Den Speicherstick i-FlashDrive gibt es in einer neuen Version, wie gewohnt können wir Filme und andere Dateien für iPhone, iPad aber auch andere Rechner abspeichern. Wir haben uns den externen Speicher angesehen.

i-FlashDrive Evo im Test: Speicherstick mit USB 3.0 und Lightning-Anschluss

Update zum Artikel von Mitte November 2014: Einige der ersten Presse-Samples des i-FlashDrives EVO wurden werksseitig mit einem Hardware-Defekt ausgeliefert, der eine reduzierte Geschwindigkeit zur Folge hat. Dies teilte uns die PR-Agentur von PhotoFast mit. Kein Wunder also, dass wir keinen Geschwindigkeitsfortschritt entdeckten – und gut, dass wir selbst Messungen vornahmen… Mittlerweile konnten wir einen regulären i-FlashDrive testen. Die „richtigen“ Werte nennen wir gerne unten im Artikel. 

USB-Sticks für iOS-Geräte sind eine echte Seltenheit. Grund: Apples zumindest bisher strenges Dateimanagement. i-FlashDrive von PhotoFast ist aber schon einige Jahre in mehreren Generationen auf dem Markt, und zwar offiziell von Apple lizenziert. Mit dem neuen i-FlashDrive Evo sollen bisherige Schwachstellen beseitigt und das Tempo verbessert worden sein.

USB 3.0 und Lightning für iPhone und iPad

Am Gehäuse hat sich nichts geändert. Es ist etwas dicker als das iPhone 6, man kann das Gerät mit angestecktem Stick dennoch auf den Tisch legen. Auf der einen Seite finden wir einen Lightning-Stecker zum Anschluss an iPhone, iPad und iPod touch. Die andere Seite bietet USB für MacBook, iMac, Windows-PC und Co. Somit können wir einerseits Daten von einem Gerät auslagern, als auch von einem Gerät auf ein anderes übertragen.

Um die Daten auf den iOS-Geräten auslesen zu können, benötigen wir die zugehörige App i-FlashDrive One.

PhotoFast ONE
Preis: Kostenlos

Sie dient nicht nur als Datenzentrale, sondern auch als Medienplaner und unterstützt unter anderem MP4, MOV, JPG, PNG, TIF, MP3, AAC, DOC und Pages. Darüber hinaus bietet sie eine Backup-Möglichkeit für Kalender und Kontakte. Das Design ist rundum erneuert.

Leistung des i-FlashDrive Evo im Test

Die Geschwindigkeit bei der Übertragung von Daten soll mit dem i-FlashDrive EVO deutlich gestiegen sein – nicht zuletzt wegen USB 3.0. In der Praxis ist davon aber nichts zu spüren. Als Schreibgeschwindigkeit an einem iMac von 2013 maßen wir rund 4 bis 6 MB/s, Lesegeschwindigkeit 17 bis 30 MB/s (Test mit Blackmagic Disk Speed Test). Die Übertragung eines gut 2 GB großen Films dauerte 6:33 Minuten. Update: Im Test des fehlerfreien i-FlashDrive identifizierten wir eine Schreibgeschwindigkeit von 20 bis 23 MB/s und eine Lesegeschwindigkeit von gut 74 MB/s am iMac von 2013. Ein deutlicher Fortschritt! Die Übertragung des gut 2 GB großen Films dauerte nur knapp 1:40 Minuten.

Nadelöhr war bisher aber das Kopieren von Dateien vom Stick auf ein iOS-Gerät, über Lightning. Hier kopierten wir schon mal eine 100 MB große Testdatei in 3:49 auf ein iPhone 5s. Der Vorgang ist mit den neuen Geräten nun wesentlich schneller, wir müssen nur noch 31 Sekunden warten. Unser 2 GB großer Film war in 6:15 Minuten im Speicher des iPhones. 

Der Kopiervorgang vom externen Speicher in den App-Speicher ist eigentlich nicht notwendig, wir können Filme direkt vom i-FlashDrive aus ansehen. Ja, das geht erstmals auch mit Videos in Full-HD-Auflösung. Löblich! Bis der Film startet, mussten wir allerdings über drei Minuten warten. Aus dem internen iPhone-Speicher beginnt der Film sofort.

i-FlashDrive EVO im Test: Preis und Fazit

Die starten aktuell bei 69,95 Euro für 8 GB Speicher, wesentlich besser fährt man mit der 16 GB-Version für 79,95 Euro oder 32 GB für 107,90 Euro. Wer unbedingt 64 GB möchte, muss bei Amazon aktuell 195,35 Euro auf den Tisch legen. Der Griff zu den , die Vorgängermodelle sind eher teurer (und teilweise eben auch deutlich langsamer). 

i-flashDrive-USB-Stick-box
Ein wirklich vollendetes Nutzererlebnis hat Hersteller PhotoFast bislang mit seinen Speicherlösungen nicht hinbekommen. i-FlashDrive EVO ist dennoch eine praktische Lösung, um einem iOS-Gerät nachträglich mehr Speicher zu verschaffen (Achtung: Apps speichern oder Musikbibliothek auslagern ist bei iOS generell nicht extern möglich). Ein weiteres Argument für i-FlashDrive EVO: Kopiervorgänge von eigenen oder „fremden“ Rechnern auf das iPhone und iPad durchführen. 

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