Passgenaue Akkus: Apples Patentanträge deuten auf neue Geräteformen

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In zwei neuen Patentanträgen beschreibt Apple gebogene, sowie asymmetrisch geformte Batterien. Denkbar ist ein Einsatz in Smartphones, Tablets oder neuartiger Hardware mit wenig Raum im Inneren — wie etwa einer iWatch.

Passgenaue Akkus: Apples Patentanträge deuten auf neue Geräteformen

Eventuell nötige Verformungen des Akku sollen der Beschreibung nach durch eine Erwärmung auf etwa 85 Grad Celsius erreicht werden. Wendet man im erwärmten Zustand eine bestimmte Kraft (mindestens 1,3 Newton) auf das Material an, lasse es sich langsam biegen. Möglich wird diese Formbarkeit durch die Anordnung in mehreren Schichten, die sich gegeneinander verschieben lassen. Der Vorgang dauert allerdings ungefähr vier Stunden.

Interessant ist auch der explizite Hinweis auf gebogene Hardware in dem Patentantrag:

„In manchen Ausführungen dient die Biegung der effizienten Nutzung des Raumes in tragbaren elektronischen Geräten. Zum Beispiel ... könnte die gebogene Batterie in einem gebogenen oder gerundeten Gehäuse eingesetzt werden...“

Der zweite Antrag beschäftigt sich nicht mit der Verformung, sondern der Formgebung eines Akkus. Er beschreibt Methoden, Batteriezellen mit schrägen Kanten und asymmetrischen Profilen herzustellen. Auch dies dient natürlich der möglichst passgenauen Platzierung innerhalb eines Gehäuses, in dem jeder Quadratmillimeter weise genutzt werden will.

(via appleinsider.com)

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