sonoro troy im Test: Soundstation für iPhone, iPad, Android und andere Player

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  Vor einem neuen iPhone-Dockanschluss muss sich troy nicht fürchten: Das sympathische Soundsystem für Smartphones und Tablets ist für alle da, ob iOS oder Android, Discman oder mp3-Player. Unser Test des troy vom sonoro:

sonoro troy im Test: Soundstation für iPhone, iPad, Android und andere Player

Konzept und Design von sonoro troy

troy kommt farbenfroh daher: Das Gehäuse aus Holz und Kunstoff ist mit buntem Filz überzogen, stehen zur Auswahl. Die obere, stabile Deckplatte lässt sich abnehmen. Darunter verbergen sich zwei USB-Steckplätze, von denen einer genug Power hat, um das iPad zu laden. troy will nämlich nicht nur ein Musiksystem, sondern auch eine Ladestation sein.

Dreht man die Deckplatte, steht ein Tablet-Halter zur Verfügung. Sie hält alle Geräte, die ich gerade in meiner Umgebung liegen hatte: die iPad-Modelle, das Asus Transformer EeePad, das Toshiba AT300 und das Google Nexus 7.

Auch anschließen lassen sie sich alle. Ein Klinke-Kabel liegt bei, das einfach in den Kopfhöreranschluss des Smartphones beziehungsweise MP3-Players eingesteckt wird. Das ist natürlich sehr praktisch.

Andererseits hat es einen Nachteil: Wollen wir zum Beispiel Musik vom iPad hören und gleichzeitig das Apple-Tablet laden, müssen wir zwei Kabel anstecken: Das Audio- und das USB-Kabel. Letzterer Anschluss dient nämlich ausschließlich als Lademöglichkeit. Angesichts der hohen Kompatibilität sollte man das verkraften können. Das Konzept ist vor allem für Haushalte sinnvoll, in denen Mobilgeräte unterschiedlicher Hersteller zu finden sind.

Eine drahtlose Anschlussmöglichkeit ist leider nicht gegeben.

 

troy im Klangtest

sonoro hat troy mit einem digitalen Soundprozessor und einer Bassreflexröhre ausgestattet. Lautsprecher gibt es nur einen. Ein paar Schritte Abstand von der Soundstation tun deshalb gut. So kann sich der Mono-Klang etwas vom Gehäuse befreien.

Auf troy gefallen mir besonders akustischere Aufnahmen, ob das von ist, von oder – ja warum nicht auch von den . Derartige Aufnahmen spielt die farbige Box recht natürlich ab. Sogar Stereo Mc’s entwickelt Kraft. Bei einigen anderen Interpreten und Musikstilen scheitert die kleine Anlage. Zum Beispiel für die Soundspezialisten muss man andere Geschütze auffahren.

Manko ist hierbei vor allem der fehlende Tiefgang. Sounddocks von Audyssey (Testbericht) und Bang & Olufsen (Testbericht) arbeiten sich – obwohl das Volumen nicht viel größer ist – in weit tiefere Spektren hinunter. Das ist komplexen Prozessoren und hochwertigeren Lautsprechern geschuldet. Der Preis ist bei den genannten Alternativprodukten doppelt oder sogar viermal so hoch wie bei dem sonoro-Produkt (troy bei Amazon: ).

sonoro troy – Fazit des Tests

Hifi-Enthusiasten dürfen in dieser Preisklasse nicht zuschlagen. Wer nicht gerade Trance oder Elektro in gehobenerer Lautstärke hören will, sondern einen praktischen kleinen Verstärker für sein Frühstücksradio sucht, darf sich troy ruhig ansehen. Denn das Konzept ist sehr interessant – Sounddock, Ladestation und Aufbewahrungsort in einem.

Vorteile
+ Hingucker
+ Halterung für unterschiedliche Geräte
+ zwei Ladeanschlüsse
+ zwei Audio-Anschlüsse

Nachteile
- wenig Tiefgang
- kein Bluetooth oder AirPlay
- Anschluss von zwei Kabeln am Tablet notwendig (Audio + Strom)

Weitere Informationen zu troy:

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