CityLife DS - Schaffe, schaffe, Häusle baue!

Leserbeitrag
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(Daniel) Wer hätte gedacht, dass mich Städtebau-Simulationen noch einmal so packen? Bürgermeister zu spielen ist eine alte Passion von mir. Aber irgendwann habe ich das Interesse daran verloren. Mit CityLife DS wollte ich diesem etwas angestaubten Genre noch einmal eine Chance geben. Und ich wurde nicht enttäuscht.

CityLife DS - Schaffe, schaffe, Häusle baue!

Was ist “CityLife DS”?
Pate steht natürlich der große – und erfolgreiche – Bruder “CityLife” auf dem PC aus dem Jahre 2006.
Selbstverständlich ist es etwas schwierig ein so komplexes Spiel auf einen Handheld zu portieren.
Doch wer denkt, dass die DS-Variante nicht mit anderen Genrevertretern mithalten kann, der hat weit gefehlt.
Selten habe ich meinen DS so lange eingeschaltet gelassen.

Kommen wir zum Wesentlichen.
Monte Cristo und Flashpoint rufen zum virtuellen Städtebau.
Über 150 verschiedene Gebäude bieten sechs unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen Platz zum Wohnen, Arbeiten und Zerstreuen.
Wichtigstes Element des Spiels, neben dem bloßen Aufbau einer funktionierenden und florierenden Stadt, sind die sozialen Komponenten.
Tagelöhner, Hippies, Arbeiter, Trendsetter, Schlipsträger und Reiche wollen und können nicht immer miteinander.
Sie haben ihre eigenen Bedürfnisse, sprich jede Schicht hat ihre eigenen Freizeitmöglichkeiten, Arbeitsplätze, Wohngebiete und Anforderungen.
Mischt man die falschen Gruppen mit einander, gibt es Mord und Totschlag.
Taglöhner und Reiche beispielsweise sollten unter keinen Umständen aufeinander treffen.

Um das zu verhindern, muss man beim Bau der Wohngebiete sehr darauf achten, für welche Bevölkerungsgruppen man die Gebiete attraktiv macht.
Das macht das Spiel – und natürlich auch die Stadt – zu einem sehr komplexen Gewirr.

Ab und an verliert man da schon mal die Übersicht.
Zum Glück verfügt das Spiel über vier Zoomstufen, sowie über die Möglichkeit die Karte um 360° drehen zu können.

Ein weiterer wichtiger Faktor im Spiel ist das Budget.
Eine hoch verschuldete Stadt ist quasi bewegungsunfähig.
Das wurde mir bei der Vorbereitung des Spiels schlagartig bewusst, als ich die zulässige Höchstgrenze für Kredite erreicht hatte und die monatlichen Rückzahlungen meine Stadt in den Ruin trieben.
Ein kleines Feuer und ein eskalierender Konflikt zwischen Hippies und Arbeitern konnten von mir nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden, weil die Stadt total bankrott war.

Wenn ihr noch mehr sehen wollt, solltet ihr die Sendung heute auf keinen Fall verpassen.

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