iPad für Kleinkinder: Die charmante Gehirnwäsche

Katia Giese
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Die von Apple beworbene “kinderleichte Bedienung” seiner Produkte ist alles andere als rhetorisch gemeint. Tatsächlich eröffnet sich mit Kleinkindern und Kindern nicht nur eine ganz neue Zielgruppe für pädagogisch konzipierte Applikationen. Apple zieht sich darüber hinaus eine ganze Generation von Apple-Jüngern heran, die mit der Multitouch-Technik aufwächst. Beeindruckt haben uns an diesem Wochenende eine Reihe von Videos, die Zweijährige als iPad-Profis zeigen.

Wie selbstverständlich navigiert der zweijährige Bridger durch die verschiedenen Apps auf Papas iPad und zeigt bei der Bedienung einen erstaunlichen Kenntnisstand. “Seine Sprache, Verständnis, Worterkennung sowie auch seine Hand-Auge-Koordination haben sich innerhalb ganz kurzer Zeit enorm verbessert”, erzählt der Papa stolz und lässt den Sohnemann auf dem Tablet zeichnen, spielen und Tiere erkennen.

Ob diese Art des Lernens besser, schneller oder effektiver ist als die herkömmlichen Wege, ist dabei überaus fraglich. Für Apple jedoch ist die Attraktivität seiner Produkte für diese Zielgruppe eine denkbar nachhaltige Methode, sich ganze Käufergenerationen zu sichern. Schon jetzt erkennt der Markt, wie viel Geld sich mit Software für den Bildungssektor verdienen lässt. Und wenn der heute zweijährige Bridger einmal ins Teenager-Alter kommt, ist wohl auch klar, welche Produktauswahl er dank der “charmanten Gehirnwäsche” treffen wird.

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