Radio mit Akku, DAB+ und iPod-Anschluss: sonoro GoLondon im Test

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sonoro kennen wir von diversen Audiosystemen, zum Teil mit iPhone-Dock. Wir haben sonoro GoLondon getestet, in der Küche, im Gras, im  Schlauchboot. Besonderheit: Die Soundbüchse für unterwegs bietet DAB+.

Ich gebe es ganz offen zu: einer großen iTunes-Bibliothek, Regalmeter CDs und Streaming-Lösungen zum Trotz höre ich doch immer noch öfter mal Radio. Meistens nutze ich hierfür das iPhone und die App TuneIn Radio Pro.

So hatte ich ein kleines Schlüsselerlebnis, als ich sonoro GoLondon testete: Ein herkömmliches Radio ist viel bequemer und schneller (Anschalten -> läuft. Statt mit dem iPhone: Audiodock anschalten, iPhone anschalten, entsperren, App starten, ggf. Sender wählen, Pufferung abwarten). Und mit DAB+ wird es gleich nochmals bequemer.

Radio mit DAB+, UKW und Smartphone-Anschluss

Falls Dir das bunte Audioteil von sonoro bekannt vorkommt: Kein Wunder, wir haben kürzlich erst GoNewYork mit tizi beat bag verglichen. Das Bluetooth-Modell des Herstellers sieht fast genauso aus.

Das GoLondon bietet (leider) kein Bluetooth, wir können aber ein iPhone, iPod oder andere Zuspieler mit dem beiliegenden Klinke–Kabel anschließen. Darüber hinaus enthält es noch UKW-Empfang und eben DAB+. Das ist der digitale Standard, der Radiohören noch bequemer macht: Die Sender bieten meist eine

  • gute Audioqualität,
  • rauschen nicht,
  • laufen überall über die selbe Frequenz und
  • können direkt angewählt werden.

Ideal für unterwegs also.

Die Senderwahl erfolgt auf der Unterseite des GoLondon, ein Display zeigt die Sender an. Für Potsdam/Berlin konnte ich mich nicht über die Empfangsqualität von DAB+ und UKW beschweren. Eine weit ausziehbare Antenne sorgt für guten Empfang.

Radio mit Akku für den Einsatz unterwegs

GoLondon forciert den Einsatz unterwegs noch durch einen ordentlichen Akku, 12 Stunden Laufzeit gibt der Hersteller an. Das mag vermutlich nicht immer zutreffen. Bei meiner ganztägigen Schlauchbootfahrt mit anschließendem Grillen lief das Radio definitiv einige Stunden, ohne schlapp zu machen.

Hierbei bekam GoLondon bestimmt ein paar Wassertropfen und Dreck ab. Auch wenn es nicht ausdrücklich wasserdicht ist, hat es die Tour unbeschadet überstanden (das angeschlossene iPhone wurde übrigens durch ein LifeProof-Case geschützt). Bei Unterwegs-Einsätzen kommt das Konzept der wechselbaren Hüllen zum Tragen: Wir können die Außenhaut wechseln. Sie gibt es in verschiedenen Farben als „Soft touch“-Hülle und aus Filz.

Klang des sonoro GoLondon im Test

Klanglich sollte man nicht zu viel erwarten: Das GoLondon fällt in die Kategorie „besseres Küchenradio“, der Maße mit dem kleinen 2,5-Zoll-Breitbandlautsprecher geschuldet. Podcasts lassen sich problemlos hören, unterwegs haben wir aber trotzdem Musik laufen lassen. Wer klanglich mehr wünscht, kann für den Preis entweder auf stationäre Lösungen ausweichen, oder muss deutlich mehr investieren.

Testfazit zum GoLondon

GoLondon ist für die Unterwegs-Unterhaltung konzipiert und hierfür dank kompakter Maße, guter Verarbeitung, Akku und DAB+ gut geeignet. Auch zu Hause findet das Radio seine Nischen: Wer keine komplette Hausbeschallung besitzt, kann es bei den morgendlichen Zimmerwechseln Schlafzimmer -> Bad -> Küche einfach mitnehmen. Nur der Klang wächst nicht über die Größe des GoLondon hinaus.

Jetzt müsste sonoro nur noch GoLondon und GoNewYork paaren, mit DAB+ und Bluetooth, zu einem etwas günstigeren Preis.

Vorteile:

  • DAB+, UKW und Aux In
  • Wechselbare, bunte Hüllen
  • Akku mit langer Laufzeit

Nachteile:

  • Großes Netzteil
  • 149 Euro UVP

Zum Thema:

 

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