job (“very excited”). Sein Team umfasst rund hundert Mann, darunter viele Beschäftigte der iPod-Abteilung. Das Hardwareteam hingegen wird angeführt von James Forster. Sein Bereich besteht größtenteils aus neuen Mitarbeitern, hier hat Apple über die Jahre einige Experten für sich gewinnen können. Diese Spezialisten stammen hauptsächlich aus den Firmen C8 MediSensors, AccuVein und Senseonics und sind für den “medizinischen” Bereich der iWatch zuständig. Anscheinend arbeite man unter anderem an einem Schlaf-, Herzschlag-, und – Achtung – Glukosesensor. Dieser soll dank neuer Technologien ein großes Feature der Armbanduhr werden.

Doch das reicht noch lange nicht. Somit soll wohl auch Authentec, bisher oftmals mit dem potentiellen Fingerprint-Sensor des iPhone 5S in Verbindung gebracht, an der Entwicklung beteiligt sein und sich primär mit den optischen Sensoren beschäftigen. Eventuell könnte dies auch auf einen Fingerabdruck-Scanner in der Armbanduhr hindeuten.

Auch für die kleinen, meist nicht sichtbaren Bauteile gibt es einen separaten Bereich. Spezialisten der Unternehmen Infineon und XMOS sowie Ingenieure des originalen iPhones arbeiten an den inneren Komponenten. Diese sollen die verwenden Chips und andere, innerhalb der Uhr verbauten Hardwareteile möglichst platzsparend anordnen und konstruieren. Möglicherweise könnte hier “Liquidmetal” zum Einsatz kommen.

Besonders viel Wert legt Apple auf die Batterie der Uhr. Für diesen Bereich habe man Mitarbeiter der Mac-Abteilung umstationiert. Als Vorbild gilt das MacBook Air, welches trotz des geringen Gewichts und platzsparenden Gehäuses eine ordentliche Akkulaufzeit aufweisen kann. Diese Erfahrungen sollen nun auf die iWatch übertragen werden.

All diese Bereiche müssen letzten Endes von der Designabteilung rund um Jony Ive und Craig Federighi zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Wie das aussehen könnte, seht ihr unter diesem Link.

Natürlich ist die gesamte Entwicklung streng geheim und findet an einem Ort außerhalb des Infinity Loops statt, sodass möglichst wenig Informationen ungewollt an die Öffentlichkeit geraten.

Das Ziel: Den Alltag erleichtern

Wie zu Beginn des Artikels bereits erwähnt, legt Apple großen Wert auf die Sensoren der kleinen Armbanduhr. Demzufolge habe man bereits den Markt analysiert und unter anderem Produkte, wie beispielsweise das Armband Jawbone Up, getestet. Die iWatch sei sozusagen vollgestopft mit Sensoren, welche den Alltag erleichtern sollen. Darunter, wie bereits beschrieben, nicht nur Optische, sondern auch Medizinische, wie beispielsweise sogar einem Glukosesensor.

Interessant zu wissen: Tim Cook gilt als großer Fan solcher Messfühler. Dies geht aus einigen Äußerungen des CEOs hervor. Auf der D11-Konferenz beispielsweise äußerte er sich sehr positiv zu biometrischen Sensoren. Darüber hinaus trage er selber das Nike FuelBand. Zukünftig sollten solche Armbänder jedoch, so Cook, deutlich mehr Features beinhalten. Das ruft dem Apple-Nutzer doch gleich den Begriff iWatch in das Gedächtnis…

Nicht ein Mal in dem Bericht erwähnt wurden die bisher spekulierten Grundfunktionen, wie beispielsweise dem Lesen von SMS oder Annehmen von Telefonaten. Doch es ist davon auszugehen, dass diese Features als selbstverständlich angesehen und somit möglicherweise nicht aufgegriffen wurden.

Wir dürfen gespannt sein

Dass die Uhr erscheinen wird, ist nahezu sicher. Allerdings stellt sich weiterhin die Frage, wann genau und welche sonstigen Features sie mit sich bringt. Analysten gehen davon aus, dass die iWatch gegen Ende 2014 erscheinen wird.

Apple plant etwas Großes, so viel ist klar. Man möchte den Erfolg des iPhones und iPads wiederholen und den Markt revolutionieren. Tim Cook braucht sein eigenes Produkt. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, doch dabei könnte es sich eventuell um die iWatch handeln.

Ihr habt noch nicht genug zu diesem Thema? Dann schaut euch die folgenden Links an: 

Quelle: 9to5mac

Apple


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