Kinect - Deutliche Verbesserung zur finalen Version der Sensorleiste?

Leserbeitrag

Nun ist es nicht mehr viel länger als ein Monat hin, dass Microsofts neue Bewegungssteuerung den Weg in die Ladenregale finden wird. Neben den teils gemischten, insgesamt aber positiven Eindrücken von PlayStation Move, ist nun die Frage ob MS nachzieht uns es schafft den Sprung hin zur interaktiven Unterhaltung in Form von Motion Control.

Die Zeitschrift Computer Bild hatte nun die Möglichkeit, als eine der ersten deutschen Presseblätter, eine quasi fertige Version von Kinect auszuprobieren und anzutesten. Das Magazin, dass für seine detaillierten und guten Hardware-Tests bekannt ist, zeigt sich bezüglich Kinect vorerst noch skeptisch. So waren die ersten Prognosen Anfang diesen Sommers eher enttäuschend und so kam Kinect nicht über ein (im besten Fall) ”befriedigend” hinaus. Auch im Vorbericht zur gamescom war von einer ”viel zu verzögerten und unspaßigen Erfahrung” die Rede. Dass die Tatsache, dass die gezeigten Kinect-Versionen noch nicht die Finalen waren, galt damals als eher kleiner Trost. So konnte man sich eine große Steigerung bis Ende 2010 kaum vorstellen. Dieselben Redakteure dieses Artikels durften nun abermals Hand anlegen - oder wohl eher: Körper anlegen. Und siehe da, die fast fertige Sensorleiste wird in höchsten Tönen gelobt. So ist die Rede von einer meistens ”hervorragenden” und einmal sogar ”perfekten” Steuerung…

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Neben den typischen negativ Punkten, wie die vorerst nicht auszunutzende Sprachsteuerung, die wenige Auswahl an wirklichen Core-Titeln (fast gar keine) sowie der anscheinend etwas überteuerte Preis.

Angetestet wurden unter anderem Dance Central, Kinect Adventures und Sports sowie Joy Ride. Zwar brauchte man für einige Spiele etwas Übung, dennoch habe es sehr viel Spaß gemacht. Und der eigentliche Kinder-Titel wurde sogar mit dem Prädikat ”perfekt” versehen. Dies bezog sich auf die Übertragung der eigenen Bewegungen auf das Tier.

 

Hier das überraschend positive Fazit:

Microsoft hat mit Kinect die größte technische Herausforderung für eine Bewegungsteuerung gemeistert: Im Gegensatz zur PlayStation Move und Wii benötigen Kinect-Spieler keine Eingabegeräte. Kein Spieler muss vor dem Spiel lernen, welche Tasten oder gar Tastenkombinationen er für die Steuerung der Spielfigur benötigt ein klarer Vorteil gegenüber Wii und Move. Die Übertragung der Bewegungen klappte in den Praxistests meist hervorragend, die zeitliche Verzögerung hielt sich in Grenzen.   Allerdings sind die getesteten Spiele noch vergleichweise einfach. Wie sich etwa Figuren und Objekte in Actionspielen mit Kinect steuern lassen, bleibt abzuwarten.”

Die Fotos sind willkürlich ausgewählt und stellen nicht die CBS-Redakteure dar, sondern lediglich die Kinect-Kamera.

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