Nike+ FuelBand - Alle Infos und Artikel

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Test
  1. Nike+ FuelBand SE im Test: Und der Schweinehund kann einpacken

    von Flavio Trillo
    Nike+ FuelBand SE im Test: Und der Schweinehund kann einpacken

    Das neue Nike+ FuelBand SE setzt, wie schon sein Vorgänger, auf Motivation durch Gruppendynamik. Ausgedachte „Gummipunkte“ (Fuel) und ein Belohnungssystem mit Abzeichen kitzeln den Fitness-Ehrgeiz. Aber ist das Sportarmband seinen Preis wert?

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Alle Artikel zu Nike+ FuelBand
  1. iWatch: iBand statt smarter Uhr (Video)

    von Sven Kaulfuss
    iWatch: iBand statt smarter Uhr (Video)

    Experten und auch Apple-Fans erwarten in diesem Jahr die Vorstellung einer smarten Uhr – die iWatch. Doch was wäre, würde Apple stattdessen „nur“ ein besseres Fitnessarmband präsentieren? Wie dies aussehen könnte, zeigt eine interessante Studie.

  2. Nike+ FuelBand im Test: Motivation zum Anziehen

    von Thomas Konrad
    Nike+ FuelBand im Test: Motivation zum Anziehen

    Die Zeit: Nachmittag. Die Skala: Orange. Die Konsequenz: Der Träger des Nike+ FuelBands überwindet seinen Schweinehund, geht joggen und treibt die Skala auf seinem Armband in den grünen Bereich - zumindest wenn es nach Nike geht. Der Hersteller will mit seinem...

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Alle Artikel zu Nike+ FuelBand

Keine neue Hardware: Nike stellt Fuelband-Entwicklung ein

Der Sportartikelhersteller Nike will sich offenbar aus dem Markt für tragbare Fitness-Geräte verabschieden. Einem CNET-Bericht zufolge will der Hersteller keine neue Version seines Fuelbands oder andere Hardware-Produkte entwickeln.

Nike wolle sich künftig mehr auf Entwicklung von Fitness-Software konzentrieren, schreibt CNET. Hardware-Produkte fallen damit aus dem Sortiment – auch das Nike+ Fuelband. Mit dem Produkt hatte der Hersteller ursprünglich große Pläne. Eine geplante, dünnere Version des Fuelbands wird nun nicht mehr auf den Markt kommen. Die aktuelle SE-Version will der Hersteller weiter verkaufen und unterstützen – zumindest für die “absehbare” Zukunft. Neue Farben soll es ebenfalls noch einmal geben. Rund 55 Angestellte des 70-köpfigen Hardware-Teams verlieren im Zuge der Umstrukturierung ihren Arbeitsplatz.

Im Herbst will Nike eine Entwickler-Schnittstelle für seine Fitness-Dienste vorstellen. So lassen sich künftig auch andere Fitness-Geräte mit der Nike+-Plattform verwenden.

Sollte Apple dieses Jahr tatsächlich eine iWatch vorstellen, wäre eine Kooperation zwischen beiden Unternehmen gut möglich. iPhones und iPods arbeiten bereits seit einigen Jahren mit dem Nike+-Sensor zusammen. Die Nike+ Move-App wandelt die Daten des M7-Prozessors im iPhone 5s auch ohne Fuelband in NikeFuel-Einheiten um.

Für Tim Cook dürfte das Fuelband-Aus keine Überraschung gewesen sein, seit neun Jahren ist er Aufsichtsratsmitglied bei Nike. Dass man dort keine neuen Versionen des Fuelbands auf den Markt bringen will, könnte also ein Anzeichen auf ein ähnliches Produkt aus dem Hause Apple sein.

Fuelband

Übrigens: Die erste Version des Nike+ Fuelbands haben wir ebenso wie den Nachfolger ausführlich getestet.

Nike+ Move (AppStore Link)
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Nike+ Move
| Preis: Gratis

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iWatch: iBand statt smarter Uhr (Video)

Experten und auch Apple-Fans erwarten in diesem Jahr die Vorstellung einer smarten Uhr – die iWatch. Doch was wäre, würde Apple stattdessen „nur“ ein besseres Fitnessarmband präsentieren? Wie dies aussehen könnte, zeigt eine interessante Studie.

