Kinect - Nicht für Rollenspiele geeignet?

Leserbeitrag
1

Man hat schon fast jedes Genre für Microsoft’s Kinect in Aktion gesehen, doch was ist eigentlich mit Rollenspielen, die einen für mehrere Stunden an die Konsole fesseln?

Dazu äußerte sich nun Yoshinori Kitase, Erfinder und Producer von Final Fantasy, und gab zu verstehen, dass die Bewegungstechnologie nicht so gut mit solchen Titeln mit langer Spielzeit kompatibel sein wird:

Es ist ziemlich seltsam, speziell am Beispiel von Final Fantasy XIII, das letzten März in Europa erschien. Diese Art von Interface ist ziemlich schwer in ein RPG zu integrieren. Der Hauptunterschied zwischen Shootern und RPGs – offensichtlich gibt es einige – ist, dass Shooter um die 10 bis 15 Stunden Spielzeit haben. Bei einem Rollenspiel musst du jedoch deinen Charakter verbessern und immer wieder kämpfen und am Ende findest du noch mehr zu tun – da landet man möglicherweise bei 40-50 Stunden. Es ist ein ziemlich dauerhaftes Spielen, auch wenn du das natürlich nicht in einem Rutsch durchzockst. Diese Technik funktioniert aber möglicherweise nicht besonders gut mit solch kontinuierlichen Titeln, die eine so lange Spielzeit haben”, so Kitase.

Aber dennoch sagte er, dass Move und Kinect eine Rolle für Final Fantasy-Ableger spielen:

Wir könnten diese Technologien vielleicht in einem Mini-Spiel innerhalb dieser Titel einführen, um ihnen das gewisse Etwas zu verleihen”, so Kitase weiter.

Darüber hinaus sagte er noch, dass man durchaus in anderen Titeln aus dem Hause Square Enix, wie z.B. der Parasite Eve-Reihe, künftig auf Move bzw. Kinect bauen kann.

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz