Nintendo 3DS - Bis Ende des Jahres vermutlich 4 Millionen Verkäufe

Robin Schweiger
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Kaum ein System hat beim Verkaufsstart so sehr enttäuscht wie der Nintendo 3DS. Auf der Erfolgswelle der Wii und des Nintendo DS reitend wurde von dem Handheld nichts anderes erwartet als ein voller Erfolg. Stattdessen war kaum jemand bereit, den hohen Verkaufspreis zu bezahlen.

Nintendo 3DS  - Bis Ende des Jahres vermutlich 4 Millionen Verkäufe

Als dann auch noch die Absatzzahlen der Nintendo Wii einbrachen war die Krise für das japanische Traditionsunternehmen perfekt. So war es dazu gezwungen Maßnahmen zu ergreifen: Nur wenige Wochen nachdem der Handheld erschien senkte Nintendo den Preis um knapp 100,- Euro. Dies verärgerte zwar viele Fans die bereits für den wesentlich höheren Preis zugegriffen haben, trieb die Absatzzahlen jedoch wieder in die Höhe.

Als dann am 10. Dezember in Japan “Monster Hunter 3G” exklusiv für Nintendos 3D-Gerät erschien, gab es endgültig kein Halten mehr. Kein anderes Franchise kann die japanischen Spielermassen so sehr anziehen, wie Monster Hunter.

So hat sich der Nintendo 3DS bis heute sogar besser verkauft als der Nintendo DS in der gleichen Zeit und das japanische Magazin “Nekkei” errechnete nun, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sich der Nintendo 3DS bis Ende des Jahres bis zu 4 Millionen Mal verkaufen wird.

Eine ordentliche Zahl, die jedoch immernoch nicht reicht, um Nintendo wieder aus den Verlusten herauszuholen. Es wird weiterhin vermutet, dass Nintendo bis zum Ende des Fiskaljahres einen Verlust von 256 Millionen US-Dollars zu vermelden haben wird.

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