Die bisherigen Modelle einer Smartwatch konnten die große Masse der potentiellen Käufer noch nicht erreichen. Selbst Branchenriese Samsung tut sich im Moment mit seiner Galaxy Gear eher schwer – zu teuer, zu inkompatibel... Andererseits blüht ein Alternativmarkt. Fitnessbänder wie beispielsweise das Nike+ FuelBand, Fitbit Flex oder auch Jawbone Up sprießen allerorten aus dem Boden. Sie bieten zwar nur einen speziellen Funktionsumfang, sind dafür aber meist wesentlich günstiger.

iBand von Apple: Smartes Fitnessarmband

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Apropos Fitness, Medizin und Co. Nachweislich bemüht sich Apple derzeit, eine ganze Armee von Fachkräften aus diesem Sektor anzuwerben. Zu welchem Zweck? Die Kollegen des Technikmagazins T3 machen sich ihren eigenen Reim darauf und präsentieren eine interessante Studie – iBand. Hierbei handelt es sich um ein weiterentwickeltes Fitnessarmband mit diversen Sensoren und einigen Features einer Smartwatch. Die einzelnen Merkmale und im Anschluss das dazugehörige Video:

  • Herzfrequenzmessgerät mit iOS-Anbindung
  • eingebauter GPS-Tracker
  • Schlafphasenwecker
  • Apps: HealthBook mit Kalorienzähler und mehr
  • Lightning-Anschluss mit MagSafe-Funktion
  • Integration von iBeacon
  • Touch ID
  • Siri-Integration

Quintessenz zum iBand

Zusammenfassend betrachtet ein schlüssiges Konzept, denn aufgrund der zu erwartenden Beschränkungen würde ein „ausgewachsenes iPhone“ am Arm sicherlich keinen Sinn ergeben. Apple benötigt vielmehr ein intelligentes Zubehörprodukt zur Verstärkung des eigenen Ökosystems. iBand könnte diese Lücke geschickt füllen und nicht nur zukünftige Mehreinnahmen generieren, sondern zudem den bisherigen Absatzmarkt von iPhone und iPad auf lange Zeit sichern und hoffentlich ausbauen.

Quelle: T3

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Apple im Interview: iPhone und iPad als Fitness-Zubehör [Video]

Sogenannte “Wearable Technology“, also am Körper tragbare Elektronik, ist groß im Kommen. Googles Glass-Projekt ist wohl der derzeit prominenteste Vertreter dieser Produktkategorie aber auch die Pebble Smart Watch zählt beispielsweise dazu.

Die Fitness-Branche hat diesen Trend sehr früh erkannt und sich mit einer großen Auswahl an Zubehör wie beispielsweise dem Nike+ FuelBand, dem Fitbit oder auch dem Jawbone Up in Stellung gebracht. Kombiniert mit einem Smartphone oder Tablet, entfalten diese Produkte ihr ganzes Potenzial. Auch Apple spielt schon längere Zeit auf diesem Sektor mit und integriert fleißig Nike+ in iPod und iPhone.

Mit sogenannten Smartwatches gehen immer mehr Hersteller noch einen Schritt weiter. Was das Smartphone zum Handy, ist die multifunktionale Smartwatch zur Armbanduhr. Wenn man sieht, wie ernst Apple die Entwicklung auf dem Fitness-Markt nimmt und wie interessiert die Kunden an solchen Gadgets sind, müssen wir wohl nicht mehr lange auf eine iWatch von Apple warten.

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Nike: FuelBand-App bleibt iOS-exklusiv

Während Apple weiter an einer iWatch bastelt, ist ein anderes Gerät fürs Handgelenk schon jetzt Apple-exklusiv – und soll es auch bleiben: Nike bestätigt, dass das Unternehmen keine Android-App für sein FuelBand entwickeln möchte.

Das Nike+ FuelBand ist ein elektronisches Armband mit Bluetooth-Chip und LED-Anzeige, das unter anderem die Schritte und den Kalorienverbrauch seines Benutzers misst. Dank der Bluetooth-Anbindung lassen sich die gesammelten Daten dann direkt in die entsprechende Mobil-App übertragen, um sie dann auch online bei Nike+ zu hinterlegen.

