SteelSeries Touchscreen Gaming Controls im Test: Taugt das was?

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GIGA-Wertung:
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Mit den Touchscreen Gaming Controls hat der Hersteller SteelSeries ein recht interessantes Produkt für Zocker und Tablet-Besitzer im Sortiment. Wir haben uns das “Gamepad zum Nachrüsten“ mal genau angeschaut und auf dem Samsung Galaxy Note 8.0 und dem Huawei MediaPad 10 FHD getestet.

SteelSeries Touchscreen Gaming Controls im Test: Taugt das was?

Die Touchscreen Gaming Controls bestehen aus einem Joystick (D-Pad) und drei mechanischen On-Screen-Buttons, die in einer praktischen Aufbewahrungsbox aus Plastik daherkommen. Zum Zocken werden die Buttons und das D-Pad einfach auf die entsprechenden Stellen auf dem Display aufgelegt und mit sanftem Druck befestigt. Der Joystick hält durch 9 kleine Saugnäpfe, während die drei Buttons durch eine leicht klebrige Folie auf dem Display haften bleiben.

Steelseries Free Touchscreen Gaming Controls

Sowohl D-Pad als auch die On-Screen-Knöpfe halten alles in allem recht gut auf einem Tablet (in unserem Test dem Samsung Galaxy Note 8.0 und dem Huawei MediaPad 10 FHD), allerdings kann es im Eifer des Gefechts vorkommen, dass der Joystick ein Eigenleben entwickelt und auf dem Display verrutscht. Zwar lässt sich das D-Pad recht einfach wieder an die gewünschte Stelle bugsieren, befindet man sich aber beispielsweise gerade in einem hitzigen Kampf, kann dies zum Nervfaktor werden.

Bildergalerie Steelseries Free Touchscreen Gaming Controls

Hinzu kommt die Tatsache, dass man recht viel Kraft auf den Joystick ausüben muss, wenn man einen großen Aktions-Radius zur Verfügung haben will. Dies ist beispielsweise bei Shadowgun nötig, damit der Charakter im Spiel einen Gang zulegt, sich schneller vorwärts bewegt. Ordentlich Kraft auf das D-Pad auszuüben führt dazu, dass es noch schneller auf dem Display verrutscht, als dies sowieso schon der Fall ist. Ein Teufelskreis.

Prinzipiell bieten die (Touchscreen) Gaming Controls ein besseres Spielgefühl, als die reine Bedienung eines Spiels per Touchscreen, auch wenn der Unterschied zur reinen Touchscreen Bedienung nicht so groß ist, wie ich erwartet habe. Nachteil an der ganzen Sache ist vor allem, dass das D-Pad einen nicht unwesentlichen Teil des Displays verdeckt, wobei diese Kritik wiederum dadurch etwas gemildert wird, dass der Rand des Joysticks aus durchsichtigem Plastik besteht (man also ein Stück weit “durchsehen“ kann), aber auch dadurch, dass man das D-Pad auch so positionieren kann, dass es nicht komplett auf dem Display, sondern auch ein Stück auf dem Rahmen des Tablets liegt.

Störend zeigen sich Joystick & Buttons immer wieder, wenn man das eigentliche Spiel verlässt, beispielsweise Einstellungen in den Menüs vornehmen will. Hier sind die Gaming Controls irgendwie immer im weg, sodass man Sie entweder verschieben oder kurzzeitig entfernen muss.

Fazit:

Alles in allem bieten die Steel Series Touch Screen Controls zwar ein geringfügig besseres Spielgefühl als das Zocken mit nur dem Touchscreen, es gibt jedoch einige kleinere bis größere Kritikpunkte, die den Spielspaß doch sehr stören. Zwar ist der “Joystick zum Nachrüsten“ eine coole Idee, die sich in der Realität dann doch nicht so gut schlägt, wie ich persönlich gehofft hatte.

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