007 Ein Quantum Trost (DS) - Stylus zum Töten

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(Colin) Klar: Ein neuer Bond-Streifen ohne passende Versoftung geht nicht. Die stationären Versionen haben wir bereits im letzten Jahr abgefrühstückt, heute stellt sich die DS-Interpretation von Ein Quantum Trost dem GIGA-Check.

007 Ein Quantum Trost (DS) - Stylus zum Töten

Und so viel sei eingangs erwähnt: Der neueste 007 zum Mitnehmen ist nicht die übliche Filmlizenzgurke – ein richtig gutes Spiel allerdings auch nicht. Aber der Reihe nach. Gespielt wird “Ein Quantum Trost” in der Hochkantposition. Sprich, der DS wird wie ein Buch gehalten, gesteuert quasi ausschließlich via Stylus.

Bond selbst wird aus der Third-Person-Perspektive kontrolliert, ganz ähnlich wie Link in “The Phantom Hourglass”: Haltet den Stylus auf die Stelle, die 007 ansteuern soll, und er zieht los. Haltet ihr gleichzeitig eine Taste gedrückt ballert der Spezial-Agenzt in die angepeilte Richtung. Waffentechnisch steht dabei von dibversen Pistolentypen über MPs und Maschinengewehre einiges an Todbringern zur Verfügung. Ein übersichtliches Drag&Drop-Inventar leistet dabei gute Verwaltungsdienste.

Neben Ballereien stehen auch Stealth-Kills und Faustkämpfe auf dem Programm. Bei Letztgenannten zieht ihr für Aufwärtshaken, seitliche Schwinger oder Blockmanöver den Stylus entsprechend über den Screen. Leider funktioniert die Erkennung nicht immer optimal, so dass Prügel oftmals weit gefährlicher für die Lebensenergie sind als blaue Bohnen.

Unterm Strich ist “Ein Quantum Trost” ein nett verpacktes Action-Games (Stichwort Sprachausgabe und original Sprecher) mit interessantem Steuerkonzept, das aber leider an diversen Kleinigkeiten hapert. Kein Fehlkauf für Fans, aber eben auch kein uneingeschränkt empfehlenswertes Bond-Spektakel.

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