Neue Samsung-SSDs 840 EVO und NVMe-SSDs: Schnell, schneller, größer

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Samsung legt wieder einen drauf: Soeben präsentierte das Unternehmen in Südkorea neue SSDs bis 1 Terabyte Speicher, die auch in Macs zum Einsatz kommen können. Neben dieser Einsteigerklasse stellte Samsung zudem eine erste NVMe-SSD vor.

In Seoul veranstaltet Samsung soeben den 2013 SSD Global Summit. Wir wurden vom Hersteller zusammen mit 14 anderen deutschen Journalisten und Bloggern freundlicherweise zu dem Event eingeladen. So kann ich euch direkt von der Veranstaltung berichten.
Die Hauptfiguren hier sind die neue Einsteigerklasse SSD 840 EVO in fünf Kapazitäten und eine 2,5-Zoll SSD der „nächsten Generation“ mit 1,6 Terabyte.

SSD 840 EVO: Einsteigerlevel mit bis zu 1TB Speicher

Den Otto-Normal-Mac-Besitzer wird vor allem das neue Line-up „840 EVO“ interessieren. Es löst nicht die 840-Pro-Reihe, sondern die inoffiziell als „Basic“ bezeichneten (und preisgünstigeren) 840-Modelle ab. Allerdings bieten die neuen EVOs eine höhere Leistung und eine doppelt so hohe Speicherkapazität. Während die bisherigen Einsteigermodelle nur bis 500 GB erhältlich waren, gibt es die neuen in folgenden Ausführungen:

  • 120 GB SSD 840 EVO (410 MB/s Schreibgeschwindigkeit laut Hersteller)
  • 250 GB SSD 840 EVO (520 MB/s)
  • 500 GB SSD 840 EVO (520 MB/s)
  • 750 GB SSD 840 EVO (520 MB/s)
  • 1 TB SSD 840 EVO (520 MB/s)

Der DRAM ist nun 1 Gigabyte groß. Im Vergleich zu der bisherigen 250-Gigabyte-SSD ist die Schreibgeschwindigkeit laut Hersteller jetzt mehr als zweimal so hoch. Das 1 Terabyte-Modell soll bis zu 98.000 IOPS (Input/Output-Operationen pro Sekunde) leisten können, eine Steigerung um 27 Prozent.

Die EVOs nutzen die 10-Nanometer-Klasse (also 10-20 Nanometer) mit 128 Gigabyte NAND-Flash-Speicher, den Samsung seit April produziert.

Ab August kommen die 840-EVO-SSDs auf den Markt. Zu den Preisen hat sich Samsung noch nicht geäußert. Es ist aber davon auszugehen, dass es die nächsthöhere Speicherklasse zum bisherigen Preis gibt. Für das 1-Terabyte-Modell dürfte mit 600 bis 700 Euro zu rechnen sein – wohlgemerkt zu Marktstart. Gewöhnlich fallen diese Preise relativ zügig-

Die endgültigen Preisempfehlungen reichen wir nach, sobald sie bekannt sind. (Update: Hier im Foto schon einmal die Dollar-Preise ohne Mehrwertsteuer. Die Kits enthalten Zubehör wie zum Beispiel Übertragungskabel.)

NVMe SSD XS1715: Die „nächste Generation“

Auf dem 2013 Samsung SSD Global Summit stellte der Veranstalter die Daten der ersten 2,5-Inch großen NVMe PCIe SSD vor, eine Enterprise-Lösung. Sie ist für Ultrabooks und kleine PCs gedacht und wird in folgenden Ausführungen erhältlich sein:

  • 400 GB NVMe SSD XS1715
  • 800 GB NVMe SSD XS1715
  • 1,6 TB NVMe SSD XS1715

Bis zu 3000 MB/s leistet das Spitzenmodell laut Hersteller. Mit 740.000 IOPS soll es mehr als 10 Mal so schnell sein wie bisherige High-End-SSDs. Ab Herbst sollen die Speicher verbaut werden.

Eine zweite Generation mit weiteren Formfaktoren hat Samsung bereits in Aussicht gestellt.

NVMe („Non-Volatile Memory Express“) ist ein optimiertes Protokoll für NAND-Flash, das gegenüber dem bisherigen AHCI-Protokoll eine deutlich höhere Leistung unterstützt. Zwar setzt auch Apple auf PCIe als Anbindung für den Speicher (vergleiche die neuesten MacBook Air und den Mac Pro 2013). Auf der Folie der 13 Firmen, die den neuen Standard unterstützen, war der Konzern aus Cupertino aber (noch) nicht gelistet.

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