Kinect - "Es geht mehr um die Spiele als um die Technologie"

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Im Zuge der diesjährigen Tokyo Game Show hat sich Aaron Greenberg von Microsoft in einem Interview mit der englischen Webseite gamespot.com über die kommende Bewegungssteuerung Kinect von Microsoft geäußert.

So ließ er im Interview durchblicken, dass sie auch einfach einen Motion-Controller entwickeln könnten, aber dies wäre einfacher und schneller gewesen und man wählte deshalb einen komplett neuen Weg.

”Wir hätten natürlich auch einfach einen Motion-Controller entwickeln können, und das wäre möglicherweise auch der schnellste Weg für uns auf den Markt gewesen. Aber wir wollten den Entwicklern einfach eine Möglichkeit geben, Spiele mit einem total neuen und natürlichen Interface entwickeln zu können. Spiele, bei denen man nichts in der Hand halten muss, ganz ohne Controller. Und das ist es, was Kinect so einzigartig macht”, so Greenberg.

Zudem verriet er, dass die neue Technologie die Entwickler vor Herausforderungen gestellt hat:

”Mittlerweile hat sich das Ganze stabilisiert, und ich denke das ist gut so. Nun geht es darum, wie wir neue und einzigartige Spielerfahrung ermöglichen können. Es geht nicht mehr darum, vorhandene Erfahrungen zu nehmen, die auf das Gaming mit Controller ausgelegt waren, und sie einfach in etwas ohne Controller umzuwandeln. Was wir hier also von den japanischen Entwicklern sehen, sind Dinge, die wirklich einzigartig für Kinect sind, und die man mit einem Controller nicht verwirklichen könnte. Bei Kinect geht es mehr um die Spiele als um die Technologie.”


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