Eben das ist bisher aber nur mit einer iOS-App möglich – und so soll es dem Hersteller zufolge auch bleiben. Gegenüber Droid Life (via CNet) erklärte ein Nike-Sprecher, dass das Unternehmen “das bestmögliche Benutzererlebnis” bieten und sich deswegen komplett aufs iOS und nikeplus.com konzentrieren möchte. “Im Moment arbeiten wir an keiner Android-Version der Mobil-App.”

Ganz überraschend kommt die Entscheidung nicht: Nike arbeitet schon seit Jahren recht eng mit Apple zusammen; zunächst gab es mit Nike+iPod die Möglichkeit, mit Hilfe eines Schuh-Sensors die eigene Laufdistanz zu messen, später hat Apple Nike+-Funktionen sogar fest in seine Geräte integriert. Zudem ist Apples CEO Tim Cook Mitglied des Nike-Verwaltungsrates – und dürfte sich darüber freuen, dass die Partnerschaft eine exklusive bleibt.

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Nike+ FuelBand im Test: Motivation zum Anziehen

Die Zeit: Nachmittag. Die Skala: Orange. Die Konsequenz: Der Träger des Nike+ FuelBands überwindet seinen Schweinehund, geht joggen und treibt die Skala auf seinem Armband in den grünen Bereich – zumindest wenn es nach Nike geht. Der Hersteller will mit seinem neuartigen Gadget vor allem motivieren. Erwähnenswert: Die einfache Verbindung zu iPhone und Co.

Nike+ FuelBand sammelt Fuelpunkte: Neuartige Messeinheit

Für Nike ist das FuelBand eine große Sache – vor allem für Nutzer eines iPhones oder iPod touchs. Viele Gerüchte gab es im Vorfeld der Präsentation Anfang des Jahres. Auf den Markt kam das Sportarmband zunächst nur in den US und Großbritannien. In der Theorie soll das Nike+ FuelBand dem Träger helfen, sich für sportliche Aktivitäten zu motivieren. Eine Skala, die von rot über orange bis hin zu grün verläuft, zeigt, wie aktiv man an jeweiligen Tag ist. Die Skala füllt sich abhängig vom eingestellten Tagesziel für jeden Anwender unterschiedlich schnell. Mit dem FuelBand führt der Hersteller auch eine neue Messeinheit ein. Aktivität wird im Hause Nike nun in Fuelpunkten gemessen. Diese errechnet das gleichnamige Armband mithilfe eines Bewegungssensors. Nike gibt grobe Richtwerte vor: Im Durchschnitt sammelt ein junger Mann am Tag etwa 2100 Fuelpunkte. Wer abends noch fünf Kilometer läuft, kommt schnell auf 3000 Punkte.

Warum hat Nike die Fuelpunkte eingeführt? Grund dafür, so der Hersteller, war die Vergleichbarkeit. Fußballer, Läufer, Golfer und andere Sportler sollten die Möglichkeit haben, sich untereinander zu vergleichen. Und zwar fair. Was Schritte oder die zurückgelegte Distanz nicht können, schaffen Fuelpunkte schon eher. Sie zeichnen ein grobes Bild der geleisteten körperlichen Aktivtät. Wer keine Vergleichsmöglichkeit hat, gewinnt nach einigen Wochen immerhin einen recht anschaulichen Eindruck der eigenen Aktivität.

Nike+ FuelBand: Das richtige Tagesziel finden

Spätestens nach einer Woche sollte jeder ein Gefühl dafür haben, wie das persönliche Tagesziel aussehen sollte. Im Falle des Autors erwiesen sich 3000 Punkte als vernünftig. Um sie zu erreichen bedurfte es im Testzeitraum von etwa sechs Wochen an den meisten Tagen einer zusätzlichen sportlichen Einheit. Wer sich ein zu niedriges Ziel setzt, darf sich tagtäglich zwar über die grünen LEDs freuen, die Sportlichkeit des Nutzers wird dadurch allerdings nicht gesteigert. Ähnliches gilt für ein zu ambitioniertes Ziel: Bleiben Erfolge aus, dürfte das Accessoire auf Dauer eher demotivieren. Das ist nicht im Sinne des Erfinders.

