Nintendo 3DS - Test: Die neue Generation Handheld

Tom
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Der Nintendo DS gehört mit seinen geschätzten 150 Millionen verkauften Exemplaren neben der PlayStation 2 zu den erfolgreichsten Konsolen der Welt. Ende 2004 begann der Siegeszug von Nintendos Handheld – jetzt, über sechs Jahre später, legen die Japaner nach. Der Nintendo 3DS ähnelt seinem Vorgänger in Design und Namen, kann aber so viel mehr. Wir haben uns das gute Stück bereits vor dem offiziellen Release am 25. März angeschaut und verraten euch, ob sich der Preis von 250 Euro lohnt!

Nintendo 3DS - Test: Die neue Generation Handheld

Wie ist das 3D?

Wir wollen euch nicht mit technischen Details langweilen, also kommen wir gleich zur Frage aller Fragen: Wie gut funktioniert der brillenlose 3D-Effekt des Nintendo 3DS? Die kurze Antwort: Sehr gut, aber mit Einschränkungen. Als wir den 3DS zum ersten Mal angeschaltet und den stufenlosen Schieberegler zur Bestimmung der Stärke des 3D-Effekts auf Anschlag gedreht haben, haben wir zunächst gar nichts erkannt. Das Bild ist verschwommen, man möchte am liebsten wegsehen.

Nach einigen Momenten bessert sich die Situation, schnell stellen wir fest, dass die Ausrichtung des Bildschirms eine wichtige Rolle spielt. Wir müssen das Gerät nämlich sehr gerade halten, um stets den vollen 3D-Effekt zu bekommen. Nach dem kurzen Anfangsschreck kommen wir dann schon zur Erkenntnis: Das 3D ist fantastisch! Und doch ist es nicht unbedingt vergleichbar mit dem Effekt, den wir im Kino bekommen – dort scheinen uns Objekte entgegenzuspringen. Beim 3DS geht das Bild eher in die Tiefe und wirkt so wesentlich plastischer.

Zu Beginn kann man sich daran überhaupt nicht satt sehen. In “Super Street Fighter IV 3D-Edition” verlieren wir die ersten Runden, weil uns die schicke Grafik im Hintergrund vom Spielgeschehen ablenkt. Charaktere und Objekte im Spiel wirken nahezu greifbar, was die Spielerfahrung noch intensiver macht – trotz des kleinen Bildschirms. Bei einigen Spielen muss man wiederum darauf achten, worauf man seinen Blick konzentriert – in “Pilotwings: Resort” dürfen wir etwa nicht auf unsere Spielfigur schauen, sondern müssen uns auf die Flugbahn fokussieren, sonst verschwimmt das Bild. Ein bisschen nervig: Bei hektischen Spielen und dementsprechend ruckartigen Bewegungen, wackelt der 3DS natürlich in unseren Händen. Ergo: Das Bild verschwimmt.

Der 3D-Effekt beschränkt sich auf den oberen Bildschirm des 3DS – dieser ist etwas größer als der untere Touch-Screen und hat somit auch eine höhere Auflösung von 800 x 240 Pixeln, je 400 x 240 pro Auge. Die Grafik auf dem unteren Screen wird wiederum mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln dargestellt. Zum Vergleich: Der Nintendo DS hatte eine Auflösung von 256 x 192 Pixeln auf beiden Bildschirmen.

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