Beeindruckende 1 Terabyte bietet die externe Mini-SSD Samsung Portable SSD T1. Wir haben einen kleinen Test durchgeführt und unter anderem die Geschwindigkeit überprüft.

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30 Gramm leicht und 53 x 71 x 9 Millimeter groß ist die Portable SSD T1 – wirklich beeindruckend für so viel Speicher: 250 GB, 500 GB und sogar 1 TB wird es geben. Zudem sieht sie edel aus – besteht aber doch aus Kunststoff. Da darf man sich von den Fotos nicht täuschen lassen… 

Geschwindigkeit der Samsung Portable SSD T1

Per USB 3.0 wird die Portable SSD T1 an Mac oder Windows-PC angeschlossen. Wir testeten die Geschwindigkeit des Flash-Speichers an einem iMac 2013. Blackmagic zeigte einen Wert von meist rund 377 MB/s Schreibgeschwindigkeit und 431 MB/s Lesegeschwindigkeit. (Hinweis: Bei unserem Testexemplar handelt es sich um ein Vorserienmodell.) Gute Werte, die sogar noch leicht die fixe Konkurrenz übertreffen: im Test der Freecom mSSD – ein ganz ähnliches Produkt – maßen wir 344 MB/s beziehungsweise 428 MB/s.

Der theoretische Maximalwert ist 450 MB/s, die Übertragungsgeschwindigkeit von USB 3.0 in Verbindung mit UASP-Unterstützung. Rechner ohne UASP-fähigen Treibern kommen laut Samsung auf 280 MB/s Lesegeschwindigkeit und 310 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Ab OS X 10.8 unterstützt der Mac aber UASP, weshalb wir deutlich höhere Werte nachweisen konnten.

Was bedeutet das für die Praxis? Viel, nämlich keine langen Wartezeiten. Einen 2 GB großen Film zogen wir in rund 6 Sekunden (!) auf die Samsung T1.

Weitere Funktionen der Samsung Portable SSD T1

Damit das Laufwerk bei intensiver Nutzung sich nicht zu sehr erhitzen kann, regelt die Dynamic Thermal Guard-Technologie im Falle des Falles die Leistung leicht herunter. Laut Samsung bleibt die Betriebstemperatur somit immer unter der Temperatur, unter der die Flash-basierten Speicherprodukte fehleranfällig werden können.

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Die Daten auf der Portable SSD T1 können verschlüsselt werden. Samsung bedient sich des Standards AES 256 Bit. Im Aktivierungsprozess legen wir ein Passwort fest – oder eben nicht.

Die externe Mini-SSD ist exFAT-vorformatiert und somit mit Mac und Windows-Rechnern kompatibel. Samsung weist aber darauf hin, dass bei Verwendung mit beiden Betriebssystemen das Schreiben von Daten möglicherweise gesperrt und nur das Lesen funktioniert.
Mac-Nutzer können die Platte mit dem Festplattendienstprogramm in OS X formatieren. Hierbei gilt es zu beachten, das untergeordnete Volume auszuwählen. Ansonsten streikt die Formatierung, übergeordnet liegt wohl geschützt die Samsung-Software. 

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Eine kleine gedruckte Bedienungsanleitung mit den notwendigen Informationen liegt bei, zudem ein USB 3.0-Kabel von ca. 7 Zentimetern Länge.

Fazit zur Samsung Portable SSD T1

Eine echte Ansage, die Samsung Portable SSD T1: So viel Speicher, so schnell, in so einem kleinen Gehäuse. Doch das werden die externen „Festplatten“ der nächsten Jahre.

Die Preise liegen aktuell noch deutlich über dem, was ein Otto-Normal-Macler rein für seine Musiksammlung zahlen möchte. Wenn die externe SSD in ein paar Tagen in den Handel kommt, werden eher die Profis zuschlagen, die für großen schnellen Speicher gehobenere Preise zahlen wollen: 250 GB werden 180 Euro kosten, 500 GB 295 Euro, 1 TB 586 Euro.

Tipp: Etwas günstiger kommt man mit einer SSD in Normalgröße weg, sie kann man in ein externes stecken. Mit der neuen Samsung SSD 850 EVO kamen wir bei dieser Lösung auf 403 MB/s Schreibgeschwindigkeit und 430 MB/s Lesegeschwindigkeit.

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