Wem das alles zu technokratisch erscheint, dem sei der Vollständigkeit halber gesagt: Natürlich sollte jeder selbst spüren, wie viel Sport ihm gut tut. Übertreiben ist nie hilfreich. Im Falle des Autors erwies sich das Band, ohne zu viel vorwegzunehmen, als treuer und informativer Begleiter. Das Display, das im eigentlichen Sinne gar keines ist und lediglich aus einzelnen LEDs besteht, ist ein Hingucker. Kurz gesagt: Das FuelBand fällt auf. Selten wurde der Autor so oft auf seine Armbanduhr angesprochen wie in den letzten sechs Wochen.

Die Hardware: Apple-esk

Haptisch ist das FuelBand gelungen. Die gummierte Oberfläche fühlt sich wertig an, weist nach gut sechs Wochen kaum Gebrauchsspuren auf. Der Verschluss ist aus Metall. Dass hier nach längerem Tragen durchaus Gebrauchspuren entstehen, ist nicht auszuschließen. Das Band hat lediglich einen Knopf, der Druckpunkt ist gut. Der Autor stellt fest: Das Design könnte auch von Apple kommen. Und wer bei der letzten Keynote gut aufgepasst hat, konnte feststellen, dass Apple CEO Tim Cook ebenfalls ein FuelBand sein Eigen nennt.

Zur Anzeige nutzt Nike 100 weiße und 20 bunte LEDs. Diese sind auch in einer hellem Umgebung noch kräftig genug, um eine eindeutige Anzeige zu liefern. Dafür arbeitet hinter der schwarzen Oberfläche zudem ein Umgebungslichtsensor. Nichts von alledem lässt sich erahnen, wenn die Anzeige nicht leuchtet. Was bleibt, ist ein schlichtes, schwarzes und wertiges Accessoire.

Seit Anfang November ist das Gerät auch in zwei neuen Farbvarianten erhältlich: black ice und white ice. Sie erlauben dem Träger auch einen Blick ins Innere.

Für den Einsatz im Regen ist das Nike+ FuelBand gerüstet: Es ist wasserfest und kann beispielsweise auch beim Duschen getragen werden. Schwimmen gehen sollte man damit eher weniger. Wasserdicht ist es nämlich nicht.

Öffnet man die Schnalle, tritt die USB-Schnittstelle zutage. Sie erlaubt die Synchronisierung mit dem Mac. Nike hat eigens dafür ein Dock entworfen, das dem Band beiliegt. Ohne dieses lässt sich das FuelBand nur an flache Notebooks anschließen.

Funktionen: Was kann das FuelBand?

Neben der Ermittlung der Fuelpunkte und der Anzeige der Zeit, zählt das Nike+ FuelBand Schritte und Kalorien. Wer den einzigen Button betätigt, kann durch alle Angaben durchschalten. Sinnvoll ist, dass der Anwender die Schritt- und Kalorien-Anzeige ausschalten kann. Wer unterwegs ohne diese Daten auskommt, muss so nur zwischen Fuelpunkten und Uhrzeit hin- und herschalten. Beim ersten Drücken des Knopfes füllt sich jeweils auch die Fuelpunkt-Skala unterhalb der weißen LEDs. Ein Knopfdruck zeigt also, wie es um die eigene Aktivität steht.

Synchronisation: Cloud, Mac und iPhone

Verwaltungs- und Speicherort für alle gesammelten Daten ist die Nike+-Webseite. Nutzer der Nike+-Sport Apps auf iPod und iPhone kennen dieses Portal bereits. Die Webseite bereitet die Daten übersichtlich und ansehnlich auf, errechnet zu den Schritten noch eine Distanz und zeigt beispielsweise, wie tapfer sich andere Nutzer schlagen. Der Vorteil: Die eigenen Aktivitätsdaten befinden sich in der Cloud und gehen nicht verloren.

Schnittstellen dazu gibt es zwei: Eine Applikation für den Mac und eine für das iPhone (iPod touch). Letztere ist die schnellste Möglichkeit, Daten zu erfassen und langfristig zu beobachten. Das Nike+ FuelBand schickt die Daten mittels Bluetooth an Apples iPhone. Um die Synchronisierung zu starten, drückt man etwa drei Sekunden auf den Knopf des Bandes, bis der Schriftzug “SYNC” erscheint. Hat man das Band ordnungsgemäß mit dem eigenen Smartphone gekoppelt, startet der Sync auch, ohne dass die App geöffnet oder das iPhone entsperrt ist. Am Mac nutzt der Anwender das beiliegende Dock beziehungsweise die USB-Schnittstelle, um die Daten zu übertragen.

