Kinect - Microsoft: "Wir haben keine künstliche Knappheit erzeugt"

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Microsoft gab erst vor kurzem nicht nur bekannt, dass Kinect sich weltweit über 2,5 Millionen mal verkauft hat, sondern wies immer wieder darauf hin, dass man sich die Peripherie möglichst schnell vorbestellen sollte, sofern man noch in diesem Jahr das Gerät bekommen möchte. Nun wirft man dem Konzern vor, dass man eine künstliche Knappheit erzeugt, um damit Kunden anzulocken.

In einem aktuellen Interview stellte sich nun Microsofts Neil Thompson den Vorwürfen:

”Jeder, der im Bereich der Technologie, vor allem der Hardware-Entwicklung arbeitet, dürfte wissen, dass man diese Dinge niemals steuern kann. Jeder würde gerne denken, dass wir es gesteuert haben, aber es ist nicht der Fall. Du kommst mit einer brandneuen Innovation auf den Markt und möchtest diesen vergrößern.”

”Du hast immer die Wahl: Starten wir im November oder warten wir bis Februar oder März, um größere Mengen ausliefern zu können und das Weihnachtsgeschäft zu verpassen. Es ist immer ein schmaler Grad, wenn wir sagen: ’Wir wollen den Leuten das Produkt so schnell wie möglich liefern.’ Aber du kannst den Schalter bei der Produktion nicht einfach umlegen.”

”Es steckt definitiv keine Strategie dahinter. Wir wollten das Produkt so schnell wie möglich in den Händen der Leute sehen, da wir denken, dass es aufregend und innovativ ist. Wir wollten es zu Weihnachten herausbringen und das haben wir getan”, so Thompson weiter.

 

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