Regisseur Barry Sonnenfeld landete Ende der 90er Jahren einen echten Coup. Sein „Men in Black“ brachte den verloren geglaubten Witz zurück in die Science Fiction. Viel zu lange hatten die Freunde des Extraterrestrischen sich von Filmen wie „Stargate“, „Contact“ oder „The Arrival“ den Spaß verderben lassen. Wenn damals Außerirrdische im Kino zu sehen waren, wurde es entweder..
Ach, war das schön, als Sacha Baron Cohen das Feuilleton mit „Borat“ und „Brüno“ vor unlösbare Aufgaben stellte. Kritiker weltweit zerbrachen sich in seitenlangen Artikeln den Kopf über die Frage: Darf der das? Nachdem die Sau durchs Zeitungsdorf getrieben war, kam man – vielerorts zähneknirschend – zu dem wenig überraschenden Ergebnis: Er darf. Gnädig überließ man es dem Zuschauer..
Aber natürlich ist „Dark Shadows“ ein Tim Burton- & Johnny Depp-Film. Auf der einen Seite wuchern epische Gothik-Riffs, auf der anderen Seite drapiert sich ein exzentrischer Vampir. Wunderschön ornamentierte Kookiness als typisches Erkennungsmerkmal. Nach acht gemeinsamen Filmen kann nichts mehr schocken – außer vielleicht porentiefe Normalität.
Ach ja, die gute, alte Schulzeit. Das war schon echt geil, wie wir damals in die Blumenkübel gekotzt haben und der Horizont bei Pickel anfing und bei Sperma aufhörte. Wenn diese gute alte Schulzeit ewig anhalten würde, wäre das einfach nur P-E-R-F-E-K-T!
„Chronicle“ ist ein „found footage“-Film, der in Kombination mit Science Fiction die Regeln des „Genres“ auf spannende Weise erweitern kann. Eine Pseudo-Dokumentation mit Effekten und schicken Kamerafahrten. Es scheint, als würden Superkräfte auch gegen verwackeltes und/oder statisches Pixelgeflimmer helfen.
Für die Eröffnung eines kostenlosen Girokontos der netbank gibt es aktuell wieder ein nettes Willkommensgeschenk in Form einer 70-Euro-Prämie. Ihr müsst das Konto als Neukunde bis zum 31.05.2012 eröffnen..
Was haben wir bereits gelacht über “Battleship“, der Verfilmung des allseits bekannten Hasbro-Spiels „Schiffe versenken“. Es muss wirklich schlecht stehen um Hollywood, wenn jetzt schon solche inhaltlichen Mikro-Organismen 130 Minuten Blockbuster-Bombast begründen dürfen.
Wer “The Grey“ gesehen hat, möchte kaum glauben, dass hier der Regisseur von „Das A-Team“ am Ruder war. Zum einen, weil man meinte, dass Joe Carnahan doch lebenslanges Berufsverbot hat, und zum anderen, weil „The Grey“ einen Kurswechsel um mindestens 170 Grad bedeutet. Und damit also ziemlich gut ist.
Die treibende Kraft hinter „Iron Sky“ kann mit einem Satz zusammengefasst werden: Nazis auf dem Mond – verpackt in einen „high concept“-Jux aus Finnland, der über mehrere Jahre hinweg die Filmmagazine dieser Welt mit appetitlichen Nachweisen der langsam aber stetig fortschreitenden Produktion versorgt hat.
„Die Frau in Schwarz“ besitzt zwei große Argumente: Die erste Hauptrolle von Daniel Radcliffe nach dem Ende der „Harry Potter“-Reihe und die erste neue Großproduktion der wiedererweckten Hammer Studios.