eBooks auf dem Kindle haben das sogenannte AZW-Format. Wenn ihr Texte aus anderen Formaten in das Kindle-Format bringen und auf eurem Reader lesen wollt, könnt ihr sie problemlos umwandeln. Wir erklären euch, wie das geht.

eBooks ins Kindle-Format bringen – So geht's

Neben dem Kindle-Format AZW bietet Amazons eBook-Reader nur noch das Textformat, ein paar Grafikformate, das MOBI-Format und HTML-Dateien. PDF-Dateien oder das verbreitete EPUP-Format unterstützt Kindle nicht. Habt ihr also eBooks als PDF oder in einem anderen Format bekommen, dann kann der Kindle normalerweise nichts damit anfangen. Doch findige Programmierer haben einen Weg gefunden, mit dem ihr eine Menge von Dateiformaten ins passende Kindle-Format umwandeln und sie dann gleich auf den Reader schieben könnt.

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Kindle-Format umwandeln

Natürlich ist es verständlich, dass Amazon ein eigenes Kindle-Format für seine Dateien geschaffen hat. Schließlich will man sich mit dem Buchshop von der Konkurrenz abgrenzen und dafür sorgen, dass Kindle-Besitzer auch nur spezielle Kindle-eBooks kaufen. Mit dem Freeware-Tool Calibre könnt ihr eBooks, die nicht im Kindle Dateiformat vorliegen, schnell und einfach konvertieren und sie dann auch noch über eine USB-Verbindung auf den Reader schieben.

Calibre: große Tour durch das Programm
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Calibre unterstützt nicht nur Amazons Kindle, sondern auch eBook-Reader wie den Kobo-Reader, das iPad oder den Sony Reader. Es kann nahezu alle Dateiformate ineinander umwandeln und so z.B. aus einem eBook im Format EPUP oder einer PDF-Datei ein richtiges Buch im Kindle-Format machen. Anschließend könnt ihr die Dateien dann auch gleich in den Speicher des Kindle schieben und das Buch dann wie gewohnt lesen. Der einzige Haken dabei: Da es sich nicht um einen Amazon-Kauf handelt, werden diese ins Kindle-Format konvertierten eBooks auch nicht in der Amazon-Cloud gespeichert. Weder könnt ihr sie darüber auch auf andere Geräte downloaden, noch könnt ihr damit den Lesefortschritt synchronisieren. Aber das lässt sich bestimmt verschmerzen.

Es gibt auch ein portables Calibre, das sich sogar von einem USB-Stick starten lässt. Außerdem lassen wir auch die Mac-User nicht auf dem Trockenen sitzen und bieten euch Calibre für Mac OS. Und für Android gibt es Calibre Companion.

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