i-FlasDrive A: Test, Modelle und Fazit

In der Praxis: i-FlashDrive A im Kurztest

Die App für Android entspricht sowohl im Aussehen, als auch in der Funktionalität dem iOS-Pendant. iPhone-User müssen sich also nicht erst umgewöhnen. Unterschieden wird zwischen internem und externem Speicher. Interner Speicher ist der Bereich, den die App auf dem jeweiligen Gerät verwaltet. Diesen können wir beispielsweise auch in iTunes adressieren und so Dateien kopieren. Der externe Speicher ist der eigentliche USB-Stick und erweitert die Speicherkapazität. Wir können sowohl zwischen internen und externen Speicher Dateien bewegen, als auch weitere Dokumente (beispielsweise aus der Bibliothek – Camera Roll) kopieren.

Natürlich lassen sich Dateien auch verschieben, Ordner können angelegt werden etc. Eine Sicherheitsfunktion: Dateien lassen sich per Password vor fremden Zugriff verschlüsseln.

Gleichfalls enthält die App einen integrierten Player für Audiodateien, Filme und Fotos. Unterstützt wird ferner eine direkte Integration von Dropbox. Mit folgenden Dateiformaten zeigt sich der i-FlashDrive-Stick beziehungsweise die App kompatibel:

  • Dokumente (TXT, HTML; iWork- und MS-Office)
  • Fotos (BMP, TIF, TIFF, XBM, GIF, ICO, CUR, JPG, PNG)
  • Videos (AVI, FLV, MP4, MOV, MPV, M4V, MKV, MPG, RM, RMVB, TS, WMV)
  • Audio (MP3, CAF, ACC, AIF, WAV, AIFF, M4A)

Erwähnenswert: Die i-FlashDrive-App ist in der Lage, ein Backup der aktuellen Kontakte (auf Basis von .vcf) zu erstellen und kann Sprachnotizen mittels der App aufnehmen.

Unterm Strich: In der Praxis können dank des i-FlashDrive Apple- und Android-Nutzer nun verschiedenste Dateien untereinander austauschen – eine Internetverbindung wird nicht vorausgesetzt.

Was nicht geht? Spaßeshalber schlossen wir sowohl ein iPhone 5c, als auch ein Samsung Galaxy Note 3 gleichzeitig an den Adapter an. Dies ist nicht zu empfehlen, denn nur ein Gerät kann den USB-Stick in diesem Fall ansteuern. In unserem Test war dies das Galaxy Note 3 per Micro-USB.

Noch ein Tipp für iPhone-User: Der Lightning-Adapter funktioniert nur korrekt wenn kein Apple-Case dazwischen steckt. Andernfalls wird der Adapter nicht erkannt. Also vorher das Case abnehmen.

Noch ein Tipp für Android-User: Da der i-FlashDrive als USB-Massenspeicher angeschlossen wird, muss dieser unter Android – wie beim Mac und PC – korrekt abgemeldet werden. Ein einfaches Abstecken quittiert das System mit einem entsprechende Hinweis.

i-FlashDrive A: Modellvariationen des Speicher-Sticks

Den i-FlashDrive A gibt es in verschiedenen Speichergrößenzwischen 8 und 64 GB. Auf Wunsch teilweise auch gleich mit dem passenden Lightning-Adapter.

Distribution: Kaçmaz Entertainment

Fazit: i-FlashDrive A

Mit der Android-Version erhält man eine praktikable Möglichkeit des netzwerklosen Datenaustauschs zwischen iOS- und Android-Geräten. Besonders hilfreich ist dies bei größeren Dokumenten (Filme). Als größter Negativpunkt verbleibt noch immer der verhältnismäßig hohe Preis. Möchte man den Stick vorderhand zum zeitweisen Datenaustausch nutzen, sollte man zum kleinste Modell greifen. Steht im Vordergrund jedoch die Speicherweiterung, so gibt es zu den größeren Modellen mit 32 und 64 GB keine Alternative. Dies gilt jedoch nur für iPhone- und iPad-Nutzer die keinen Speicherslot zur Verfügung haben. Anders bei Android. Hier findet sich oftmals die Möglichkeit kostengünstig Micro-SD-Karten zu verwenden.

Vorteile:
+ einzige Möglichkeit der „Speichererweiterung“ für iOS
+ Kompatibel zu iPhone, iPad (Dock-Connector und Lighnting), Mac, PC und Android-Smartphones und -Tablets
+ App mit integriertem Medienplayer und zusätzlichen Funktionen

Nachteile:
- teuer in der Anschaffung
- langsamer Kopiervorgang unter iOS (siehe Sebastians Test)

Weitere Themen: iPhone 5C, iFlashDrive A, iPhone 5s, Samsung Galaxy Note 3, iPhone 5, Android 4.4 KitKat, iOS 7, Android 4.2, iOS 6