Nike+ FuelBand App für Apples iPhone, iPod touch und iPad

Die Nike auf dem iPhone ist indes selbsterklärend. Im Bereich Home zeigt sie den Tagesfortschritt an. Im Reiter Acitivity lassen sich die Daten langfristig beobachten. An welchen Tagen war ich in der letzten Woche oder im letzten Monat am aktivsten? Welcher war mein stärkster Monat? Die Daten visualisiert die App mit Balken. Tippt man einen davon an, sieht man den jeweiligen Tagesverlauf. So lässt sich auch ermitteln, zu welcher Tageszeit die meisten Fuelpunkte aufs Konto geflossen sind. Möglicherweise lassen sich daraus Schlüsse ziehen, wann ein Workout am wenigsten Überwindung kostet. Andererseits: Wer nach Lust und Laune trainiert, wird den FuelBand-Daten wenig abgewinnen können. Und genau das könnte an Nikes Konzept ironischerweise der Haken sein.

Nichtsdestotrotz ist am Design der App wenig auszusetzen. Um den Träger für weitere sportliche Höchstleistungen zu motivieren, gibt es für verschiedene Erfolge ein kleines Animationsfilmchen verbunden mit einer Trophäe.

Fazit: Nike+ FuelBand

139 Euro kostet Nikes FuelBand. Ein stolzer Preis für ein Gerät, das beim ein oder anderen vielleicht für Kopfschütteln sorgt. “Was interessieren mich Fuelpunkte? Mir geht es gut!” – Das ist ein valides Argument. Auf der anderen Seite steht der Motivationsaspekt: Durchaus interessant war es in den vergangenen Wochen zu beobachten, welche Aktivitäten wieviele Punkte liefern und einzelne Tage und Wochen miteinander zu vergleichen. Die Farbskala bietet einen schnellen und groben Überblick über das Geleistete. Tatsächlich kann der Autor in den letzten Wochen den ein oder anderen abendlichen Lauf mehr verbuchen. Es wird sich zeigen, wie lange es dauert, bis die Anzeige mehr ignoriert als ernst genommen wird.

Das Band hält im Großen und Ganzen, was es verspricht. Allzu komplex ist die Technologie nicht. Sowohl die Desktop-Software als auch ihr mobiler Bruder sind einfach zu bedienen und weitestgehend selbsterklärend. Da ein Bewegungssensor die Daten ermittelt, ist die Verwendung im Radsport oder im Bereich des Krafttrainings allerdings sinnlos.

Eine wirkliche Empfehlung kann man kaum aussprechen. Fakt ist: Sportlern mit einem Fable für Gadgets könnte das Band durchaus gefallen. Einen Mehrwert bietet das Gerät auch dann, wenn im Bekanntenkreis mehrere Träger existieren. Dem Vergleich entspringt möglicherweise noch mehr Motivation.

Hinweise zur Verfügbarkeit

In Deutschland ist das Nike+ FuelBand offiziell noch nicht erhältlich – auch noch nicht beispielsweise bei . Deutsche Anwender können allerdings den Umweg über Großbritannien nehmen. Wer das Band im UK-Online-Store des Herstellers zu seinem Warenkorb hinzufügt und erst danach zum deutschen Store wechselt, sollte das Produkt dort weiterhin vorfinden und bestellen können. Die Prozedur verlief im Falle des Autors problemlos.

Das Band gibt es in drei Größen: S, M-L und XL. Eine PDF-Anleitung zum Ausdrucken hilft, die richtige Größe zu finden. Es gilt zu bedenken, dass jedem Band zwei Kettenglieder unterschiedlicher Größe beiliegen, die das Band entsprechend vergrößern können. Den Austausch kann der Anwender selbst mithilfe eines beiliegenden Werkzeugs durchführen.

Nachtrag 9. November 2012:

Im Test hielt der Akku des Bandes meist etwa vier-fünf Tage. Früh genug signalisiert das FuelBand dem Anwender, dass es bald wieder aufgeladen werden muss – mit der Dockingstation geht das problemlos. Wer auf Reisen ist, sollte daran denken, das Dock mitzunehmen. Andernfalls entsteht in den Aufzeichnungen der Daten eine Lücke.

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