Privatsphäre adieu? - Kinect: Spaß & Spionage...

Leserbeitrag
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Mit Kincet könnte Microsoft nicht nur das Ende der Controller, sondern auch das der Privatsphäre einleiten. Ein Blick in die Nutzungsbedingungen gibt darüber Aufschluss, dass sich das Unternehmen das Recht herausnimmt, gegebenenfalls Informationen aus dem Wohnzimmern der Spieler zu sammeln.

Nutzungsbedingungen… die nervtötenden extrem langen Lektüren die meistens eher lästig sind als informativ, dazu scheinen sie nur darauf zu warten weggeklickt zu werden. Klar das Gamer sich nicht lange am Text fesseln lassen, sondern so schnell wie es geht ein Häkchen bei ”Ich stimme zu” machen, um schnellstmöglich mit dem Spielen anzufangen. Doch das mit unter auf das eine oder andere Menschenrecht verzichtet wird ist einem in dem Augenblick ganz und gar unklar. Die Amerikanische Spielewebsite hat sich durch das Bürokraten-englisch der ”Terms of Service” gekämpft.
Bei dem letzten Update des Dashboards hat man so auch den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen müssen. Wo drin mit unter am Punkt 9. steht: ”Sie sollten keinen besonderen Datenschutz in Bezug auf Ihre Nutzung der Live-Kommunikationsfunktionen des Services erwarten (wie z. B. Sprach-Chat, Video und Kommunikationen in live-gehosteten Spielesitzungen)”. Eine Woche zuvor hatte der Vize-Direktor von Microsofts Spielebranche Phil Spencer noch versichert, dass man via Kinect ganz sicher niemanden ausspionieren werde. Eine glatte Lüge?

 

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